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c4c meets Google: Intelligente App-Entwicklung für Android Auto

Braunschweiger Unternehmen gibt Einblick in die Softwareentwicklung für das mediale Auto der Zukunft
(PM) Braunschweig, 06.12.2015 - Vom Telefonieren, über das Surfen im Internet bis zum Musik hören – das Smartphone ist heute dauerhafter Begleiter über den gesamten Tag. Doch während der Autofahrt ist die Nutzung von mobilen Geräten verboten, da durch Ablenkung und Unkonzentriertheit schnell Unfälle die Folge sein können. Um die Nutzung von Apps im Auto dennoch zu ermöglichen und dabei die Ablenkung des Fahrers minimal zu halten, hat Google das System „Android Auto“ entwickelt. Premium-Softwareentwickler c4c unterstützt als Partner der Automobilindustrie Softwareprojekte von der Forschungs- und Entwicklungsphase bis zur Serienreife und bietet auch individuelle Entwicklungen für das Android Auto-System an. Dass die Programmierung anspruchsvoll und herausfordernd ist, erklärten die Software-Experten kürzlich auf der Big Android BBQ Europe in Amsterdam, einer Entwicklerkonferenz für Themen rund um Android. „Wir bieten individuelle Softwareentwicklung für Android Auto an. Die Einbindung eigener Apps in das System muss allerdings verschiedenste Voraussetzungen erfüllen und bedarf einer Freigabe von Google selbst. Die Entwickler sind dabei an strenge Vorgaben gebunden, deren Umsetzung viel Zeit in Anspruch nehmen kann“, so Jan Füllemann, Vertrieb Mobile & App bei der c4c Engineering GmbH.

Um Apps für Android Auto zu verwenden, braucht jeder User ein passendes Infotainment-System und ein modernes Android-Smartphone (ab Version 5.0 Lollipop). Auf dem Smartphone installiert der Anwender die Android Auto App, die dafür sorgt, dass in dem Infotainment-System Inhalte wie Navigation, Musik, Kurznachrichten und Anrufe angezeigt werden. „Die Logik bleibt im Smartphone und die Head Unit im Fahrzeug dient allein der Anzeige und Bedienung. Dies hat den Vorteil, dass die Android Auto Software regelmäßig Updates über das Smartphone erhält. Nutzer sowie Entwickler können sich damit regelmäßig auf neue Funktionen und Schnittstellen freuen“, erklärt Sina Grunau, Softwareentwicklerin bei c4c.

Messaging während der Fahrt

Momentan bietet Android Auto nur die Möglichkeit, Media Player (z.B. Spotify, TuneIn) und Messenger (z.B. WhatsApp, Threema, Skype) für Android Auto zu erweitern. Kurznachrichten lassen sich über die Head Unit während der Fahrt vorlesen und per Spracheingabe beantworten. Das Benachrichtigungssystem (Notifications) von Android wird dabei clever wiederverwendet und erweitert. „Der Aufwand, Android Auto in der eigenen Messenger App zu unterstützen, ist für Entwickler dadurch gering“, so Frau Grunau.

Steuerung der Audio-Inhalte

Um den Media Player Insassen auch im Auto bereitzustellen, nutzt der Entwickler den MediaBrowserService. Dadurch erhält er eine Schnittstelle zur Anzeige und Steuerung seiner Audio-Inhalte. Diese wird nicht nur von Android Auto verwendet, sondern auch von Android TV und Android Wear.

Individuelle Entwicklung und Freigabe im Play Store

Das User Interface wird von Google bereitgestellt und ist für die Bedienung während der Fahrt optimiert. Entwickler können Inhalte bereitstellen, haben jedoch keinen Einfluss auf das Layout und Bedienkonzept. Die einzige Möglichkeit die App individuell zu gestalten sind Farbanpassungen, Logos und Icons. Neben den technischen Limitierungen gibt es außerdem Guidelines zum Design und zur Funktionalität der App. Diese sollen absichern, dass die App sich erwartungsgemäß verhält und den Fahrer nicht ablenkt. Das Einhalten dieser Guidelines wird überprüft, wenn die App in den Play Store geladen wird. Nur nach einem bestandenen Review vom Android Auto Team wird die App für den Google Play Store freigeschaltet. Auch wenn der Entwickler die App nur in einer Head Unit testen möchte, muss er diesen Weg gehen. Für Entwickler gibt es darum einen Simulator, um die Funktionalität der App vor dem Review auf dem PC testen zu können.

Plattform wird weiterentwickelt

„Die Guidelines und Lizenzbestimmungen für Android Auto lassen auf weitere App-Anwendungsfälle und die Anbindung von Fahrzeugdaten hoffen. Es bleibt also spannend und wir werden die Entwicklung dieser jungen Plattform weiter verfolgen“, so das abschließende Fazit des c4c-Softwareentwicklers Christian Dziuba.
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