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Erfolgsfaktor Wertschätzung

Warum Lob und Anerkennung den Unternehmenserfolg steigern
(PM) Deutschland, 16.09.2014 - Epochale Finanzkrisen, rasante Börsenstürze und spektakuläre Unternehmenspleiten lassen schnell vergessen: In der Wirtschaft geht es nicht nur um Zahlen. Wirtschaftsakteure sind Menschen - Männern und Frauen verschiedenen Alters, aus unterschiedlichen Herkunftsregionen mit unterschiedlichen biografischen Hintergründen und ihren ganz individuellen Stärken und Talenten. Je bunter die Belegschaft eines Unternehmens ist und je besser Führungskräfte diese Vielfalt zielgerichtet führen und wertschätzen, umso erfolgreicher und krisensicherer ist das Unternehmen. Doch warum ist das so?

"Im letzten Jahr fragten wir in unserem „Student Survey“ knapp 400 Studierende und Absolventen bundesweit, welche Handlungen sie seitens des Arbeitgebers als besonders wertschätzend empfinden," sagt Melanie Vogel, Initiatorin der women&work, die das Thema "Wertschöpfung Mensch" im kommenden Jahr am 25. April 2015 auf Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen thematisch aufgreift. „'Lob' war mit 66 Prozent neben dem „Einbeziehen in Entscheidungen“ die zweit wichtigste wertschätzende Handlung, die ein Arbeitgeber aus Sicht der Generation Y den Mitarbeitenden zukommen lassen sollte."

Glücklichmacher Wertschätzung

Viele neurowissenschaftliche Studien bestätigen: Sprechen Führungskräfte Lob und Anerkennung aus und zeigen sie den Mitarbeitern gegenüber Wertschätzung und Loyalität, so setzen sie in den Gehirnen der Mitarbeitenden die glücklich machenden Stoffe Dopamin, Oxytozin und Opioide frei und tragen so automatisch dazu bei, eine motivations- und leistungsfördernde Umgebung herzustellen, in der Arbeiten Spaß macht und eine hohe Identifikation mit dem Arbeitgeber möglich ist.

"In einer anerkennenden Haltung Menschen gegenüber, spiegelt sich wertschätzendes Verhalten, das im Wirtschaftskontext Rückschlüsse auf eine gelebte Wertehaltung in den jeweiligen Unternehmen zulässt," so Vogel. In dem Wort „Wertschätzung“ steckt die Achtung vor dem Wert eines Menschen, wobei der Wert hier nicht nur in der Arbeitskraft eines Menschen gesehen werden darf. Die Wertschätzung der Arbeitsergebnisse alleine sorgt nämlich nicht dauerhaft für Motivation und Loyalität.

Prägend: Die Unternehmensleitung

Verhaltensweisen und Haltungen sind immer eine Sache der Mehrheit. Während eine einzelne Führungskraft extrem positiven Einfluss auf die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausüben kann, so kann man erst dann von einer wertschätzenden Unternehmenskultur sprechen, wenn das wertschätzende Verhalten auch von allen anderen Führungskräften und der Geschäftsführung selbst vorgelebt wird. Die Unternehmensleitung nimmt damit eine prägende Rolle ein, was die Ausübung (oder Ignoranz) ethischer Werte in einem Unternehmen angeht, denn sie lebt die Auslegung impliziter Spielregeln und Verhaltensmaßstäbe vor, die in diesem besonderen Mikrokosmos gelten.

Wird die Arbeitsleistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertgeschätzt und sind sie als Menschen in einem Unternehmen anerkannt und geachtet, dann sind sie in der Folge loyaler, weniger wechselwillig und hoch motiviert. Ein gutes Unternehmensklima hat einen nicht unbeträchtlichen Einfluss auf den Gewinn, den ein Unternehmen erwirtschaftet.

Entscheidende Fragen sowohl für Unternehmen als auch für Bewerberinnen und Bewerber lauten daher:

- In welchem Handlungs- und Wertesystem bewegt sich das Unternehmen?
- Wie werden die Werte in diesem Mikrokosmos aus- und vorgelebt und interpretiert?
- Welche Führungswerte gehören zum "guten Ton"?

Je klarer wertschätzende (Führungs-)Richtlinien in einem Unternehmen gelebt und kommuniziert werden, umso geringer ist das Risiko diskriminierenden Verhaltens innerhalb des Unternehmens.

Business-Querdenkerin Anja Förster auf der women&work am 25. Mai 2015 in Bonn

Auf der women&work, Deutschlands größter Messe-Kongress für Frauen, wird das Thema “Wertschöpfung Mensch” im kommenden Jahr aufgegriffen. Im Fokus von Vorträgen und Podiumsdiskussionen stehen die Fragen, was Menschen wirklich erfolgreich macht, wie die Leistungsfähigkeit der Menschen in einer alternden Gesellschaft aufrecht erhalten werden kann und was Individuen und Unternehmen benötigen, um menschliche Schaffenskraft langfristig nicht nur in Produktivität, sondern auch in Motivation und Innovationskraft zu transformieren. Hochkarätige Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft versuchen am 25. Mai 2015 in Bonn, Antworten zu finden.

Als Keynote-Speakerin zum Thema "Wertschöpfung Mensch" wird die Business-Querdenkerin Anja Förster sprechen, die mit ihrem Buch "Hört auf zu arbeiten" seit Monaten die SPIEGEL-Bestseller-Liste anführt und den Besucherinnen der women&work eine "Massage zur geistigen Beweglichkeit" verabreichen wird.

Weitere Informationen zur women&work gibt es unter www.womenandwork.de .
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Frau Melanie Vogel
Dürenstaße 3
53173 Bonn
+49-163-8452210
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ZUM AUTOR
ÜBER MELANIE VOGEL

Melanie Vogel, Innovation-Coach und Mitglied im Innovationsnetzwerk der Stanford University, ist Geschäftsführerin der AoN – Agentur ohne Namen GmbH. Ziel der „Andersdenker“ ist es, Unternehmen dabei zu helfen, den Wandel zu einer ...
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