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Numberland - Dr. Wolfgang Grond
Pressemitteilung

Über Nacht den Stand der Technik ermitteln

(PM) Kulmbach, 28.05.2015 - Wer mit Werkstoffen zu tun hat – entweder in der Industrie, oder in einer Forschungseinrichtung – muss sich früher oder später auch mit dem Thema Werkstoffentwicklung in irgend einer Form beschäftigen. Spätestens jetzt wird es wichtig, den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik ermitteln zu können, den er entscheidet darüber, ob – und wenn ja, wie – ein Entwicklungsvorhaben gestartet werden kann oder nicht.

Um den Stand von Wissenschaft und Technik zu ermitteln, heißt es, Bücher, Publikationen und auch Patente zu lesen und in einen inhaltlichen Zusammenhang zu setzen, der unter Umständen durch jede neue Veröffentlichung wieder überarbeitet werden muss. Es bedeutet, sehr viel zu lesen und zu entscheiden, ob ein Text für ein geplantes Vorhaben von Bedeutung ist oder nicht, und, falls ja, in welcher Phase. Es geht also darum, viele Dokumente, die zu einem Fachgebiet publiziert worden sind, zu sortieren und einzuordnen; muss ich berücksichtigen, was hier geschrieben worden ist?

Erschwerend kommt hinzu, dass mache Entwicklungsvorhaben einen längeren Zeitraum – manchmal Jahre – in Anspruch nehmen, so dass zwei zusätzliche Aspekte berücksichtigt werden müssen.

Zum einen genügt es nicht, sich einmal am Anfang des Projekts über den Stand von Wissenschaft und Technik zu informieren, weil während der Projektlaufzeit mit großer Wahrscheinlichkeit neue Kenntnisse hinzukommen, die ebenfalls gedanklich einbezogen werden müssen. Zum anderen besteht die Gefahr, Dinge wieder zu vergessen, bis der Zeitpunkt gekommen ist, an dem man eigentlich von seinen Kenntnissen Gebrauch machen sollte.

Obwohl Computer nach wie vor dumm sind, lassen sie sich doch in der Zwischenzeit auch bei der Verarbeitung von semistrukturierten und unstrukturierten Daten mindestens dann gut einsetzen, wenn es darum geht, zu sortieren und Ähnlichkeiten zu ermitteln. (semistrukturierte Daten liegen dann vor, wenn – z. B. bei einem Patent – das Dokument durch Überschriften wie Titel, Zusammenfassung, Erfinder, Beschreibung oder Ansprüche in einzelne Abschnitte gegliedert ist, die Abschnitte selbst jedoch unstrukturierten Text enthalten; unstrukturierte Daten enthalten dem zufolge keinerlei Untergliederung).

Genau diese Fähigkeit hilft in der oben beschriebenen Situation aber sehr viel weiter. Um zu entscheiden, ob der Inhalt eines Dokumentes für ein geplantes Vorhaben berücksichtigt werden muss oder nicht, und wenn ja, wann, liefert „Sortieren und Ähnlichkeiten ermitteln“ sehr gute Lösungen.

Die für ein Thema relevanten Dokumente im Umfang von einigen hundert bis vielen tausend (oder millionen) Stück aus unterschiedlichsten Quellen zusammen zu tragen, automatisch zu sortieren, Ähnlichkeiten zu ermitteln und das Ergebnis in verständlicher Form darzustellen, erleichtert die Aufgabe deswegen sehr. Es wird möglich, dem kreativen Teil der Arbeit – Inhalte verstehen und Schlüsse ziehen - die Zeit einzuräumen, die ihr gebührt.

Ein weiterer Aspekt kommt noch hinzu: weil es unmöglich ist, etwas zu suchen, das man nicht kennt, ist es notwendig, zu wissen, welche Themenkomplexe in welchem Teil der Dokumentkollektion vorherrschen. Es genügt also nicht, eine umfangreiche Dokumentkollektion in einzelne Cluster zu untergliedern, ohne zu wissen, welche Themenschwerpunkte die Cluster bestimmen. Nur wenn beide Aspekte zusammen kommen, bietet das Verfahren genügend Unterstützung.

Numberland stellt aus diesem Grund drei Prozesse als Dienstleistung zur Verfügung, die einzeln oder im Verbund in Anspruch genommen werden können:

- Beschaffung von Dokumente aus folgenden Quellen: dem Unternehmen selbst, dem Web, Patentdatenbanken, …

- Berücksichtigung folgender Dokumentformat: MS- und Libre-Office, .pdf, .txt, .xml, Bildformate (u. a. .gif, .jpg, .png), direkt vom Scanner (.tif), SQL, Bibtex (.bib) sowie über Schnittstellen Patente direkt aus den Datenbanken des US- und EU-Patentamtes.

- Sortierung von Dokumente, analysieren inhaltliche Ähnlichkeiten, finden thematische Schwerpunkte und Ergebnisvisualisierung.
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Numberland wurde 1996 als Ingenieurbüro in Kulmbach gegründet. Numberland unterstützt Universitäten und Forschungseinrichtungen bei der Suche nach Anwendern für neue Werkstoffe, Bauteile, Herstellungs- und Analytikverfahren, und - umgekehrt - Firmen bei der Suche nach passenden Entwicklern.
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