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Männergesundheitszentrum Berlin
Pressemitteilung

2 Jahre Männergesundheitszentrum Berlin: Männer schätzen den halbtägigen Männer-Vorsorge-Check-up

(PM) Berlin, 13.08.2011 - Das erste interdisziplinäre Männergesundheitszentrum in Berlin unter der Federführung von Prof. Dr. med. Lothar Weißbach feiert dieser Tage sein zwei-jähriges Bestehen und sieht sich auf seinem Weg zu einer „neuen medizinischen Kultur für den Mann“ bestätigt: 250 Männer haben den halbtägigen internistisch-urologischen Vorsorge-Männer-Check im Männergesundheitszentrum in Berlin schon absolviert und waren am Ende froh, ihren aktuellen Gesundheitszustand genau zu kennen. Am gemeinsamen interdisziplinären Befundgespräch zum Abschluss der schmerzfreien Untersuchungen (inkl. PSA-Test) kann seit kurzem auch die Lebenspartnerin teilnehmen. Denn viele männertypischen Krankheiten lassen sich mit einer gesundheitsbewussten Umstellung der Lebensweise schon deutlich verbessern - und dies interessiert meist beide Partner. Eine präzise Therapieempfehlung und ein Arztbrief gehören mit zum Männer-Check-Programm.

Anlass für die Gründung des Männergesundheitszentrums Berlin war für Urologe Prof. Dr. med. Lothar Weißbach, der auch wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesundheit ist, unter anderem die Tatsache, dass die Lebenserwartung der Männer in Deutschland nach wie vor um sechs Jahre kürzer ist als die der Frauen. Dies liegt zum Teil an der fehlenden Nutzung von Vorsorge- und Früherkennungsangeboten. Hinzu kommt, dass Männer ab 40 oft nicht wissen, an wen sie sich in punkto Vorsorgeuntersuchungen wenden sollen. Das Männergesundheitszentrum in Berlin orientiert sich daher mit seinen umfassenden internistischen und urologischen Untersuchungen (inkl. PSA-Test) an den häufigsten Krankheitsdiagnosen bei Männern. Diese sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Burnout, aber auch die gutartige Prostatavergrößerung, die jeden zweiten Mann ab 60 trifft, Erektionsstörungen, Blasenentleerungsprobleme und Prostatakrebs.

Die Sorge, an Prostatakrebs zu erkranken, begleitet die meisten Männer über 40. Fast jeder hat einen Bekannten, der betroffen ist. Da Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung beim Mann ist, besteht diese Sorge nicht ganz zu Unrecht. Jährlich erkranken 64.000 Männer in Deutschland neu an diesem Tumor. Die Chance, dass bösartige Erkrankungen wie Prostatakrebs rechtzeitig erkannt und wirksam behandelt werden können, ist nur im Rahmen einer Früherkennung möglich. Die Früherkennungsuntersuchungen im Männergesundheitszentrum Berlin (mit PSA-Test) sind völlig schmerzfrei. Tastuntersuchungen, wie sie von den gesetzlichen Krankenkassen als Prostatakrebsvorsorge bezahlt werden, hält Prof. Dr.med. Weißbach für unzureichend, da diese erst im fortgeschrittenen Stadium eines Tumors ein Ergebnis anzeigen. Ein durch den PSA-Test ermittelter erhöhter PSA-Wert informiert zunächst über eine Erkrankung der Vorsteherdrüse. Kontrollen und weitere Untersuchungen sind notwendig, um zwischen Vergrößerung, Entzündung oder Bösartigkeit zu unterscheiden. Der PSA-Test ist daher im Hinblick auf die Früherkennung ein wichtiger Bestandteil des halbtägigen Männer-Check im Männergesundheitszentrum in Berlin.

Auch im Fall von Erektionsstörungen „lohnt“ sich für Männer der Gang zum Gesundheits-Check. Denn viele Männer quälen sich über Monate mit dem Gedanken, dass bei ihnen psychisch etwas nicht stimmt. Ganz im Gegenteil sind Erektionsstörungen aber ein sehr wichtiger Indikator für internistische Grunderkrankungen wie hohen Blutdruck oder Diabetes mellitus. Unbehandelt führen diese zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Hier kann eine Umstellung der Lebensweise - Ernährung, Bewegung, Entspannung, Stress-Management – bereits zu guten Ergebnissen führen. Auf die Dauer muss sich zumeist niemand mit Erektionsstörungen abfinden. Die Ärzte im Männergesundheitszentrum geben hierzu gezielte therapeutische Empfehlungen.

Da Vorsorgeuntersuchungen bzw. Früherkennung wichtige Säulen für die Erkennung von männertypischen Krankheiten wie z. B. Prostatakrebs sind, plädiert Urologie Prof. Dr. med. Weißbach für den Männer-Check, der auch den PSA-Test ab einem Alter von 40 Jahren entsprechend der wissenschaftlichen S3-Leitlinie einschließt. Wer sich zum Gesundheits-Check im Männergesundheitszentrum in Berlin anmeldet – und oft sind es die Partnerinnen, die anrufen -, kann sicher sein, dass er nach einem halben Tag schmerzfreier Untersuchungen über seinen internistisch-urologischen Gesundheitszustand umfassend informiert ist und die entsprechende Therapieempfehlung an die Hand bekommt. Bei Bedarf werden weitere Spezialisten im Haus hinzugezogen. Wurde nichts gefunden, ist in der Regel ein neuer Männer-Check erst in zwei bis fünf Jahren nötig. Eine Investition, die sich für Männer in punkto Lebenserwartung auszahlen kann. Nähere Informationen auf der Webseite des Männergesundheitszentrums Berlin.
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Das Männergesundheitszentrum Berlin unter der Federführung von Prof. Dr. med. Lothar Weißbach bietet Männern halbtägige internistisch-urologische Vorsorge-Check-up-Untersuchungen mit Ergebnis und Befundgespräch gleich nach den Untersuchungen. Therapieempfehlungen werden erläutert.
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