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App-Usability – Herausforderungen und Guidelines aus Expertensicht

(PM) Göttingen / Frankfurt am Main, 17.08.2010 - Die steigende Verbreitung von Smartphones wie dem iPhone hat dazu geführt, dass es inzwischen alleine im App Store Hunderttausende von Apps gibt. Auch auf anderen Plattformen wie Android kommen täglich unzählige hinzu. Doch innerhalb dieses riesigen Angebotes überzeugen nur die wenigsten mobilen Applikationen durch eine gute Usability. Viele werden nach dem ersten Start direkt wieder gelöscht. „Im Vergleich zum Schreibtisch-Computer haben mobile Geräte wie das iPhone nicht nur einen kleineren Bildschirm, sondern werden vom Nutzer in einem völlig anderen Kontext verwendet. Diese besonderen Rahmenbedingungen werden von vielen App-Entwicklern nicht beachtet“, so Moritz Keck, User Experience Consultant bei der eResult GmbH. Da der mobile Nutzungskontext hohe Anforderungen an eine gute App-Usability stellt, wurden aus Projekterfahrung und Expertensicht zehn Guidelines entwickelt, die bei der Gestaltung von Apps beachtet werden sollten. So sollte auf ein hohes Kontrastverhältnis geachtet werden, da Nutzer ein mobiles Gerät wie das iPhone häufig unterwegs verwenden. Eine App, die im Wohnzimmer noch klasse aussah, wird beim Spaziergang durch den Park plötzlich unbenutzbar, weil die Sonneneinstrahlung dunklen Text auf dunklem Hintergrund unlesbar macht.

Auch das Treffen von Schaltflächen per Finger gestaltet sich bei den immer weiter verbreiteten Touchscreen-Geräten nicht immer problemlos. „Unsere Finger sind leider nicht so präzise wie ein Mauszeiger. Dennoch sind viele Apps wie klassische Webseiten gestaltet. Elemente wie Links oder Buttons sind auf dem hochauflösenden Touchdisplay zwar wunderbar lesbar, aber oftmals nicht problemlos mit dem Finger zu treffen“, fasst Moritz Keck die Problematik zusammen.

Zusätzlich muss eine App den Nutzer begeistern und sollte die eingebauten Funktionalitäten des Gerätes nutzen. Einige Apps zeigen, wie es richtig geht, in dem beispielsweise die Kamerafunktion in die App integriert wird und sich Einrichtungsgegenstände per Fingerzeig virtuell im heimischen Wohnzimmer platzieren lassen.

Die Guidelines empfehlen ebenfalls, die App möglichst frühzeitig und idealerweise während des gesamten Entwicklungsprozesses mit Nutzern zu testen. Zusätzlich wird geraten, Nutzer in ihrem Alltag zu beobachten, um festzustellen, ob sich durch die natürliche Umgebung spezielle Anforderungen an die Gestaltung der App ergeben.

Der komplette Forschungsbeitrag zum Thema „App-Usability“ findet sich unter: www.eresult.de/app-usability.html
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