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Zweitmeinung, Krebs und Hyperthermie

„Komplementärmedizin gehört zum Patientengespräch über Krebs dazu“.
(PM) Troisdorf, 02.06.2016 - „Im Patientendialog sollte auch die Komplementärmedizin ein Thema sein. Wenn sie ausgespart wird, kann der Patient eine Zweitmeinung einholen und sich zusätzlich etwa über Krebs informieren“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie). So zeigt eine Studie aus den USA, dass zwar etwa ein Drittel bis die Hälfte der Erwachsenen in den USA alternative oder komplementäre Therapien wie Chiropraktik, Yoga, Massagen oder Akupunktur nutzen. Sie sprechen aber kaum darüber mit dem Arzt. Die Studie nennt Gründe für diese Verschwiegenheit („reasons for its nondisclosure“): Patienten sind zurückhaltend, weil sie die Bedeutung der komplementären Therapien nicht einschätzen können oder weil diese gar nicht erst zum Thema im Patientengespräch werden. Ein vergleichsweise kleine Anzahl Patienten äußerte Bedenken, über komplementäre Medizin mit ihren Ärzten diskutieren, weil sie Missbilligung fürchten.

In diesem Zusammenhang weist Prof. Szász darauf hin, dass auch komplementärmedizinische Therapien wie die Hyperthermie Teil der Gesundheitskommunikation sein können. Er weist in diesem Zusammenhang auf ein Urteil des Bundesversicherungsamtes (BVA) hin. Danach kann ein Patient eine unabhängige Zweitmeinung von Spezialisten bei der Krankenkasse abrechnen lassen – sofern diese den Service anbietet: „Es ist zu begrüßen, wenn Diagnose und Therapie einer Krebserkrankung aus Sicht eines weiteren Mediziner beurteilen werden. Es wäre zu begrüßen, wenn die Expertise der Komplementärmedizin dazukommt“. In einer Studie der Felix-Burda-Stiftung zur Zweitmeinung bei Darmkrebs wurde festgestellt, dass 50 Prozent der Zweitmeinungen teils erheblich von der Erstmeinung abweichen.

Szász: „Der Patient kann eine Zweitmeinung nutzen, um sich über seine Therapie kundig zu machen und weitere Möglichkeiten zusätzlich zu Chemo- und Strahlentherapie zu bewerten. Bei Krebs spielt die Schulmedizin eine wichtige Rolle. Die Hyperthermie kann sie ergänzen. Oft ist dem Patienten aber unbekannt, dass die Hyperthermie co-medikativ eingesetzt werden kann, um Krebszellen durch Wärme und elektrische Wellen lokal und gezielt zu attackieren. Krebszellen werden sensibilisiert für andere Therapien, Selbstheilungskräfte können stimuliert, das Immunstem gestärkt werden.“

In dieses Therapieprogramm fügt sich die Oncothermie als lokale Wärmetherapie ein. Ihr Erwärmungseffekt fokussiert - anders als die Ganzkörpererwärmung - den Tumor. Chemo- und Strahlentherapien wirken intensiver, wenn krankes Gewebe punktuell erwärmt, intensiver durchblutet wird. Denn: Krebsgewebe leitet elektrische Energie besser als gesundes Gewebe. So lassen sich gesunde von kranken Zellen trennen. (Selektion auf Zellebene.) Die Oncothermie setzt nur kranke Zellen unter thermischen Stress. Das Ziel ist, die Zellen in den Tod zu treiben. Die Oncothermie ermöglicht die Behandlung vieler Tumorlokalisationen, besonders von Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Schwarzem Hautkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Analkarzinom.
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Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. ...
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