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Pressemitteilung

Medico Fonds: Gute Aussichten für Anleger auf Schadenersatz

Anleger, die in Medico Fonds investiert haben, haben gute Aussichten, von der Apotheker- und Ärztebank Schadenersatz zu erhalten
(PM) Heidelberg, 20.07.2011 - Die Situation vieler Medico Fonds ist besorgniserregend. Zahlreichen Anlegern droht der Totalverlust ihres investierten Kapitals, möglicher Weise müssen sie noch Ausschüttungen, die sie in der Vergangenheit erhalten haben, zurückzahlen.

Apotheker- und Ärztebank zum Schadensersatz verpflichtet

Grundsätzlich bestehen gute Erfolgsaussichten, sich im Wege des Schadensersatzes von der Fondsbeteiligung zu lösen. Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, die wesentlicher Vertriebspartner der Fondsinitiatorin war, schuldet ihren Kunden, die sich auf ihre Empfehlung an den Medico Fonds beteiligt haben, immer dann Schadensersatz, wenn sie ihre Kunden vor deren Beitritt nicht über Kick-Backs (verdeckte Provisionszahlungen) informiert hat. Die bloße Information in einem bei oder nach Zeichnung übergebenen Prospekt reicht hierzu nicht aus, wie der BGH in einem Beschluss aus dem März 2011 festgestellt hat.

Haftung von Bonnfinanz AG oder Deutsche Gesellschaft für Vermögensberatung mbH

Daneben kann die Haftung des Anlageberaters und -vermittlers zudem darauf gestützt werden, dass die Anleger nicht darüber aufgeklärt wurden, dass durch planmäßige Auszahlungen, die nicht durch Gewinne der Gesellschaft gedeckt sind, die Haftung für die Kommanditeinlage teilweise wieder auflebt. Dies kann dazu führen, dass sich Anleger im Falle der Insolvenz der Fondsgesellschaft nicht nur mit dem Verlust des investierten Kapitals, sondern gleichzeitig noch mit Zahlungsaufforderungen des Insolvenzverwalters konfrontiert sehen. Derartige Beratungspflichtverletzungen führen insbesondere dann, wenn die Beratung durch die Bonnfinanz AG oder die Deutsche Gesellschaft für Vermögensberatung mbH, erfolgte, zu einer Schadensersatzpflicht.

Bonnfinanz AG zu Schadensersatz wegen Falschberatung verurteilt

Das Landgericht Heilbronn hat im Jahr 2011 die Bonfinaz AG zum Schadensersatz verurteilt, weil sie im Zusammenhang mit der Zeichnung einer Beteiligung an den Medico Fonds Nr. 33 und Nr. 37 nicht darauf hingewiesen hat, dass es sich um eine riskante Beteiligung handelt. Außerdem wies das Landgericht Heilbronn darauf hin, dass die Übergabe des Prospekts nach Zeichnung nicht ausreicht, um den Anleger über die Risiken ausreichend aufzuklären.

Verjährung von Schadensersatzansprüchen zum 31. Dezember 2011

Für alle Anleger, die vor dem 31. Dezember 2001 Anteile an Medico Fonds gezeichnet haben, verjähren Schadensersatzansprüche mit Ablauf des 31. Dezember 2011. Das bedeutet, dass die Ansprüche nach diesem Datum nicht mehr durchgesetzt werden können, wenn bis dahin keine verjährungshemmenden Maßnahmen ergriffen wurden, also Klage erhoben wurde.

Gute Erfolgsaussichten

Da für die Durchsetzung von Schadensersatzansprüche von Medico Anlegern nach Erfahrung der Kanzlei Nittel grundsätzlich gute Erfolgsaussichten bestehen, kann nur dringend empfehlen werden, rechtzeitig entsprechende Schritte einzuleiten. Für ein unverbindliches Erstgespräch steht Nittel gerne zur Verfügung.
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