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Studie der Universität München: Tiefenhyperthermie und die Wirkung der Chemotherapie

„Zusätzliche Behandlung von Weichteilsarkomen mit Hyperthermie kann Therapieerfolg erhöhen“
(PM) Troisdorf/München, 13.10.2015 - Auf die positiven Ergebnisse einer Studie vom Klinikum der Universität München (Prof. Rolf Issels) weist jetzt die Ärztezeitung (1. 10. 2015) hin: „Eine regionale Tiefenhyperthermie plus neo-adjuvante Chemo verlängern das Langzeitüberleben von Sarkom-Patienten.“ Ausgangslage sei, dass „der Behandlungserfolg … stark von der Größe und dem Differenzierungsgrad des Tumors abhängt. Deshalb ist es wichtig, das Sarkom-Gewebe vor einem chirurgischen Eingriff zu verkleinern und eine frühzeitige Absiedelung von Tumorzellen zu verhindern.“ Darauf weist auch die Deutsche Krebsgesellschaft hin: „Diese Vorbehandlung (neoadjuvante Therapie) kann mittels einer systemischen Chemotherapie (+/- lokaler Hyperthermie), einer Strahlentherapie oder einer Sonderform der Chemotherapie, der sogenannten isolierten hyperthermen Extremitätenperfusion, erfolgen.“

Die Münchner Studie untersucht, wie eine „fokussierte Erwärmung in Kombination mit einem elektrischen Feld“ im Rahmen der regionalen Tiefenhyperthermie Chemotherapie und/oder Strahlentherapie als ergänzende Behandlungsoption unterstützet: „Die medianen Überlebenszeiten unterschieden sich signifikant, mit 15,4 Jahren für Patienten mit kombinierter neo-adjuvanter Therapie und 6,2 Jahren für Patienten mit alleiniger neo-adjuvanter Chemo“ Die Hyperthermie baue darauf, dass erhöhte Temperaturen zwischen 40 und 43 Grad Celsius Tumorzellen abtöten und die Wirkung der Chemotherapie tumorspezifisch erhöhen. „Dadurch werden die Zellen angreifbarer für das Immunsystem.“

„In diesen Ansatz passt die Oncothermie, die den regionalen Einsatz von Wärme mit einem elektrischen Feld koppelt. Dadurch machen wir uns auf den Weg, Chemo- und Strahlentherapien zu stärken. Deren Dosierung kann eventuell abgeschwächt werden, so dass weniger Nebenwirkungen auftreten. Dazu kommt ein zusätzlicher Effekt: Die Wärmetherapie kann das allgemeine Lebensgefühl des Patienten und sein Immunsystem stärken. Es macht ihn fitter für eine Komplementärmedizin und dabei praktizierte konventionelle Methoden“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie.

Dabei ist die Oncothermie non-invasiv, also nicht-gewebeverletzend. „Im Kanon mit Chemo- und Strahlentherapie können sich die Heilungschancen bei Krebs verbessern. Konventionelle Therapien wirken intensiver, wenn krankes Gewebe punktuell erwärmt, intensiver durchblutet wird. Krebsgewebe leitet elektrische Energie besser als gesundes Gewebe. So lassen sich gesunde von kranken Zellen trennen.“ Die Oncothermie erweitert die Tiefenerwärmung der Hyperthermie um ein moduliertes elektrischen Feldes, das durch zwei Elektroden, eine unterhalb, eine oberhalb des liegenden Patienten, erzeugt wird. Auch die Oncothermie setzt dabei nur kranke Zellen unter thermischen Stress. Das Ziel: Ein von den Zellen selbst angesteuerter Zelltod. Zur Anwendung kommt die Oncothermie besonders bei Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Schwarzem Hautkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Analkarzinom.
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Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. ...
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