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Influenza verbalis: Impfungen gegen die Fasel-Virus-Pandemie

Verseuchte Pressestellen und PR-Agenturen, fiebrige Formulierungen, anschwellendes Geschwafel. Eindeutige Symptome. Text-Tumore breiten sich aus. Ist tatsächlich kein Impfstoff der grassierenden „Influenza verbalis“ gewachsen?
(PM) Bremen, 03.11.2009 - Im Schatten der Schweinegrippe breitet sich ein weiteres Virus aus. Die Influenza verbalis geht um. "Anzeichen fr Infektionen sind berlange Pressetexte und -meldungen", diagnostiziert Text-Experte Roland Bsker. Wirksamstes Gegenmittel: "Immunisierung gegen die im Volksmund Tipp-Pest genannte Pandemie." Der freie Journalist und Inhaber der auf die Bekmpfung der "Influenza verbalis" spezialisierten Praxis fr Text- und Pressearbeit medien-dialog & kommunikation in Bremen empfiehlt prophylaktische Impfungen: "Haben sich die Verbal-Viren erst einmal ausgebreitet, ist die Therapie schwierig."

Goethe als Gegenmittel

"Htte ich mehr Zeit gehabt, htte ich einen krzeren Brief geschrieben", sagte ein groer deutscher Dichter. "Goethe wusste, dass ellenlange Abhandlungen schnell zu schreiben sind. Textliche Przision erfordert Arbeit, Zeit sowie texterische und journalistische Expertise." Laut Bsker geht dieses Bewusstsein verloren. "Schuld tragen dabei auch Vorgesetzte, die der Annahme erliegen, dass die Lnge von Pressemitteilungen die Bedeutung des jeweiligen Unternehmens widerspiegelt."

Tatsache ist, dass Redakteure und Journalisten strenge Mastbe bei der Auswahl der zu verffentlichenden Nachrichten anlegen. "Wichtigste Gre ist dabei der Nachrichtenwert", sagt PR-Mann Bsker und unterstreicht, dass "eine echte Nachricht nicht mehr als 30 Zeilen 36 Zeichen umfasst". Entsprechend knapp sollten Pressemitteilungen ausfallen. "5.000 Zeichen sind schnell getippt. Kunst ist, aus Abhandlungen Meldungen zu machen." In Redaktionen fehle Zeit. "Deshalb landen viele Pressetexte auch in der Rundablage."

Chefs immunisieren

hnlich wie bei Manahmen gegen die Grippewelle komme es darauf an, "Personen in Schlsselpositionen vorrangig zu immunisieren", analysiert Bsker. "Therapie der Wahl sind Trainings zur Presse- und Textarbeit, an denen nicht nur PR-Referenten und Texter, sondern auch deren Vorgesetzte und Chefs teilnehmen." So werde die Widerstandskraft eines Unternehmens gegen PR-Logorrh (Verbaldurchfall in der Pressearbeit) am besten gestrkt. "Das Wissen um das Wechselspiel von Journalismus und professioneller PR ist fr Vorgesetzte und Unternehmer ebenso wichtig wie die Kenntnis von Marktmechanismen und Branchen."

Alternativ knnten Infektionsherde in spezialisierte Labors ausgelagert werden: "Interne Qualittssicherung verursacht oft verbale Blhungen und textliche Verwachsungen, weil fr Spezialisten Einzelheiten wichtiger sind als das bergeordnete Interesse der Redaktionen und Leser." Angebote zu Kurztherapien, Kuren und Immunisierungen gibt's bei medien-dialog.
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