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Petition „Krankenkassen sollen Hyperthermie bei Krebs zahlen“

In zwei Monaten fast 15.000 Unterschriften für Eingabe der Saarländischen Krebsliga
(PM) Troisdorff, Saarbrücken, 25.02.2016 - Bis Ende Februar haben fast 15.000 Bürger eine Petition zur der Saarländischen Krebsliga zur Kostenerstattung von Hyperthermie unterzeichnet. Die Initiative startete Ende November 2015, noch bis 22. Mai 2016 ist ein Votum möglich unter openpetiton.de. Die Krebsliga will mit der Eingabe erreichen, dass auch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV). die Kosten für Hyperthermie-Behandlungen durchgängig erstatten. Bisher ist die Hyperthermie (noch) nicht Bestandteil des GKV-Leistungskataloges; in einer Einzelfallprüfung wird entschieden, ob Aufwändungen übernommen werden. Die Rechtsprechung sieht zwar vor, dass auch Therapien außerhalb des Leistungskatalogs akzeptiert werden, wenn zum Beispiel bei einer lebensbedrohenden Erkrankung keine anerkannten Leistungen (mehr) zur Verfügung stehen. Die Saarländische Krebsliga will jedoch erreichen, dass die Hyperthermie nicht nur im Endstadium von Krebs gezahlt wird, sondern von Beginn an– zusätzlich zu Chemo- und Strahlentherapie. In der Begründung heißt es:

„Bei der Hyperthermie-Behandlung handelt es sich um ein komplementäres Therapieverfahren, welches ergänzend zur Chemotherapie oder Bestrahlung eingesetzt wird. Durch die kombinierte Behandlung wird ein verbessertes Ansprechen von Chemotherapie oder Bestrahlung erreicht. Auch bei einer Resistenzentwicklung von Tumorzellen gegen Chemotherapie oder Bestrahlung kann durch eine kombinierte Behandlung diese Resistenz überwunden werden. … In zahlreichen Studien konnte gezeigt werden, dass Tumorzellen gegen Hitze sensibel und abhängig vom Grad der Erwärmung in höherem Maße durch Chemotherapie oder Bestrahlung abgetötet werden. Mehr als 1.000 wissenschaftliche Untersuchungen konnten den Wirkungsmechanismus der Hyperthermie im Einzelnen belegen.

So kommt es unter Hyperthermie u.a. zur Störung von Reparaturmechanismen im Tumorgewebe, zu Veränderungen an der Zelloberfläche, sodass das Immunsystem Tumorzellen besser erkennen kann. Es kommt auch zu Veränderungen an den Tumorgefäßen, die das Tumorgewebe ernähren. Durch die oftmals bessere Durchblutung des Tumorgewebes bei der Erwärmung können höhere Mengen an Chemotherapie anfluten. Auch eine Bestrahlung wirkt unter Hyperthermiebedingungen besser. … Für einige Privatversicherte ist die Hyperthermiebehandlung seit Jahren als Behandlungsverfahren anerkannt …. Auch für alle anderen Krankenversicherten sollte die Hyperthermiebehandlung als ergänzende Behandlung zur Verfügung stehen. Gesetzlich Krankenversicherte sollten gegenüber Privat- oder Beihilfeversicherten nicht weiterhin benachteiligt sein.“

„Wir verstehen die Hyperthermie als co-medikative Methode in der Komplementärmedizin, um hitzeempfindlichere Krebszellen durch Wärme und elektrische Wellen lokal zu attackieren. Krebszellen werden sensibilisiert für andere Therapien, Selbstheilungskräfte können stimuliert, das Immunstem gestärkt werden“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, die zusätzlich elektrische Wellen nutzt: „ Krebsgewebe leitet elektrische Energie besser als gesundes Gewebe. So lassen sich gesunde von kranken Zellen trennen. Die Oncothermie setzt so selektiv nur kranke Zellen unter thermischen Stress – um sie in den Tod zu treiben.“ Die Oncothermie ermöglicht die Behandlung ausgewählter Tumorlokalisationen, besonders von Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Schwarzem Hautkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Analkarzinom.
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