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Forderungen bewertbar machen

(PM) Kaarst, 17.01.2013 - Forderungsbestände werden von Banken innerhalb eines Zessionskredits oft mit 0 bewertet. Das hat einen einfachen Grund: Es gab bisher kein einheitliches Instrument, mit dem sich der wirtschaftliche Wert offener Forderungen beurteilen ließ. Das ändert sich jetzt: Durch ein standardisiertes Verfahren wird es möglich, die Besicherung durch Handelsforderungen im Rahmen einer Zession zu bewerten…

Mit dem neuen Bewertungsverfahren können Banken und Sparkassen offene Forderungen zukünftig als zusätzliche Sicherheiten für ihre Bücher nutzen. Das hat mehrere entscheidende Vorteile: Institute können nicht nur den Bedarf an Eigenkapital senken, den sie gemäß der Solvabilitätsverordnung zur Absicherung eines Kredites bereitstellen müssen. Häufig lässt sich durch zusätzliche Sicherheiten auch die Kreditlinie erweitern. Das bietet Kreditinstituten neue Möglichkeiten, ihr Aktivgeschäft zu stärken. Besonders für Banken mit einem einen hohen Anteil Passivgeschäft, ist die neue Geschäftsmöglichkeit deshalb reizvoll.

Maßgeschneidertes Prüfverfahren

„Die Finanzkrise hat gezeigt, dass Banken großes Optimierungspotential bei der Erfüllung von Eigenkapitalanforderungen haben“, betont Mihail Belostennyj, Managing Director der Lux Kapitalmarkt Management AG. „Die realistische Bewertung von Forderungen stellt eine wichtige Stellschraube dar, durch die Banken ungenutztes Potential ausschöpfen können.“ Die Lux AG hat das neue Verfahren zur Risikobewertung der offenen Forderungen gemeinsam mit einer großen süddeutschen Sparkasse entwickelt. In einem maßgeschneiderten Prüfverfahren wird dabei jeder Forderung ein Wert zwischen 0 oder 100% des Nettoforderungsbetrags zugewiesen. Bei der Ermittlung dieses Wertes fließen Faktoren ein, wie eine fehlende Kreditversicherung, eine vorliegende Mahnstufe oder Währungsrisiken sowie die Bonität des Debitors.

Vor allem die Bearbeitung der großen Datenmengen macht die Aufgabe anspruchsvoll. Das ist einer der Gründe, warum es bisher kein standardisiertes Verfahren gab. Die Herausforderung: Einerseits soll die Datenübertragung für die Kunden nicht zu aufwändig sein; gleichzeitig müssen alle Daten für die weitere Bearbeitung in einem einheitlichen Standard vorliegen.

Daten nutzbar machen

Die Lösung der Lux AG: eine dynamische Schnittstelle zu dem IT-Servicer fidis GmbH, des führenden Anbieters für Banken-Software auf SAP-Basis. Kunden können so ihre Daten in jeder beliebigen Anordnung übermitteln. Das Back-Office bei fidis bringt diese dann in eine einheitliche Reihenfolge, um sie für die weitere Überprüfung nutzen zu können. „Ohne die Schnittstelle zu fidis könnten wir unser Produkt in dieser Form nicht anbieten“, erklärt Belostennyj. „Eine zuverlässige Qualitätskontrolle und schnelle Standardisierung bilden die Basis für unsere Bewertungskette.“

Auf Grundlage der Daten holt die Lux AG die Kredit- und Bonitätsauskünfte zu den Debitoren bei seinem Kooperationspartner für Bonitätsauskünfte ein. Zusätzlich überprüft die Lux AG mehrmals jährlich die Prozesse des Kreditnehmers im Rahmen einer Außenprüfung mit ihrem Kooperationspartner factoconcept vor Ort. Kontrolliert wird, ob das Debitoren-Management gepflegt wird, das Mahnverfahren funktioniert und die Forderungsdaten tatsächlich existieren. Gleichzeitig werden Vertragsregeln vom Debitor und dem eigenem Kunden daraufhin geprüft, ob eine Abtretung von Forderungen eventuell ausgeschlossen ist. Auf Grundlage des Berichtes, den die Bank mit allen Ergebnissen, OP-Listen und Empfehlungen schließlich erhält kann sie ihre Kreditlinien und Konditionen präzise festlegen.
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