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Pressemitteilung

Ukraine - Berliner Beteiligungsgesellschaft Cethos bedingt hoffnungsvoll

(PM) Berlin, 07.03.2014 - Die Revolution des Jahres 2014 in der Ukraine weckt viele Erinnerungen an die „Revolution in Orange“ vor rund 10 Jahren. Damals wie heute sind die Strippenzieher hinter dieser Revolution moderne Oligarchen, die die finanzielle Stütze der Oppositionsparteien darstellen. Und wieder werden öffentliche Interessen und private Geschäfte vermischt.

„Was die Ukraine jetzt am dringendsten benötigt, ist der Aufbau eines leistungsfähigen Mittelstands“ erläuterte Dr. Thomas Weyer, Geschäftsführer der Berliner Cethos Group, in einer Diskussionsrunde mit ukrainischen Wirtschaftsstudenten.

Tatsächlich spielt der Mittelstand in der Ukraine im Moment gar keine Rolle. Es entstanden in den letzten Jahren viele Kleinstunternehmen mit 1-2 Mitarbeitern, aber der Aufbau leistungsfähiger klein- und mittelständischer Unternehmen wurde – letztendlich auch durch den Einfluss der modernen Oligarchen – nie gefördert. Manche sprechen auch von einer bewussten Verhinderung.

Dr. Weyer wünscht sich von den neuen Verantwortlichen die Einführung eines Strukturförderprogramms ähnlich dem in der Bundesrepublik nach 1945, denn „Innovationen, Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft gehen immer vom Mittelstand aus. Er muss der Motor für die zukünftige Entwicklung des Landes werden!“.

Er kommentierte die bisherigen Erfahrungen der Cethos Group mit den ehemaligen Ostblockstaaten außerhalb der jetzigen EU jedoch eher ernüchternd „Während wir in anderen osteuropäischen Ländern wie Tschechien, Lettland oder Estland immer wieder gute Reformen miterleben durften und nicht zuletzt dadurch zuverlässige Kooperationspartner und Absatzmärkte erschließen konnten, sind unsere Bemühungen in Staaten wie der Ukraine regelmäßig gescheitert“. Zu groß seien insbesondere die Probleme im Bereich der „durch und durch“ immer noch „sozialistisch gefärbten“ Bürokratie und dem inakzeptablen Maß an Korruption. Für ein Unternehmen wie der Cethos Group seien diese Rahmenbedingungen bisher schlichtweg inakzeptabel gewesen. Er merkte an, dass allein die Entsendung von Fachleuten oder Vertriebsrepräsentanten in diese Gebiete bisher eine „reine Zumutung“ für die Mitarbeiter des Unternehmens darstellen würde.

Hoffnungsvoll äußerte er sich vor allem über die Menschen in der Ukraine. „Auch wenn es zu früh ist, irgendeine konkrete Prognose für das Land abzugeben, habe ich keinerlei Zweifel in die Innovationskraft und den Willen der Menschen sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen“. Er stellte außerdem klar, dass auch das „beeindruckend hohe Maß an Improvisationsgeschick und die herausragend proaktive Kommunikations- und Verhandlungsweise“ der Ukrainer weitere Argumente für die Leistungsfähigkeit des derzeit völlig am Boden liegenden Landes darstellen kann. Diese Fähigkeiten gälte es nachhaltig zu erschließen.

Zur Person

Dr. Thomas Weyer ist studierter Maschinenbauingenieur und zugleich promovierter Geisteswissenschaftler. Der international, insbesondere auch in Schwellenländern, erfahrene Manager und Geschäftsführer des Berliner Beteiligungsunternehmens Cethos Group war lange für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt tätig. Vor seiner Tätigkeit bei der Cethos Group war er außerdem als Projektleiter und Investmentspezialist für die Region im Nahen Osten aktiv. Als Managementforscher und Autor betätigt sich Dr. Weyer zudem weiterhin in der Wissenschaft.
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