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Achtung vor Keimen in Geflügelfleisch

Wie Hygienemängel derzeit zu etlichen Erkrankungen führen
(PM) St. Gallen, 03.08.2015 - Kommunikationsexperte Michael Oehme warnt vor den massiven Hygienemängeln in Schlachthöfen und deren verehrende Folgen und bezieht sich dabei auf Zahlen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Demnach entdecken Kontrolleure immer häufiger krankmachende Keime in Geflügelfleisch. „Durch diesen spezifischen Keim nahm die Zahl der Darmerkrankungen hierzulande in den letzten Jahren erschreckend zu“, so auch Michael Oehme. Laut BVL erkranken jedes Jahr etwa 71.000. Menschen an dem sogenannten Campylobacter-Keim – vor 10 Jahren waren es noch 55.803. Menschen.

Die Erreger gelangen über den Verzehr von Geflügelfleisch in den menschlichen Körper. „Die Ursache für Infektionen sind in den meisten Fällen die unzureichende Hygiene in den Schlachthöfen“, so Kommunikationsexperte Michael Oehme weiter. Leider wird während Kontrollen immer öfter „infiziertes Fleisch festgestellt“. Im Jahre 2013 war der Keim auf mehr als der Hälfte der untersuchten Hähnchen nachgewiesen. Im Jahre 2011 handelte es sich um über 40 Prozent der im Labor analysierten Masthähnchen.

Unterdessen meint Friedrich Ostendorff, agrarpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion: „Das ist ein alarmierender Zustand. Erreger werden durch eine mangelhafte Schlachthygiene vom Tier auf den Menschen übertragen.“ Demnach sei es „zwingend erforderlich, die Hygienebestimmungen in den Betrieben konsequent umzusetzen“. Des Weiteren sei der festgestellte Anstieg der Kontaminationsvorgang der Schlachtkörper von Masthähnchen mit Campylobacter-Bakterien sehr erschreckend.

Besonders bedenklich ist. Während im Jahr 2011 nur 41 Prozent der Masthähnchen befallen waren, so lag der Anteil belasteter Proben im Jahr 2013 bereits bei 52 Prozent. „Fakt ist, dass dringender Handlungsbedarf besteht und Lösungsansätze zur Kontrolle der Schlachthöfe gefunden werden müssen“, findet auch Michael Oehme. Schließlich können sich Campylobacter-Infektionen mit Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Durchfall und Bauchschmerzen erstmals auffällig zeigen. So droht immungeschwächten Patienten ein chronischer Verlauf und die Infektion kann schlimmstenfalls tödlich enden. „Leider kann man als Verbraucher viele Dinge nicht verhindern, jedoch ist es eine relativ zuverlässige Faustregel beim Fleischkauf häufiger tiefer in die Tasche zu greifen“, rät Michael Oehme.

Weitere Informationen unter www.michael-oehme-sachwertassets.de
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Michael Oehme, Dipl. Betriebswirt (FH) hat sich nach Führungsfunktionen im öffentlichen Dienst und bei einem Bertelsmann-Unternehmen 1996 als Werbe- und Kommunikationsberater (Spezialisierung Finanzsektor) selbständig gemacht. Er war ...
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