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Kein Stress mit Bike & Bahn

(PM) , 26.06.2008 - Ob Urlaubsreise oder Arbeitsweg: Die gute alte Eisenbahn ist fr Millionen von Menschen das Verkehrsmittel Nummer eins. Um stressfrei dabei zu sein, gengt die Beachtung einiger Verhaltensregeln.

[pd-f] „Synergien nutzen“ ist im 21. Jahrhundert ein groes Thema – und was knnte synergetischer sein als die Verbindung der zwei umweltfreundlichsten Verkehrsmittel der Gegenwart? Wie gut Bahn und Fahrrad zusammenpassen, verdeutlichen Zahlen der Deutschen Bahn AG: 2006 wurden im Nah- und Fernverkehr der DB insgesamt 1,5 Millionen Rder kostenpflichtig transportiert. Weitaus hher ist die Zahl kostenfreier Fahrradmitnahmen; hinzu kommen auerdem 16.000 Fahrradtransporte als Kuriergepck, die Ausleihe von Fahrrdern an ber 200 Bahnhfen und das Angebot Call a Bike.

Wer planvoll zu Werke geht, muss auch keinen Reisestress ertragen. In letzter Minute ans Gleis zu hetzen, ist eher schwierig, wenn man ein bepacktes Fahrrad von gerne mal 35 Kilo Gewicht mit sich fhrt. Man sollte unbedingt rechtzeitig am Bahnsteig sein, denn sein Rad gegen die Welle der aussteigenden Fahrgste zum Zug zu schieben, kostet nur Nerven und wirft ein schlechtes Licht auf Radfahrer.“

Im Zug selbst profitieren Radfahrer von gutem Material. Immer dabei sein sollte ein kompaktes Seilschloss wie das handygroe „Combiflex-Pro 202“ von Abus (www.abus.de, ab 15 Euro). Das Zahlenschloss mit 90 cm langem Stahlseil schtzt Gepck und Anbauteile vor Gelegenheitsdiebsthlen im Gedrnge des Abteils. Mitreisende wiederum freuen sich ber ein sauberes Fahrrad, an dem man sich ohne Angst vor Verschmutzung vorbei schlngeln kann. Sehr zu empfehlen bei Rdern mit Nabenschaltung ist ein geschlossener Kettenkasten, wie ihn utopia velo (www.utopia-velo.de) mit dem „Country“ anbietet. Schlaue Anbauteile wie Faltpedale und der „Drehfix“-Lenkeradapter von Humpert (je etwa 35 Euro), mit dem sich der Lenker platzsparend zur Seite drehen lsst (www.humpert.com) machen das Fahrradleben im Zugabteil zustzlich leichter. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte mit einem leichten, faltbaren Anhnger (etwa von Chariot, www.zweipluszwei.com) liebugeln. Und damit es keine Diskussionen mit dem Schaffner gibt, lsst sich so ein kaum neun Kilo schwerer Transporter in einer unaufflligen Spezialtasche verstauen.

Vor allem Radsportler nutzen eher Auto und Flugzeug als die Eisenbahn, um ins Trainingslager oder an den Ort des Radurlaubs zu gelangen. Wer im Frhjahr auf Mallorca trainieren will, wird um den Flieger nicht herumkommen – stehen aber die Alpen oder der Mittelmeerraum auf dem Programm, kann man genauso gut den Nachtzug nehmen. Das passende Transportgert haben viele Radsportler sowieso im Keller stehen: Fahrradkoffer (ca. 499 Euro) wie das Modell „Vaison“ des italienischen Spezialherstellers Elite (www.elite-it.com). Ein Rennrad plus Zubehr lsst sich bequem und sicher in so einer Box verstauen – und wer nur selten mit dem Renner verreist, fr den hat Elite-Importeur Thomas Wiemann einen guten Rat: „Einfach mal im Radshop fragen, oft findet man jemanden, der seinen Radkoffer gegen eine geringe Gebhr verleiht.“

Zu sperrig? Spezialhersteller bieten schon lngst vollwertige Rennrder an, die sich mit Hilfe ausgeklgelter Verbindungsmuffen im Handumdrehen in kompakte Pckchen verwandeln lassen. „In Sachen Fahrgefhl und Stabilitt muss man keine Einbuen hinnehmen“, erklrt Frank Stefan Kimmel vom US-Kulthersteller Serotta (www.serotta.de). Serotta hat eine „Traveller“-Version ihres Rahmens „Legend Ti“ mit so genannten S&S-Kupplungen im Programm haben. Dass die Amerikaner in Sachen Zerlegerder die Nase vorn haben, beweisen auch die innovativen Tandem-„Baustze“ der Firma Santana, die sogar zerlegbare Mehrsitzer anbietet (www.santana-tandem.de). Eine praktische Sache, zumal das Bahnfahren mit normalen Tandems „aus Kapazittsgrnden“ oft nicht mglich ist.

Viele Radfahrer denken beim Thema Eisenbahn jedoch nicht an den nchsten Urlaub. Sie nutzen den Zug fr den tglichen Weg zur Arbeit oder als stressfreies Verkehrsmittel auf der Dienstreise – inklusive Notebook-Arbeitsplatz und Handyempfang. Diese Kundschaft ist nicht selten im ICE unterwegs, und da gelten fr Fahrrder ganz andere Regeln: Im ICE ist eine Fahrradmitnahme nicht mglich. Faltrad-Besitzer ficht das allerdings nicht an; sie drfen ihren Klappflitzer mit in die schnellen Zge nehmen. Dass sie mir ihren kleinen Flitzern auf der Strae nicht das Nachsehen haben, dafr sorgen Hersteller wie riese und mller (www.r-m.de) und utopia-velo (www.utopia-velo.de), denn Faltrder sind in beiderlei Wortsinnen reisetauglich: Sie gehen leicht auf Reisen und mit ihnen lsst sich gut reiseradeln. Bei Utopia kommt das neue Faltrad „Timor“ (ab ca. 1.700 Euro), mit 20-Zoll-Rdern, die wahlweise mit 50 oder 60 mm messenden „Big Apple“-Pneus bereift werden. Das macht die Fahreigenschaften so Utopia-typisch ruhig und verlsslich, dass man beinahe vergisst, auf einem Faltrad zu sitzen.

hnlich das ebenso reisetaugliche Birdy von riese und mller (ab ca. 1.300 Euro): Seine Akzente gehen mehr Richtung tglicher Falteinsatz: Das Packma ist kleiner und das Falten geht schneller von der Hand.

brigens drfen die Faltrder seit Mai 2007 auch ohne Verpackung im Zug mitgenommen werden; davon rt Heiko Mller von riese und mller allerdings ab: „Eine Hlle dabeizuhaben, ist aber trotzdem empfehlenswert. Dann gibt es keinen rger, weil ein Fahrgast mit dem Mantel an den Kettenstrang gekommen ist.“ Wenn es nur die Finger waren, kann man dem Mitreisenden immerhin die wasserlose Handwaschpaste „Clean-up“ von Rema Tip Top anbieten (www.rema-tiptop.de, ca. 4 Euro). So entspannt sich ja vielleicht ein Gesprch zum Thema „Bahn und Rad“ – oder die Reisebekanntschaft entwickelt sich zu neuen Synergien...
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