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Innovationstreiber Diversity

Melanie Vogel, Initiatorin der women&work, im Interview
(PM) Deutschland, 05.11.2013 - Frauen spielen eine ökonomisch entscheidende Rolle, wenn es darum geht, das gesamte Innovationspotenzial einer Gesellschaft zu nutzen. Das zeigen Studien der Vereinten Nationen, McKinsey oder Catalyst. Melanie Vogel, Initiatorin der women&work, Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen, beleuchtet in einem Interview die verschiedenen Facetten des Innovationsfaktors Diversity.

Frauen liefern ein enormes Potenzial an Ideen, Kreativität und Innovationskraft und tragen entscheidend zur Wertschöpfung in den Unternehmen bei. „Um neue Ideen generieren, Prozesse optimieren oder Servicedienstleistungen implementieren zu können, benötigen Teams verschiedene Sichtweisen auf unterschiedliche Problemstellungen“, sagt Innovation-Coach Melanie Vogel.

In einer Zeit, in der Wandlungsfähigkeit über die Zukunft von Unternehmen entscheidet, in der der globale Wettbewerbsdruck zunimmt, ist eine vielfältige Belegschaft die elementare Grundvoraussetzung für die Zukunftssicherung des eigenen Unternehmens. Eine vielfältige Belegschaft bietet den Nährboden für Innovationen, denn je größer der Reichtum an Lebenseinstellungen, Kenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Belegschaft ist, desto größer ist das (kreative) Potenzial, das eine Firma entfalten kann.

Decken Unternehmen innerhalb der Mitarbeiter nicht die gesamte Bandbreite der Bevölkerung ab – sei es in Bezug auf Alter, Herkunft, Religion oder Gender – wächst folglich die Gefahr, dass Innovationspotenzial unentdeckt bleibt und Produkte an den Zielgruppenbedürfnissen vorbei entwickelt werden.

„Homogene Teams können aus drei Gründen scheitern“, so die Innovations-Expertin. „Zum einen fehlen unterschiedliche Blickrichtungen auf Probleme, Ideen und Produkte. Ihr Beobachtungsbereich ist eingeschränkt. Zudem legen sie ähnliche Routinen und Verhaltensmuster an den Tag und nehmen Dinge nur eingeschränkt wahr. Und drittens zeichnen sie sich durch ähnliche Denkstrukturen aus. In homogenen Teams wächst dadurch die Gefahr, dass Innovationspotenzial unentdeckt bleibt und Produkte an den Zielgruppenbedürfnissen vorbei entwickelt werden.“

„Innovative Frauen müssen sichtbarer werden,“ ist auch Helga König vom INNOVATIONS-FORUM überzeugt, die als Kompetenz-Partner das Schwerpunktthema „Future Management“ auf der diesjährigen women&work begleitet hat. „Noch immer wird die Welt der Technik fast ausschließlich männlich dargestellt, obschon Frauen einen immer größer werdenden Anteil daran haben. Eines der erfolgreichsten und innovativsten Computer-Spiele zum Beispiel hat einen Umsatz von fast 1 Milliarde US-Dollar eingebracht. Die verantwortliche Entwicklerin und Producerin, Jade Raymond, ist eine Frau – das ist nur kaum bekannt.“

Je stärker Frauen in Unternehmensentscheidungen eingebunden werden, umso vielfältiger ist der Ideenpool, aus dem geschöpft werden kann. Diversity-Management und Innovationsfähigkeit sind zwei Seiten einer Medaille.

Das vollständige Interview gibt es hier: tiny.cc/63x05w
Das Video zum Thema finden Interessierte hier: www.youtube.com/watch?v=x-Dnkc4swVE
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ZUM AUTOR
ÜBER MELANIE VOGEL

Melanie Vogel, Innovation-Coach und Mitglied im Innovationsnetzwerk der Stanford University, ist Geschäftsführerin der AoN – Agentur ohne Namen GmbH. Ziel der „Andersdenker“ ist es, Unternehmen dabei zu helfen, den Wandel zu einer ...
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