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Hyperthermie als komplementäre Therapie bei Blasenkrebs

Harnblasenkrebs und seine Behandlung
(PM) Troisdorf, 29.04.2016 - Über „interdisziplinäre Behandlungsformen“ und lokale Hyperthermie bei Blasenkrebs berichtet das Portal Uro Today im April. Es stellt die Hyperthermie als mögliche Indikation für die Anwendung der regionalen Hyperthermie vor - in Kombination mit klassischen Chemo- und Strahlentherapien. Dabei verweist es auch auf die April-Ausgabe der Internationalen Zeitschrift der Hyperthermie. Uro Today beschreibt Formen der Behandlung sowie mögliche Nebenwirkungen konventioneller Therapien bei Blasenkrebs und ergänzt: „Therefore, novel approaches are needed to improve clinical outcome. Local tumour hyperthermia is currently used either as an ablation therapy or in combination with Radio-Therapy to enhance anti-tumour effects.”

Blasenkrebs ist der häufigste Tumor der Harnwege und rangiert an fünfter Stelle unter allen Tumorformen. In Deutschland erkranken jährlich mehr als 29.000 Menschen neu daran, davon 21.000 Männer. Bei Männern ist Blasenkrebs mit 4,5 Prozent aller Krebserkrankungen der vierthäufigste Tumor - nach Prostata-, Lungen- und Darmkrebs (Frauen 1,8 Prozent.) Blasenkrebs tritt meist erst im Alter auf. Das durchschnittliche Lebensalter männlicher Patienten liegt bei 72 Jahren, bei Frauen bei 74 Jahren.

Die Therapie bei Harnblasenkrebs ist abhängig von Art, Lage und Stadium des Tumors. Sie sieht u.a. die Entfernung durch Operation sowie (zusätzliche) lokale Chemotherapie vor. Eine Strahlentherapie - allein oder in Kombination mit einer Chemotherapie (Radiochemotherapie) - zielt darauf ab, die Krebszellen von außen zu zerstören. Durch den operativen Eingriff und die zusätzliche Entfernung von Prostata und Samenblase beim Mann sowie Gebärmutter, Eileiter und/oder Eierstöcken bei der Frau kann die Behandlung körperliche und psychische Folgen haben. So ist der Mann nach dem Eingriff nicht mehr zeugungsfähig. Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) sind möglich.

Prof. Dr. András Szász, Begründer der loko-regionalen Hyperthermie (Oncothermie), erläutert den co-medikativen Einsatz der Hyperthermie zusammen mit Chemotherapie. „In der Folge einer Hyperthermie-Chemotherapie können weniger Rezidive auftreten. Weniger Harnblasen müssen entfernt werden. Die Hitze soll die Wirkung der Radiochemotherapie verstärken. Da Tumorzellen eine verminderte Thermoregulation haben, sind sie hitzeempfindlich und werden geschädigt, so dass das Immunsystem sie von gesundem Gewebe unterscheidet. Dank regionaler Überwärmung wird das tumorumgebende gesunde Gewebe stärker durchblutet.” Er verweist auf Uro Today: “In combination with RT an increase of the temperature in the bladder stimulates the local blood flow and as a result can improve the oxygenation state of the tumour, which in turn enhances radiation-induced DNA damage and drug toxicity.”

Die Oncothermie versteht sich in diesem Therapiekontext als Form der Komplementärmedizin, die durch Erwärmung Tumorzellen zerstört und die Bildung von Abwehrzellen anregt. Die Methode ist eine nicht-toxische Behandlung, die dank eines elektrischen Feldes die natürlichen Prozesse im Körper unterstützt. Sie will die Lebensqualität verbessern sowie das körpereigene Abwehrsystem stärken.
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Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. ...
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