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Grexit – Barfuß oder Lackschuh

Griechenland hat abgestimmt. Grexit oder nicht? Welche Folgen hätte ein Ausstieg aus der Eurozone für die Griechen, die anderen EU-Mitgliedsstaaten und das System?
(PM) Berlin, 06.07.2015 - Die Vor- und Nachteile werden bereits seit 2010 kontrovers diskutiert. Mehr als unsichere Prognosen und Planspielszenarien sind jedoch nicht möglich. Denn weder ist der Ausstieg eines Landes aus der Euro-Zone rechtlich geregelt noch ist es bislang jemals dazu gekommen. Die Folgen sind also nicht absehbar. Eines dürfte jedoch klar sein: Grexit wäre nicht nur die Abkehr von einer Währung, es käme einem Eingeständnis gleich, dass das System gescheitert ist. Schließlich ist der Euro nicht nur Zahlungsmittel. Er ist vielmehr die Währung der europäischen Idee an sich. Krisensituationen wie aktuell die Möglichkeit des Grexits sind der Nährboden für Unsicherheiten und Existenzängste.

Der Wunsch nach der guten alten D-Mark wird laut. Laut einer aktuellen Umfrage der Bank of Scotland rechnen noch immer 47 Prozent der Deutschen in einer Währung, die seit mehr als 13 Jahren ausgedient hat. Vermutlich können mehr Menschen noch heute ad hoc den Umrechnungskurs von1,95583 nennen als die zweite Nachkommastelle von Pi. Der gleichen Studie zufolge wünschen sich 23 Prozent der Deutschen die D-Mark zurück. Was steckt dahinter? Auch hier geht es weniger um das Zahlungsmittel als vielmehr um die Erinnerung an eine stabile Zeit und die Sehnsucht nach Sicherheit. Erinnerungen an eine Zeit, in der ein Alleinverdiener eine Familie ernähren konnte und sogar noch den Kredit für ein Haus abzahlen konnte. In der Arbeitsplätze so sicher waren, dass die Aussicht auf die Uhr zum 40-jährigen Dienstjubiläum nicht überschattet war von Sorge um Stellenabbau und Kurzarbeit. Die D-Mark steht für viele Menschen für diese Zeit der Sicherheit.

Der Euro hingegen steht für Krise. Für Krisenländer. Ist es nach einem möglichen Grexit nicht nur eine Frage der Zeit bis andere krisengeschüttelte Staaten wie Portugal, Spanien, Irland oder Italien folgen? Dem Rettungsschirm fehlt es zunehmend an Bodenhaftung. Und der europäischen Idee an Solidarität. Denn wenn der Euro auch hierzulande an Kaufkraft verliert, jeder Einzelne die Auswirkungen spürt und den Glauben an das System schwindet, werden Alternativen evaluiert. Schon Goethe führte in „Faust. Der Tragödie zweiter Teil“ den Zusammenhang von Papiergeldschöpfung, Staatsfinanzierung und Inflation aus. “Zu wissen sei es jedem, ders begehrt: Der Zettel hier ist tausend Kronen wert“. Treffender könnte eines der Hauptprobleme ungedeckter Währungsordnungen kaum formuliert werden:

„Ein solch Papier, an Gold und Perlen statt,
Ist so bequem, man weiß doch, was man hat;
Man braucht nicht erst zu markten, noch zu tauschen,
Kann sich nach Lust in Lieb’ und Wein berauschen.“

Im Umkehrschluss kommt es infolge des Scheiterns des Systems zu einer Rückbesinnung auf eben diese ursprünglichen Werte, die durch das Papiergeld ersetzt werden sollten. Wie beispielsweise Gold. Aufgrund der begrenzten Ressourcen und der anhaltenden Nachfrage wird Gold immer einen Wert haben. Gold bietet die Sicherheit, nach der sich in Zeiten von Finanzkrisen gesehnt wird. Die Möglichkeiten der Veranlagung sind vielfältig und haben doch eines gemeinsam: Wertstabilität. Die Gelegenheit jetzt in Gold zu investieren ist günstig.

Übrigens: Gold ist so beständig, dass ein wohlhabender Römer für eine Unze Gold eine Toga mit Gürtel und Lederschuhen kaufen konnte und auch heute ist ein Maßanzug einschließlich Schuhen noch immer für den Gegenwert einer Unze Gold zu haben. Auch wenn der Preis permanent in Bewegung ist, so hat Gold doch über 2000 Jahre hinweg seinen Gegenwert gehalten.
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