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Pressemitteilung

Mit TPM zu Total Quality Management

Auf dem Weg zu Total Quality Management haben sich im Laufe der Jahre unterschiedliche Methoden und Werkzeuge etabliert. Eine dieser Methoden stellt TPM (Total Productive Maintenance) dar.
(PM) Ulm, 02.11.2009 - Laut DIN ISO 8402 ist TQM (Total Quality Management) eine „auf der Mitwirkung aller ihrer Mitglieder basierende Fhrungsmethode einer Organisation, die Qualitt in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschftserfolg sowie Nutzen fr die Mitglieder der Organisation und fr die Gesellschaft zielt“.
Als Grndungsvater der TQM Idee wird der Amerikaner William Edwards Deming angesehen. Seine Forschungsarbeiten aus den 1940er Jahren gelten als Grundlage fr das Total Quality Management. Jedoch wurde seinen Arbeiten im Amerika dieser Zeit wenig Beachtung geschenkt, was Deming schlielich dazu bewog, seinen Wirkungskreis auf Japan zu konzentrieren, wo er fortan mit seinen Arbeiten einschlgige Erfolge feierte.
TQM ermglichte den Japanern qualitativ hochwertige Produkte zu gnstigeren Preisen zu produzieren, wodurch sie Marktanteile rund um den Globus eroberten. Aufgrund dieser Entwicklung nahmen sich die ersten US-Unternehmen in den 70er und 80er Jahren nunmehr auch den Lehren Demings an.
Unter den drei Grundbegriffen des TQM-Konzeptes sind prinzipiell folgende Inhalte zu verstehen:
Total -
Integration aller Personen in den QM-Prozess, die an der Erstellung der Produkte oder Dienstleistungen beteiligt sind. Unter Personen werden hierbei sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden verstanden.
Quality -
Durchgngige Ausrichtung aller Unternehmensaktivitten an den Erwartungen der internen und externen Kunden.
Management -
Verantwortung und Vorbildfunktion der obersten Leitung unter Einfhrung eines teilhabenden und teamorientierten Fhrungsstils.
Zu den wesentlichen Prinzipien der TQM-Philosophie zhlen:
• Qualitt orientiert sich am Kunden,
• Qualitt wird mit Mitarbeitern aller Ebenen und Bereiche erzielt,
• Qualitt umfasst mehrere Dimensionen, die durch Kriterien operationalisiert werden mssen,
• Qualitt ist kein Ziel, sondern ein Prozess, der nie zu Ende geht,
• Qualitt bezieht sich nicht nur auf Produkte, sondern auch auf Dienstleistungen,
• Qualitt setzt aktives Handeln voraus und muss erarbeitet werden.
Zur Erreichung beziehungsweise durchgngigen und fortwhrenden Verbesserung dieser Prinzipien haben sich in der unternehmerischen Praxis ber die Jahre hinweg unterschiedliche Methoden und Werkzeuge etabliert. Allen voran ist an dieser Stelle Kaizen als japanische Begrifflichkeit fr die kontinuierliche Verbesserung zu benennen. Die Kaizen-Philosophie umfasst dazu eine Vielzahl eigenstndiger Methoden und Werkzeuge, wie beispielsweise Total Productive Maintenance (TPM), 5S oder auch Just in Time (JIT). Jede dieser Methoden spiegelt die TPM-Grundgedanken wieder und untersttzt Unternehmen auf dem Weg zum Total Quality Management.
So ist beispielweise die Einbindung aller Mitarbeiter in das Instandhaltungsmanagement von zentraler Bedeutung fr die Methode „Total Productive Maintenance“. Lag es frher ausschlielich im Verantwortungsbereich von Instandhaltungsabteilungen, die Maschinen- und Anlagenverfgbarkeit sicherzustellen, so werden durch Einsatz von TPM auch die Bediener derselben mit einbezogen.
5 Sulen bilden den Kern einer umfassenden Einfhrung eines TPM-Konzeptes:
1. Kontinuierliche Anlagenverbesserung
Vorrangig geht es hier um die Beseitigung von Schwerpunktproblemen bei
Engpassaggregaten, die unmittelbar zu Zeitverlusten und
Terminberschreitungen fhren knnen.
2. Autonome Instandhaltung
Produktionsmitarbeiter sollten fr die Planung, Durchfhrung und Kontrolle von
einfachen routinemigen Instandhaltungsaufgaben sowie fr einfache
Instandsetzungsmanahmen verantwortlich sein.
3. geplante Instandhaltungsprogramme
Die Regelung und Abstimmung der Beziehungen zwischen der
Instandhaltungsabteilung und den mit der Instandhaltung
betraute Produktionsmitarbeiter findet auf der Basis eines
geplanten Instandhaltungsprogramms statt.
4. prventive Instandhaltung
Ziel der prventiven Instandhaltung ist die Vermeidung von Fehlern und
Strungen in allen Phasen des Anlagenlebenszykluses (z.B. auch durch FMEAs)
5. Mitarbeiterfrderung und Qualifikation
Aus- und Weiterbildung erfolgt im Unternehmen und vorzugsweise an den
Anlagen (Training-on-the-job).
Bei der Einfhrung eines TPM-Konzeptes mssen sich die Verantwortlichen im Unternehmen der Tatsache bewusst sein, dass es sich hierbei um einen langen Prozess handelt, der nicht in krzester Zeit umgesetzt werden kann. Analog der TQM-Philosophie handelt es sich nach erfolgreicher und durchgngiger Einfhrung von TPM im Unternehmen nicht mehr nur um eine im Einsatz befindliche Methode, sondern vielmehr um einen immer whrenden Prozess, welcher von allen Beteiligten gelebt werden muss. Zur Verankerung des TPM-Konzeptes in der Organisation sowie zur Verfestigung des TPM-Gedankens in den Kpfen der Mitarbeiter erweisen sich TPM-Workshops oder auch Methodentrainings als sinnvoll und ntzlich.
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Frau Vera Sayle
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�BER BITE TPM-MANAGER

Die Business IT Engineers (kurz: BITE) setzen sich aus erfahrenen Unternehmensberatern und innovativen IT-Spezialisten zusammen. Als Unternehmensberatung unterstützen die Business IT Engineers seit Jahren Unternehmen jeglicher ...
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