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US-Universität startet Studie zur Hyperthermie bei Lungenkrebs

Forscher der University of Kentucky (UK) starten eine neue Studie zur Behandlung von fortgeschrittenem Lungenkrebs durch Ganzkörper-Hyperthermie.
(PM) Troisdorf, 30.09.2015 - Wie bei anderen Anwendungen der Hyperthermie basiert auch dieser Test auf der Annahme, dass Krebszellen anfälliger sind für Schäden durch Wärme als normales Gewebe. Die Studie richtet sich an Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs, bei denen die Standard-Therapie abgeschlossen ist und die keine weiteren konventionellen Optionen haben. In der Ankündigung der Studie heißt es: „Das Ziel in jeder Krebsbehandlung ist, die kranken Zellen anzugreifen und die gesunden Zellen in Ruhe zu lassen. Gesunde Zellen haben einen Signalmechanismus, der sie vor der Erhöhungen der Körpertemperatur schützt. Dieser Mechanismus ist in Krebszellen defekt, so dass sich hier ein Potential für eine neue Behandlung eröffnet.“ Auf die Vorteile einer Parallelbehandlung von Krebs durch Wärme- und Konventionelle Therapien verwies bereits eine Studie, die 2006 in Providence/ USA erstellt wurde. Auch damals untersuchten Forscher Patienten mit inoperablem Lungenkrebs, die nur mit Bestrahlung oder mit Bestrahlung plus Hyperthermie behandelt worden waren.

Lungenkrebs gehört zu den häufigeren Krebserkrankungen in Deutschland. Durch seine ungünstige Prognose ist er mit Abstand die häufigste Krebstodesursache bei Männern (25 Prozent) und die dritthäufigste bei Frauen (14 Prozent) (Zentrum für Krebsregisterdaten).

Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, einer lokal-eingesetzten Hyperthermie: „Auch die neue US-Forschung geht davon aus, dass erkranktes Gewebe gegenüber einer thermischen Behandlung durch Hyperthermie anders reagiert als gesundes. Bei der Selektion kommt es zu einer Stimulation der malignen Zellen. Ihr natürliches Verhalten wird gestört und das Immunsystem aktiviert“.

Die Oncothermie erweitert die Tiefenerwärmung der Hyperthermie um ein moduliertes elektrischen Feldes, das durch zwei Elektroden, eine unterhalb, eine oberhalb des liegenden Patienten, erzeugt wird. Untersuchungen haben gezeigt, dass malignes Gewebe eine höhere Leitfähigkeit besitzt als gesundes.

Während die Hyperthermie mit 42 Grad Celsius arbeitet, kommt die Oncothermie als lokal-fokussierte Hyperthermie mit 38 Grad Celsius aus. Ziel ist die (Selbst-)Vernichtung von Tumorzellen. Durch die punktuelle Anwendbarkeit (Selektion auf Zellebene) ist die regionale Elektrohyperthermie besonders geeignet, um lokal an der Oberfläche begrenzte oder tiefergelegene in Tumoren und deren Metastasen zu behandeln. Dazu gehören Krebserkrankungen der Lunge aber auch Hirntumore, Beckentumore, Sarkome. Szász: „Die Oncothermie eignet sich besonders, konventionelle Therapieformen synergetisch zu komplettieren und damit zu verbessern. Die Oncothermie als spezielle Form der Hyperthermie kombiniert positive Effekte der Hyperthermie und verfügt zusätzlich über die Funktion der Selbstselektierung von Tumorzellen – und bietet so die Möglichkeit zur Co-Medikation.“ Bei der Behandlung mit dem System Oncotherm wird ein elektrisches Feld aufgebaut, das natürliche Heilprozesse auf ausgewählte Körperzonen fokussiert. Bei der Ganzkörper- Hyperthermie hilft das anregende Fieber dem gesamten Körper, aus sich selbst heraus gegen den Tumor anzugehen.
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