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Pressemitteilung

„Poldi“ und „Schweini“ – Licht und Schatten während der EM

(PM) Bautzen, 05.07.2012 - Die azionare Social Web Fußballstudie 2012 zeigt, dass Fußballfans eine sehr aktive Zielgruppe im Internet sind, die sich emotional und intensiv über ihre Lieblingsspieler austauschen. Für die Studie haben die Analysten der azionare GmbH, der zweitgrößten Social Media Agentur Deutschlands (Internet-Agentur-Ranking 2012), rund 37.500 Beiträge ausgewertet.

Bereits vor der Euro 2012 hatten die Fans große Erwartungen an die Spieler: So wurden Lukas Podolski, Manuel Neuer und Bastian Schweinsteiger am häufigsten thematisiert. Während der EM hingegen führen „Poldi“ und „Schweini“, was den Buzz betrifft, mit deutlichem Abstand vor unserem Torwart. Sie sind jedoch auch diejenigen, die am kontroversesten diskutiert werden: Sie gehören sowohl zu den Spielern, die am positivsten besprochen werden, als auch zu denen, die viel Kritik über sich ergehen lassen müssen, weil gewisse Erwartungen nicht erfüllt worden sind. Die sehr gute Leistung von Manuel Neuer während des gesamten Turniers führte hingegen dazu, dass er seltener thematisiert wurde, dafür aber derjenige ist, dessen Sentiment mit 37,6 Prozent positiven Beiträgen am besten ist. Die Studie zeigt somit, dass die Leistung der Spieler während des Turniers den Buzz und ihre Reputation im Social Web stark beeinflusst.

Auch ein weiteres Phänomen konnte die Studie belegen: Facebook-Seiten mit hohen Fanzahlen sind nicht unbedingt diejenigen, die hohe Interaktionsraten aufweisen. So haben Özil, Müller, oder Podolski zwar die meisten Facebook-Fans, diese interagieren aber deutlich seltener mit der Fanpage, als die Fans von Schürrle, Bender, oder Reus. So verzeichnet beispielsweise Benders Fanpage nur rund 1.300 Fans, von ihnen haben jedoch rund 510 und damit 40 Prozent innerhalb der letzten Tage mit der Seite interagiert (zum Vergleich: von den 5,7 Mio Özil-Fans interagierten „nur“ 380.000 und damit 7 Prozent in den letzten sieben Tagen mit der Seite).

Am häufigsten waren die Fußballfans dann aktiv, wenn es sich um ein besonders spannendes oder nicht den Erwartungen entsprechendes Fußballspiel handelte. So ist es nicht verwunderlich, dass auf das Halbfinalspiel gegen Italien mit rund 3.000 Beiträgen der meiste Buzz entfällt. Danach folgt das Spiel gegen Portugal, das lange unentschieden war. Die Fans fieberten mit, besprachen Ein- und Auswechslungen – bis dann das erlösende 1:0 in der 72. Minute durch Mario Gomez fiel und gefeiert werden konnte. Weiterhin bestätigt die Studie so auch eine besondere Eigenheit des Social Webs: Schlechte Erfahrungen, Erlebnisse und Ereignisse werden häufiger thematisiert als positive.

Wer denkt, dass nur berühmte Personen ein Thema im Social Web sind, irrt sich. Auch der für viele wohl unbekannte Wolfgang Hochfellner, der Busfahrer der deutschen Nationalelf, wird von einigen Nutzern besprochen.

Innerhalb eines Monats wurden so rund 37.500 Beiträge in 414 Netzwerken veröffentlicht. Insbesondere die Platzhirsche unter den Netzwerken – Facebook und Twitter – sind dabei besonders wichtig: Allein auf Facebook entfallen mehr als zwei Drittel aller Beiträge. Danach folgt Twitter mit rund 1.800 Beiträgen und das fußballspezifische Fanforum fanlager.de mit etwa 1.300 Beiträgen.

Die vollständige Studie kann per E-Mail an em2012@azionare.de.angefordert werden.
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