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News, 02.11.2005
E-Commerce und E-Business
Sparkassen bieten Elektronische Signatur für jedermann
Mitteilung des Rudolf Haufe-Verlag über einen neuen Service der Deutschen Sparkassen zur privaten und unternehmerischen Nutzung der elektronischen Signatur.
Eines der größten Hindernisse für die Weiterentwicklung von E-Commerce und E-Government ist die geringe Verbreitung der qualifizierten elektronischen Signatur zur rechtssicheren Abwicklung von Online-Transaktionen. Nun wollen die deutschen Sparkassen ihre Kundenkarten um diese Option erweitern und so der Technik zum Durchbruch verhelfen.

Eine Reihe von Vorgängen im Bereich E-Commerce und E-Government kann erst mit einer qualifizierten elektronischen Signatur rechtssicher abgewickelt werden. So ist die Signatur Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung rein elektronischer Rechnungen, wie z.B. Online-Rechnungen von Telekommunikationsunternehmen. Auch Rentenversicherte, die im Internet einen Einblick in ihre Rentenkonten werfen oder ihre Rente online beantragen möchten, brauchen eine solche Signatur, um sich korrekt „auszuweisen”. Bislang nutzen allerdings nur wenige Bundesbürger diese Option, obwohl immer mehr Behörden und Unternehmen solche Dienste anbieten.

Einen neuen Anlauf, um der elektronischen Signatur zu mehr Popularität zu verhelfen, wollen daher jetzt die bundesdeutschen Sparkassen wagen. Demnächst sollen nach und nach alle rund 36 Millionen Kunden der Sparkassen die Möglichkeit haben, ihre neue SparkassenCard mit einer elektronischen Signatur aufzurüsten.

Die Kosten dieser Zusatzfunktion sollen bei 20 EUR im Jahr liegen. Mit der neuen SparkassenCard kann dann nicht nur in gewohnter Manier bezahlt oder Geld abgehoben werden, es lassen sich damit auch elektronische Dokumente signieren und E-Mails abhörsicher verschlüsseln. Neben der Signatur-Karte selbst benötigt der Kunde dazu noch ein geeignetes Karten-Lesegerät am PC.

Als erste wollen die Sparkassen in München, Osnabrück, Ludwigsburg, Nienburg, Schaumburg und Quedlinburg diesen neuen Service ab sofort einführen, ab Oktober folgen nach und nach Sparkassen im gesamten Bundesgebiet. In Nienburg und Schaumburg wurden zusammen mit den kommunalen Behörden auch verschiedene, mit der Signaturkarte nutzbare E-Government-Lösungen entwickelt.

Neben der SparkassenCard können auch kontounabhängige Geldkarten mit der elektronischen Signatur aufgerüstet werden, sodass die Nutzung der Signatur auch unabhängig von einem Sparkassen-Konto möglich ist.

Tipp: Weitere Informationen zum neuen Angebot der Sparkassen zur elektronischen Signaturkarte finden Sie auf der Website des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (http://www.dsgv.de). Allgemeine Informationen zur elektronischen Signatur bietet etwa das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (http://www.bsi.de/esig/index.htm).
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