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Frauenquote: Aus politischer Diskussion wird Erfolgsrezept für viele Führungsetagen

(PM) Wiesbaden-Igstadt, 23.10.2013 - Der Weg für eine gesetzliche Frauenquote scheint frei zu sein – vorausgesetzt Union und SPD werden sich in den heute beginnenden Koalitionsverhandlungen über die Bildung einer großen Koalition einig. Die Frauenquote besitzt zwar eine gesellschaftliche Mehrheit, Union und SPD vertreten jedoch unterschiedliche Meinungen bezüglich Umfang und Einführung.

So haben die Sozialdemokraten vor der Wahl die verbindlich Einführung einer 40-Prozent-Geschlechterquote für Aufsichtsräte und Vorstände börsennotierter und mitbestimmter Unternehmen gefordert. Die Union plante in ihrem Wahlprogramm hingegen, dass 30 Prozent der Vorstands- und Aufsichtsratspositionen in börsennotierten und mitbestimmungspflichtigen Unternehmen ab 2020 von Frauen besetzt sind. Um dies zu erfüllen, müssten bis dahin deutlich mehr Frauen in die obersten Führungsebenen Einzug halten.

Strategischer Ansatz

In vielen Management-Etagen wird über eine „Frauenquote“ bereits konkreter nachgedacht. Grund dafür ist die Erkenntnis, dass eine ausgewogenere Führungsstruktur die Unternehmenskultur auf allen Ebenen verbessern kann. „Wir plädieren stets für gemischte Teams“, erklärt Claudia Schmidt, Geschäftsführerin der Mutaree GmbH. Sie fügt hinzu: „Unternehmen, die bereits heute Diversität leben, arbeiten besser als monokulturell geführte Unternehmen, sie wachsen schneller und erzielen erfahrungsgemäß höhere Gewinne.“

Gender-Management als Teil einer Diversity-Strategie ist jedoch nicht nur Werttreiber. Viele Unternehmen setzen im „War for Talents“ auf ein ausgewogenes Team, um dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Je kleiner ein Unternehmen, desto eher stellen sich Geschäftsführer dieser Herausforderung.

„Frauen sind auf dem Vormarsch. Allerdings nimmt der Frauenanteil in Führungspositionen mit zunehmender Größe des Unternehmens ab“, sagt Schmidt. „In vielen Projekten sehen wir, dass es Frauen eher in kleinen und mittleren Unternehmen gelingt, Führungspositionen einzunehmen.“

Dank einer starken öffentlichen Diskussion in den letzten Jahren sind Frauen – wenn auch langsam – auf dem Weg in die Führungsebenen. Laut Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend lag der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der 200 größten Unternehmen 2012 bei 13 Prozent. In den Vorständen waren es allerdings nur vier Prozent.

Fazit

Der politische Wahlkampf hat der Diskussion um ein Gender Management gutge-tan, sodass Unternehmen stärker für dieses Thema sensibilisiert sind. Allein mit einer Frauenquote ist vielen Unternehmen aber nicht geholfen. Zum Erfolg gehören eine abgestimmte Rekrutierungsstrategie und eine Fokussierung auf die Förderung bestehender Talenten. Eine frühe Talentförderung bringt eigene High Potentials hervor – oftmals Frauen. Mit einem ergänzenden Mentoren-Programm schaffen es Unternehmen, eine individuelle Frauenquote zu generieren und sich so als Vorreiter zu platzieren und wettbewerbsfähig zu bleiben.
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