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Pressemitteilung

Gussasphalt – Bauen mit gutem Gewissen

Wer heute baut, muss bereits an morgen denken. Qualität und Nachhaltigkeit sind besonders wichtig. Gussasphalt wird als Material für den Fußbodenbau in dieser Hinsicht interessant, wenn es um eine wirtschaftliche und ökologische Bauweise geht.
(PM) Iphofen, 22.12.2014 - 2013 wurde ein solcher Baustoff beim Neubau eines Internats in Veitshöchheim auf einer Fläche von 850 Quadratmetern eingebaut. Die Bauzeit betrug dabei nur sieben Monate.

In den Sommerferien dieses Jahres wurde die St. Ursula-Schule in Würzburg general saniert – ebenso mit Gussasphalt. Die Herausforderung konnte kaum größer sein: Das Vorhaben musste während des Sommers über die Bühne gehen.

„Sowohl beim Internat als auch bei der Schule war der Faktor Zeit ein wichtiges Entscheidungskriterium“, sagt Matthias Schulz. Er ist Architekt beim Architekturbüro Hentzschel in Würzburg und hat bereits mehrere Projekte mit diesem Material als Bauleiter umgesetzt.

Doch was ist Gussasphalt? Er besteht aus den natürlichen Baustoffen Sand, Splitt, Steinmehl und Bitumen als Bindemittel. Bitumen entsteht bei der Bearbeitung von Erdöl und ist damit ein organisches Nebenprodukt. Im fertigen Zustand besitzt der Gussasphalt keinerlei Hohlräume.

Seit inzwischen 45 Jahren bietet die Rüttger Fußbodenbau GmbH aus Iphofen im unterfränkischen Landkreis Kitzingen den Einbau dieses Baustoffs an. Neben der Fußbodenbau GmbH gibt es noch die Rüttger Raumausstattungs-GmbH. Zu den Kunden zählen Schulen und andere öffentliche Einrichtungen, Krankenhäuser, Industriebauten, aber auch Privatpersonen.

Einbau spart Zeit

Rudolf Rüttger, Geschäftsführer des Familienunternehmens, weiß, worauf es beim Transport von Gussasphalt ankommt. „Wir liefern diesen in beheiztem Zustand zur Baustelle. Bei einer Temperatur von etwa 230° C wird dieser eingebaut, was die ebenmäßige Verteilung des Estrichs fördert“. Die Einbauzeit des Gussasphalts ist im Vergleich zu anderen Estricharten kurz: Bereits nach 2-3 Stunden ist die Einbaufläche begeh- und bearbeitbar.

Laut Diplom-Ingenieur Peter Rode, vereidigter Sachverständiger für Gussasphalt bei der IHK Bonn-Sieg, begünstigt die hohe Temperatur des Gussasphalts einen schnellen Trocknungsprozess des Estrichs.

Auch Matthias Schulz ist von den Vorzügen des natürlichen Baustoffs überzeugt: „Unmittelbar nach dem Einbringen des Asphalts konnte bei unserem Schulprojekt weiter gearbeitet werden – ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Estrichsystemen“, schildert der Würzburger Architekt. Auch die niedrige Aufbauhöhe ist aus seiner Sicht ein großer Vorteil des Gussasphaltes. Ein weiterer Nutzen für den Architekten ist die schnelle Belastbarkeit und Belagsreife. „Das ist bei zementgebundenen Estrichen nur mit viel Chemie zu erreichen“, bemerkt Schulz.

Gussasphalt: witterungsbeständig und wiederverwertbar

Damit nicht genug: Der hohlraumfreie Gussasphalt ist wasserdicht. Die verwendeten Materialien machen ihn sowohl alterungs- als auch witterungsbeständig. Zudem ist er unempfindlich gegenüber Säuren und Laugen. Im Vergleich zu Beton besitzt der Gussasphalt eine 28-fach bessere innere Dämpfung. Er ist auch deswegen ökologisch, weil er vollständig wiederverwertbar ist.

Ein weiterer Vorteil: Das niedrige Eigengewicht des Baustoffs ist ideal für den Einbau in älteren Holzbalkendecken. Die geringe Dicke des Gussasphaltestrichs macht ihn auch bei Renovierungsarbeiten einsetzbar. Eine gute Wärmedämmung reduziert außerdem langfristige Ausgaben des Auftraggebers.

Dass der ökologische Gussasphalt als solcher mit höheren Kosten verbunden ist als andere Estricharten, spielt für viele Auftraggeber und Architekten nur eine untergeordnete Rolle. Denn: Die kürzere Einbauzeit des Gussasphalts führt wiederum zu einer Kostenersparnis.

Falsche Urteile durch Unwissenheit

Manche Bauherren befürchten aufgrund der äußeren Ähnlichkeit mit Teer oft eine starke Geruchsentwicklung. „Unkenntnis und auch einige Veröffentlichungen über ökologische Baustoffe und Bauweisen führen zu Meinungen wie Gussasphalt würde aufgrund seines Bindemittels im Gebrauchszustand ausgasen und diese Emissionen seien gesundheitsschädlich. Diese Meinungen sind nachweislich falsch“, meint Peter Rode in seinem Gastbeitrag 2013 im Magazin „Green flooring“ (Ausgabe 1, Dezember 2013).

Also: Ist der Gussasphalt der Asphalt von morgen? Rudolf Rüttger ist sich sicher: Was sein Betrieb seit über 45 Jahren den eigenen Kunden mit viel Erfolg und Überzeugung anbietet, wird auch in Zukunft nachgefragt. Etwa 9000 Projekte – vom Einzelraum bis zu großen Bauvorhaben – haben die Iphöfer seit Ende der 1960er Jahre mit dem ökologischen Baustoff abgeschlossen. „Viele kommen zu uns, weil sie von der Qualität des Baustoffs und unserer Erfahrung überzeugt sind“, sagt der Geschäftsführer des Familienbetriebs, der derzeit 50 Mitarbeiter beschäftigt.
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Zuständigkeitsbereich: Kaufmännische Leiterin
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ZUM AUTOR
ÜBER RÜTTGER FUSSBODENBAU GMBH

Die Rüttger GmbH wurde 1951 von Oswald Rüttger in Iphofen gegründet feierte im April 2011 ihr 60-jähriges Jubiläum. In den Bereichen Fußbodenbau und Raumausstattung bietet das Familienunternehmen fachmännische ...
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