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Schneller zum Erfolg: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Katalysatoren

(PM) Konstanz, 03.06.2014 - Dünger, Waschmittel und überhaupt Erdölprodukte: Katalysatoren werden fast immer gebraucht. Mehr als 80 Prozent aller Erzeugnisse der chemischen Industrie werden mit katalytischen Prozessen hergestellt. Entsprechend groß ist die wirtschaftliche Bedeutung der Katalysatoren, also der Stoffe, die zur Beschleunigung von chemischen Reaktionen eingesetzt werden. Die neuste Studie des Marktforschungsinstituts Ceresana untersucht den Weltmarkt dafür: Die Analysten erwarten, dass der Gesamtumsatz von Katalysatoren bis zum Jahr 2021 auf mehr als 22 Milliarden US-Dollar wachsen wird.

Höchste Nachfrage in Nordamerika

Mit deutlichem Abstand werden die meisten Katalysatoren in den USA verbraucht, weil dieses Land besonders viel Erdöl verarbeitet. Insgesamt hat Nordamerika derzeit einen Weltmarktanteil von 42 Prozent. Die Region Asien-Pazifik holt aber schnell auf: China verzeichnet mit 4,5 Prozent pro Jahr die höchste Wachstumsrate der 20 Länder, die Ceresana untersucht hat. Dagegen geht die Katalysatoren-Nachfrage in Westeuropa zurück. In den südlichen EU-Ländern sind die Nachwirkungen der Finanzkrise noch deutlich zu spüren. Außerdem setzt Europa verstärkt auf alternative Energien: Zum Beispiel werden dem Benzin Pflanzenöle beigemischt, die nicht raffiniert werden und daher bei der Verarbeitung keine Katalysatoren benötigen.

Erdölraffination dominiert

Rund 80% aller eingesetzten Katalysatoren werden in der Erdölraffination verwendet, zum Beispiel bei Prozessen wie dem Fluid Catalytic Cracking, dem Hydrocracking oder dem Reforming. Gebraucht werden Katalysatoren auch für chemische Synthese und Polymerisation. Bei der Polymerisation erwartet Ceresana mit 3,1% pro Jahr die höchste durchschnittliche Wachstumsrate bis zum Jahr 2021, wobei die Synthese von Polyethylen und Polypropylen den Großteil ausmacht. Katalysatoren werden auch für die Herstellung von Polyethylen und Polypropylen aus nachwachsenden Rohstoffen gebraucht: Der weltweite Markt für Biokunststoffe wird in den kommenden acht Jahren eine durchschnittliche Wachstumsrate von voraussichtlich fast 20% pro Jahr erreichen.

Chemische Synthese und Polymerisation

Wegen des weltwirtschaftlichen Aufschwungs prognostiziert Ceresana in den kommenden acht Jahren einen Anstieg des Katalysatoren-Umsatzes in der chemischen Synthese auf 8,7 Milliarden US-Dollar. Wichtige Prozesse, bei denen Katalysatoren eingesetzt werden, sind die Herstellung von Ammoniak, Salpetersäure und Methanol. Dabei werden besonders Metalle oder Metallgemische verwendet, die teurer sind als beispielsweise das beim Fluid Catalytic Cracking verwendete Zeolith.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Katalysatoren-Markts – einschließlich Prognosen bis 2021: Für jede Region der Welt wird der Verbrauch sowie Umsatz erläutert.

In Kapitel 2 werden in 20 Ländern der Katalysatoren-Umsatz sowie der Verbrauch in der Erdölraffination, der chemischen Synthese und der Polymerisation detailliert analysiert.

Kapitel 3 untersucht fundiert die Anwendungsgebiete von Katalysatoren: Daten zur Verbrauchsentwicklung, aufgeteilt auf die sieben Weltregionen West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika.

Kapitel 4 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Katalysatoren-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von 78 Herstellern geliefert, wie z.B. Albemarle Corporation, Arkema SA, BASF SE, Bayer AG, Chemtura Corporation, China National Petroleum Corporation, Clariant International Ltd., Exxon Mobil Corporation, Haldor Topsøe A/S, Honeywell International Inc., Johnson Matthey Plc, Lanxess AG, Royal Dutch Shell Plc, Sinopec und W.R. Grace & Co.

Weitere Informationen zur Studie finden Interessierte unter www.ceresana.com/de/marktstudien/chemikalien/katalysatoren/
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