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Pressemitteilung

Web 2.0 – Verschläft die PR die Online-Kommunikation?

(PM) , 12.11.2008 - Dieser provokanten Frage gingen Klaus Ebert (GF Axel Springer Digital TV), Mirko Kaminski (GF achtung! Kommunikation), Volker Martens (GF FAKTOR 3), Sebastian Moleski (Wikipedia) und Sven Starke (GF Neteye) auf der gestrigen PR Club Hamburg-Veranstaltung mit dem Thema „Web 2.0 / Web X.0 – wohin geht die Reise und wie (re)agiert die PR?“ nach. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Stefan Keuchel (Google Germany).

Die digitale Zukunft – eine Bedrohung oder eine groe Chance fr die Unternehmenskommunikation? Experten beobachten das Entstehen des „neuen Internet der Dinge“. Die Kommunikation ist schon unter den Bedingungen des Web.2.0 ein groes Thema fr PR-Leute, oft jedoch reines Lippenbekenntnis. Ist die PR-Szene noch nicht bereit fr Neudefinition der Marktregeln im digitalen Zeitalter?

„Das Virtuelle ist der Spiegel des Realen“, erklrt Klaus Ebert. Einer Internetgemeinde knne man als PR-Mensch nicht einfach begegnen als gehre man dazu. Es fehle dabei an Authentizitt. Eine These, der Sebastian Moleski zustimmt. „Texte, die von PR-Agenturen verfasst werden, haben auf Wikipedia eine Lebenszeit von 40 Sekunden bevor sie durch den Brgerjournalismus aufgedeckt werden“, so Moleski. Unstimmigkeiten und konstruiertes Kommunizieren wrden den Hobbyisten im Web sofort auffallen.

Volkers Martens fordert ein Umdenken in der PR. Die Zukunft knne nicht darin liegen, alte Definitionen auf neue Mrkte anzuwenden. Der klassische PR-Beruf habe sich drastisch gewandelt, so Martens. Die Rolle der PR als Disziplin mit Steuerungsfunktion, werde sich knftig an der Dialogfhigkeit festmachen. Wichtig seien dabei mehr denn je zielgruppenorientierte Konzepte, unabhngig vom Kanal.

Mirko Kaminski stimmt mit Volker Martens berein, dass Web 2.0 ein Thema ist, dem sich kein Kommunikationsdienstleister verwehren kann. Beide sehen die Zukunft der PR in der Kommunikationsberatung. „PR darf keine verlngerte Werkbank sein, sondern muss in die Unternehmenswirklichkeit eingreifen“, so Kaminski.

„Es wird noch zu viel in klassischen Kategorien gedacht“, findet auch Sven Starke. Er fordert generalistische Typen, die mit den Unternehmen auf Augenhhe profund argumentieren. Die Aufgaben der Kommunikationsbranche wrden immer komplexer, so dass ein Zusammenrcken der einzelnen Kommunikationsdisziplinen in Zukunft unerlsslich sei.

ber den PR Club Hamburg e.V.
Der PR Club Hamburg e.V. ist das branchenbergreifende Kommunikationsforum fr die PR und verwandte Professionen in Norddeutschland. Im April 2000 von Dagmar Winklhofer-Blow gegrndet und bis heute geleitet, bietet er in acht Veranstaltungsreihen praxisnahe Fortbildung und Networking fr PR-Profis, Unternehmer und alle Interessierten.
Unter seinem Claim „Hamburg macht PR“ setzt er sich auerdem fr eine Strkung des traditionsreichen PR-Standorts Hamburg und fr postgraduale PR-Ausbildungsgnge mit anerkannten Zertifizierungen ein.
Heute hat der PR Club Hamburg ca. 35 Firmenmitglieder, ca. 25 Sponsoren und Kooperationspartner, sowie ca. 130 Individualmitglieder und ist als gemeinntzig anerkannt.

Pressekontakt:
Simone Hopf
PR Club Hamburg e.V.
Groer Grasbrook 15
20457 Hamburg

Tel.: 040 / 36 09 76 30
Fax: 040 / 36 09 27 50
E-Mail: sh@pr-club-hamburg.de
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