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Pressemitteilung

Digit@l World 2016: Mini-Roboterprogrammierung made by Netzlink

Braunschweiger Systemhaus schließt Schülerprojekt erfolgreich ab
(PM) Braunschweig, 12.05.2016 - Fünf Wochen, fünf begeisterte SchülerInnen und eine Menge kleiner Teile: Im Rahmen des Projektes Digit@l World haben die Nachwuchs-Profis der IGS Franzsches Feld eigene Roboter in den Räumen von Netzlink entworfen und programmiert. Mit der Unterstützung des dualen Studenten Ulrich Fink, der den passenden Bausatz entworfen hatte, wurden Roboter mit einer Steuereinheit basierend auf dem Einplatinencomputer Raspberry Pi ausgestattet. Die Abschlusspräsentation erfolgte in der IGS Franzsches Feld unter dem Thema „Künstliche Intelligenz“. „Wir haben uns sehr über den Einsatz der SchülerInnen in unserem Projekt gefreut und sind begeistert von der Dynamik der Zusammenarbeit und dem gelungenen Ergebnis. Für uns war es wichtig den Schülern auch außerhalb des Lehrprogramms praktische Erfahrungen zu ermöglichen und ihre IT-Affinität zur digitalen Welt zu fördern“, so Tamara Ostermann, Geschäftsführerin von Netzlink.

Am 4. Februar 2016 startete das Schülerprojekt Digit@l World, das jedes Jahr in Kooperation zwischen der IGS Franzsches Feld und der FH Ostfalia veranstaltet wird, in eine neue Runde. Ziel des Projektes war es, das Hochschulleben für SchülerInnen erlebbar zu machen und das Interesse für ingenieurwissenschaftliche und technische Studiengänge zu wecken. Auch dieses Jahr fanden sich SchülerInnen der Klassenstufe 12, die für ihr Abitur das so genannte Einstein-Profil (Fächer: Mathe, Physik, Geschichte und Politik) gewählt haben, in Gruppen zusammen, um an dem Projekt zum Thema digitale Welt teilzunehmen.

Robotik meets Industrie 4.0

Die diesjährige Veranstaltung leitete Prof. Dr.-Ing. Diederich Wermser der FH Ostfalia mit einer Beispielvorlesung zum Thema „Signalverarbeitung und Nachrichtenübertragung“ ein. Anschließend stellten Masterstudenten der Ostfalia ein Projekt zur Programmierung komplexer Roboter vor, dessen Ziele die Adaptierung von Bewegung sowie die Nachvollziehbarkeit von Steuerungsprozessen sind. Im Sinne der Industrie 4.0 soll dabei erreicht werden, dass die Roboter nicht mehr lokal gesteuert werden, sondern die Berechnung und Steuerung in der Cloud erfolgen, also Steuerungsbefehle nur über das Internet bzw. ein Netzwerk gesendet werden.

Roboterkonstruktion in den Räumen von Netzlink

Auch bei der Netzlink Informationstechnik GmbH hatten einige SchülerInnen die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Dualstudenten Ulrich Fink ein praktisches Projekt zu bearbeiten. Dieser hatte für die SchülerInnen den Bau eines Roboters mithilfe einer Steuereinheit auf Basis eines Raspberry Pi (Einplatinencomputer) konzipiert. Alle SchülerInnen bauten ihren eigenen Roboter, dessen Körper aus einer alten DVD-Box-Hülle besteht und sich durch die eingebaute Steuereinheit selbstständig in seiner Umgebung bewegen kann. Insgesamt fünf Wochen lang kamen die SchülerInnen jeden Donnerstagnachmittag bei Netzlink vorbei und schraubten, löteten und programmierten, bis ihre Roboter schließlich selbstständig durch die Räumlichkeiten des Braunschweiger IT-Unternehmens fuhren.
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