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Pressemitteilung

Das Schreiben einer erfolgreichen Abschlussarbeit - Teil 1

Der Erfolg einer wissenschaftlichen Arbeit steht und fällt mit einer logisch aufgebauten Gliederung, denn nur diese gibt dem Werk eine klare Struktur. Der Artikel gibt Tipps für eine erfolgreiche Abschlussarbeit.
(PM) Hamburg, 14.11.2014 - Gliederung und formelle Aspekte

Man kann nicht jeden einzelnen Gliederungspunkt schon im Voraus planen, denn detaillierte Unterabschnitte ergeben sich oft erst während des Schreibens und der immer weiter vertiefenden Beschäftigung mit dem Thema. Im Voraus kann und sollte aber, um die angesprochene logisch aufgebaute Gliederung von Anfang an zu verfolgen, zur eigenen Übersicht eine Grobgliederung entworfen werden. Es wird dem Studenten sicherlich helfen, zunächst auf einem leeren DIN A4-Blatt eine Mind Map zu erstellen. Der Student soll dazu das Thema der Arbeit grafisch in den Mittelpunkt stellen und überlegen, welche Aspekte man dazu betrachten könnte – alles kann mit Verzweigungen dargestellt werden. Nach mehrmaligem Durchdenken des Themas fallen sicherlich einige Verzweigungen als nicht zur Leitfrage passend raus, aber aus dem Rest lassen sich mit etwas Verfeinerung die Hauptgliederungspunkte 2., 3., 4. Etc. ableiten. Der Student sollte sich nun bei jeder Hauptverzweigung überlegen, wie sie inhaltlich differenziert werden kann, sodass sich daraus pro Hauptzweig ein oder zwei Untergliederungen ergeben, aus denen in der Arbeit dann die Punkte 2.1, 2.2. etc. werden. Umso tiefer der Student in das Thema einsteigt, desto mehr Untergliederungen werden im Laufe der Zeit dazukommen. Man sollte also immer bedenken, dass eine Mind Map nur die Systematisierung der ersten Gedanken und keinesfalls schon die endgültig ausgearbeitete Gliederung ist. Nur in Einzelfällen ergibt sich schon zu Anfang eine dritte Gliederungsebene, während sich solche Details oft erst später herauskristallisieren, wenn eine Menge an Fachliteratur gelesen und für die Arbeit verwendet wurden.

Eine Bachelorarbeit sollte inhaltlich so ausdifferenziert sein, dass mindestens drei Gliederungsebenen vorkommen, um Argumente und Gegenargumente auch in Details präsentieren zu können; besser ist es hingegen, auf vier Gliederungsebenen zu kommen, sodass es dann Abschnitte wie 2.1.1.1 oder 3.2.1.3 gibt. Studenten sollten den häufigen Fehler vermeiden, auf einen Untergliederungspunkt keinen weiteren folgen zu lassen, denn es kann keine Gliederung in 3.1 geben, wenn nicht mindestens der Punkt 3.2 nachfolgt. In der Masterarbeit, die etwa den doppelten Umfang einer Bachelorarbeit aufweisen sollte, kann man auch eine fünfte Gliederungsebene für Detailanalysen verwenden.

Die höhere Anzahl der Gliederungsebenen und die damit verbundene gestiegene inhaltliche Tiefgründigkeit ist der wesentliche Unterschied gegenüber den früheren Seminararbeiten. Der grundlegende strukturelle Aufbau von Abschlussarbeiten mit Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Hauptteil und Schluss sowie dem anschließenden Literatur- und Quellenverzeichnis bleibt gleich. Es kann allerdings sein, dass der Student viele Anmerkungen verwendet, die nicht in den laufenden Text oder die Fußnoten passen. In diesem Fall kann der Student zwischen das Fazit und das Literatur- und Quellenverzeichnis den Abschnitt „Anmerkungen“ einfügen, in dem sich Besonderheiten zur verwendeten Literatur einbringen lassen.

Mehr Informationen zum Thema wissenschaftliche Begleitung findet man unter folgendem Link: www.doctio.de/akademische-begleitung/
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