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Pressemitteilung

Die Zukunft der Speditionssoftware liegt in der Cloud

Speditionen im Kombinierten Verkehr setzen verstärkt auf die elektronische Abwicklung.
(PM) Dortmund, 17.01.2016 - Der Kombinierte Verkehr (KV) erfreut sich bei der Wirtschaft wachsender Beliebtheit und wird von vielen Verladern und Spediteuren als preisgünstige und umweltfreundliche Alternative zum reinen LKW-Transport gesehen. Das hat die 10. Logistik-Umfrage von Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) und Duale Hochschule Baden-Württemberg in Lörrach gezeigt, für die über 200 Einkäufer logistischer Dienstleistungen und Frachtführer aus Industrie und Handel befragt wurden. Neben den Vorteilen der intermodalen Transporte wie Zuverlässigkeit und guter Planbarkeit wurden in der Umfrage aber auch kritische Punkte wie schlechter Service und Zeitverzögerungen in der Abwicklung genannt.

Stolperfallen heutiger Dispositionssoftware

Um diese Mängel abzustellen und das Potenzial des KV besser auszuschöpfen, ist ein besseres Zusammenwirken aller beteiligten Akteure erforderlich – darunter Verlader, Terminalbetreiber, Spediteure und Operateure, aber auch Verkehrsunternehmen und Infrastrukturbetreiber. Transportaufträge werden heute in der Regel mit einer Dispositionssoftware übersichtlich von einem Disponenten den einzelnen Beteiligten zugewiesen und der Bearbeitungszustand der Aufträge ist damit auch in Echtzeit sichtbar. So kann in der Disposition viel schneller auf Veränderungen reagiert werden als das zu Zeiten von Papier, Funkgerät und Telefon möglich war. In der Praxis finden sich allerdings immer noch mehrere Stolperfallen:

• Heutige Logistiksoftware bietet nicht ausreichende Möglichkeiten zur Vermeidung von Eingabefehlern
• Die Integration mit Dritt-Systemen ist aufgrund individueller Schnittstellen sehr aufwändig
• Fest installierte Hardware ist in der Zusammenarbeit mit Subunternehmern nicht brauchbar
• Kunden stellen steigende Anforderungen an die Prozess-Transparenz und wollen umfangreiche Track&Trace-Funktionen

Logistikportal sorgt für mehr Transparenz

Antworten auf diese und andere Fragen liefert catkin für Speditionen. Mit Hilfe dieser Logistikplattform lassen sich Partner in der Supply Chain sicher, schnell und eindeutig beauftragen. Alle relevanten Informationen, z. B. Auftrags-Ident-Nummern, Planzeiten und weitere Details, werden direkt übermittelt. Die Kommunikation erfolgt ganz einfach über eine Smartphone-App. Somit sind sämtliche Auftragsdaten elektronisch und in Echtzeit verfügbar – es herrscht Transparenz über die gesamte Transportkette.

Der Disponent kann die Route über die Auftragsansicht an seinem Rechner verfolgen, während der Fahrer die in den Auftragsstrukturen vorgesehenen Rückmeldungen via Telematik App abgibt. Dies können der Beladeanfang sowie das Beladeende, aber auch Fotos, Unterschriften oder Barcodescans sein. Vorteil für den Disponenten ist, dass er sich gänzlich auf seine Kernkompetenz bzw. auf Arbeiten konzentrieren kann, die tatsächlich seine ganze Aufmerksamkeit einfordern. Stichwort: Exception-Management. Parallel besteht die Möglichkeit, auch den Auftraggeber zu berechtigen, über ein Webportal die komplette Route zu einzusehen. Abfahrts-, Ankunfts- oder Durchfahrtszeiten von definierten Wegpunkten werden automatisch gesetzt.

Ein angekoppeltes Auftragsmanagementsystem für kleinere Containerspeditionen wird derzeit gerade entwickelt. Eine solche Cloud-Speditionssoftware beschleunigt unter anderem auch den Prozess der Rechnungsstellung. Rechnungsrelevante Informationen, wie Ladezeiten, Auftragszeiten oder bestimmte Spezial-Dienstleistungen können damit elektronisch erfasst und sofort in Rechnung gestellt werden.

SaaS Logistiklösung löst Schnittstellenprobleme

Warum eine Cloud-Lösung? Anbieter von herkömmlicher Software bieten zwar Schnittstellen, jedoch müssen diese in aufwändiger Auftragsarbeit für jeden Anwender individuell angepasst werden. Zwar versprechen die Hersteller mit allen anderen marktüblichen Systemen kompatibel zu sein, allerdings sind die Softwarelösungen vor Ort oftmals so stark angepasst, dass auch die Standard-Schnittstellen nicht funktionieren. Da Cloud-Software nicht vom Programmierer angepasst werden muss, sondern vom Kunden selbst konfiguriert werden kann, wurden diese Anpassungen auch bei der Entwicklung der Schnittstellen berücksichtigt.

Somit fällt der Aufwand für die Schnittstellen-Entwicklung tatsächlich nur einmal an und Anbieter von SaaS Logistiklösungen (Software as a Service) können daher halten, was die Desktop-Anbieter seit Jahrzehnten versprechen. Dank der einfacheren Integration von Subunternehmern sowie der Bereitstellung von Standard-Schnittstellen, können die Daten aus Cloud-Lösungen auch leichter an Dritt-Systeme übertragen werden. Weiterhin ist es mit einer Cloud-Lösung deutlich einfacher ein Kundenportal anzubieten, auf denen die Speditionskunden ihre Aufträge in Echtzeit verfolgen können.
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