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Pressemitteilung

IT-Dienstleister atacama erschließt mit digitaler Pflegeplanung und -dokumentation neue Märkte

Lösung apenio bereits in Österreich, der Schweiz und den Niederlanden im Einsatz – China soll folgen
(PM) Bremen, 07.09.2012 - Der Bremer IT-Dienstleister und Pflegespezialist atacama | Software hat sich fest auf dem deutschen Markt etabliert. Die digitale Pflegeplanung und -dokumentation apenio gehört zu den führenden Systemen in Gesundheitseinrichtungen, apenio LZ ist in zahlreichen Einrichtungen der Alten- und Langzeitpflege installiert. Im Heimatmarkt vertraut eine wachsende Anzahl von Kunden auf die Lösungen. Die wissensbasierte Software ist in enger Kooperation mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Abt. Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap), der Universität Bremen entstanden. „Das Besondere an apenio und apenio LZ ist die auf Pflegephänomenen basierende wissenschaftliche Typologie mit praxisgerechten Katalogen, die sich der Struktur des Pflegeprozesses nach WHO – Assessment, Planung, Leistungserfassung, Evaluation – anpasst. Sie ist den Pflegenden eine wesentliche Unterstützung in der täglichen Arbeit, da anhand ‚aktiver Inhalte‘ automatisch situationsgerechte Eingaben vorschlagen werden“, erläutert Dr. Jürgen Deitmers, Geschäftsführer von atacama.

Integriert in die Dokumentation von apenio sind neben der Anzeige von medizinisch-pflegerisch relevanten Daten in einer übersichtlichen Kurve auch die Dokumentation der Medikation mit Schnittstellen zu Expertensystemen sowie eine Wunddokumentation. Als eines der ersten digitalen Systeme setzt apenio den Pflege-Komplex-Maßnahmen-Score (PKMS) als Bestandteil des bestehenden Pflegeprozesses um. Mit dem psychOPS-Modul können nicht nur pflegetherapeutische Leistungen in Psychiatrie und Psychosomatik abgebildet, sondern auch automatisch an das Krankenhaus-Informationssystem (KIS) übergeben werden.

Die Software apenio LZ orientiert sich an Expertenempfehlungen und Leitlinien. Für demenzkranke Patienten sind spezifische Inhalte integriert, die typische Verhaltensweisen berücksichtigen. Ein zunehmend wichtigerer Bereich in der Langzeitpflege ist darüber hinaus die Ernährung, die in der Softwarelösung besonders berücksichtigt wurde.

Software und Inhalte sind prädestiniert für Internationalisierung

„Für eine internationale Anpassung ist apenio sehr gut geeignet, da das gesamte Pflegegeschehen in standardisierter Form und sehr granular abgebildet wird“, so Dr. Deitmers. Folgerichtig ergab sich im Jahr 2011 deshalb die Ausbreitung über die deutschen Grenzen hinaus. Sprachlich und von den Anforderungen her lag Österreich für diesen Schritt am nächsten; heute setzen mehrere Krankenhäuser und Geriatriezentren in Wien apenio ein. Um die Anwender in der Alpenrepublik noch besser betreuen zu können, wurde 2012 eine Niederlassung in der Hauptstadt gegründet.

Ende 2011 war mit der Privatklinik Wyss, eine psychiatrische Einrichtung mit 90 Betten, auch der erste Kunde für atacama in der Schweiz gefunden. „Die Mitarbeiter verfügen über ein großes theoretisches und praktisches Pflegefachwissen, von dem unsere Mitarbeiter durch die hinterlegten Inhalte stetig profitieren“, nennt Markus Rüegsegger, Abteilungsleiter Pflege in der Privatklinik, ein wesentliches Entscheidungskriterium. „Die Implementierung einer Software aus Deutschland in der Schweiz mit all den entsprechenden sprachlichen und kulturellen Unterschieden war herausfordernd. Das haben wir aber in enger Zusammenarbeit mit atacama gemeistert.“

Zusammen mit dem Vertriebspartner CarePoint bearbeitet atacama auch den niederländischen Markt. Als erstes Haus digitalisieren dort die Isala Klinieken in Zwolle alle pflegerischen Prozesse mit apenio. Auch hier wurden die Mitarbeiter mit landesspezifischen Anforderungen konfrontiert, die es umzusetzen galt, wie Dr. Deitmers erläutert: „Wir mussten im Hause nicht nur die Pflegeprozesse standardisieren, sondern apenio auch in die Abläufe der integrierten Versorgung in den Niederlanden einbinden. Das System ist vollständig lokalisiert, sowohl die Benutzeroberfläche als auch die kompletten pflegefachlichen Inhalte sind in holländischer Sprache verfügbar.“

Aktuell ist atacama auf dem Weg in das Riesenreich der Mitte, nach China. „Laut offiziellen Zahlen waren Ende 2009 insgesamt 11,4 Prozent der Chinesen älter als 80 Jahre. Die meisten von ihnen seien nicht in der Lage, selbstständig zu leben. Mehr und mehr stößt die traditionelle Versorgung in den Familien an ihre Grenzen. Die Regierung will daher private Pflegeheime beim Markteintritt und bei der Verbesserung ihres Angebots unterstützen“, sieht Dr. Deitmers einen großen Markt entstehen, dem sich atacama auf der Messe China International Senior Services Expo in Shanghai bereits präsentiert hat.
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