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Ghostwriter.nu Harald Bahner
Pressemitteilung

Brutale Bildungspolitik

Die geplante Schulpolitik des bisher zweitreichsten Bundeslandes Baden-Württemberg ist ein Frontalangriff auf unser gesamtes Gemeinwesen.
(PM) Berlin, 30.10.2012 - Vor 40 Jahren noch gab es auf dem Land die sogenannten Dorfschulen, geboren aus der materiellen Not. Wenigstens zwei Klassenstufen saßen zusammen in einem Raum vor einem Lehrer, der diese beiden Klassenstufen und manchmal auch mehr gleichzeitig zu unterrichten versuchte. In einem solchen Klassenraum saßen in der Regel 30 bis 40 Schüler.

Diese Dorfschule, weil kein Geld da war, hat Berlin zum Schuljahr 2010/2011 erst in pseudomodernem Gewande wiedererfunden, weil offensichtlich kein Grips da ist. In der Tat sitzen wie vor 40 oder 50 Jahren in Berliner Klassenzimmern jetzt mehrere Klassenstufen vor einem Lehrer in einem Raum. Das wird in blenderischer Weise als „vielfältig“ und „durchlässig“ verkauft. Die weiterführenden Schularten Berlins wurden nivelliert zu „integrierten Sekundarschulen“ und Gymnasien.

Das bisher zweitreichste Bundesland Baden-Württemberg übertrifft diese systematische Schulverdummungspolitik noch. Ein sogenanntes „2-Säulen-Modell“ bestehend aus Gemeinschaftsschulen und Gymnasien, soll etabliert werden. Die zweite Säule, die Gymnasien, sollen hierbei nicht „abschulen“ dürfen, d. h. einen Schüler entsprechend seinen tatsächlichen Leistungen und Fähigkeiten nicht auf eine andere, vielleicht praxisorientiertere Schulform schicken. Auch Sitzenbleiben soll es nicht mehr geben. Gleichzeitig soll das achtjährige „Turbo-Abitur“ die Regel sein und das neunjährige Abitur nur noch 10% der Gymnasien des Bundeslandes offen stehen, aber auch nur, wenn die Eltern zu viel Druck machen.

Gleichzeitig soll die Lehrerausbildung in Baden-Württemberg völlig neu strukturiert werden, wie, ist indes noch nicht klar. Derzeit relativ klar ist nur, dass die Grundschullehrerausbildung an den pädagogischen Hochschulen des Bundeslandes offenbar erhalten bleiben soll, dann aber Lehrer für die zwei Stufen Sekundarstufe 1 und Sekundarstufe 2 ausgebildet werden sollen. Auch der Gymnasiallehrer soll somit abgeschafft werden. Die Bildungspläne sollen vielmehr ausdrücklich für alle Schularten, also Werkrealschule, Realschule und Gymnasium, gleichermaßen gelten und schulunabhängig entwickelt werden. Noch oben drauf soll die sogenannte „Inklusion“ kommen, das gemeinsame Unterrichten behinderter und nicht behinderter Kinder. „Selbstgesteuertes Lernen“ und Lehrer als „Lernbegleiter“ sollen Schulalltag werden, egal in welcher Schule. Ein geleiteter, von Lehrern geleiteter, Unterricht soll „out“ sein.

Die Zielrichtung der baden-württembergischen Schulpolitik ist eindeutig: die Einheitsschule. Diese nicht mehr nachvollziehbare Schulentwicklung des Bundeslandes Baden-Württemberg resultiert ganz offensichtlich aus ideologisch hoch verblendeten Menschen, die sich noch nie mit einem geistig behinderten Kind und dessen realem Lebensraum beschäftigt haben; die noch nie ein hochbegabtes Kind auch nur einen einzigen Tag seines Lebens begleitet haben, das verhaltensauffällig oder vielleicht sogar etwas „irr“ ist, d. h. es verzweifelt jeden Tag wegen systematischer Unterforderung. Diese Schulpolitik ist ganz offenbar auch ein Resultat von Menschen, die letztendlich den Bäcker intellektuell verachten, der jeden Morgen ihre Brötchen bäckt, den Friseur, der einmal im Monat ihre Haare schneidet, oder den Busfahrer, der ihre Kinder in die Schule bringt, sofern derlei Menschen überhaupt Kinder haben, genauso wie diese Menschen, die eine solche Schulpolitik auch nur erdenken, ganz offensichtlich alle Menschen verachten, die einfach besser sind als sie. Kurz: Hass, Missgunst und Widertracht sind offensichtlich die Antriebskräfte einer solchen Schulpolitik, nicht Weitsicht, Fürsorge oder gar Altruismus.

Sowohl Über- als auch Unterforderung sind das Alltagsgeschäft von www.ghostwriter.nu . Eben aus diesen Gründen wenden sich jeden Tag zahlreiche Menschen an dieses Unternehmen zur Unterstützung ihrer wissenschaftlichen Aufgaben. Nur ein künftig womöglich erheblicher Geschäftszuwachs aus derlei schulpolitischen Gründen ist nicht zu wünschen.
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