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CD Rezension - Helene Fischer "Zaubermond"

(PM) , 11.08.2008 - "Was hab' ich mir da nur aufgehalst ?", dachte ich, als ich mit dem Schreiben dieser begonnen hatte. Schliesslich ist das Rezensieren einer Schlager CD fr mich so, als sollte ein Veganer ber die Zubereitung eines Wiener Schnitzels schreiben.

Aber egal...man wchst ja mit seinen Aufgaben.

Helene Fischers neues Album schnellte in krzester Zeit in die deutschen Top 10 CD-Charts und hlt sich dort auch schon auffallend lange. Da ich nicht unbedingt ein groer Fan des Schlager-Genres bin, versuche ich, grtmgliche Objektivitt zu bewahren und erstmal die Grundfesten des deutschen Schlagers zu rekapitulieren.

Da sind zum Einen die Flippers, G.G. Anderson usw. die prinzipiell ihre amoursen Umtriebe in ferne und/oder sdliche Lnder verlegen und die Berichte darber standardmig mit einem Fox-Rhythmus unterlegen. Zum anderen alle, die aus dem Hause Siegel kommen wie z.B. die stndig unter Kopfschmerzen leidende Friedenstaube Nicole sowie die "Schlagerprinzessin" Michelle und deren Klone.

Zu welcher Fraktion kann man nun Helene Fischer zhlen ? Schon nach dem ersten Anhren der CD ist klar: zu allen !

"Zaubermond" enthlt auffallend viele ruhige Titel, die in ihrer Form doch oft an Michelle erinnern, wobei jedoch Helene Fischers Stimme vom Klangvolumen weit ber dem "Vorbild" steht. berhaupt klingt ihre Stimme bei jedem der 16 (!) Stcke der CD beraus angenehm und kraftvoll. Jedoch wurde hier nicht so sehr wie bei Michelle ber den groen Teich geschielt, sondern man hat hier eine gewisse Eigenstndigkeit bewahrt.

Bei den flotteren Stcken ist, genretypisch, "Fox-till-you-drop" angesagt, also absolute Tanzflchenfller. Die hier verwendeten schmissigen Keyboard-Riffs zeigen dabei deutliche Parallellen zu den tanzbaren Stcken aus der Schlagerschmiede Siegel.

Von Seiten der Produktion wurde hier zu 100% auf Nummer Sicher gesetzt. Die Sounds sind grtenteils genau die, die man von anderen Produktionen der Schlagerrichtung kennt, so dass hier das Klassenziel ganz klar mit "1" erreicht wurde. Die Arrangements sind durchwegs stimmig und dem Stil angepasst, lassen jedoch die echte Idee oft vermissen. Einziger mglicher Kritikpunkt wre hier, dass "Zaubermond",bedingt durch die nahezu vollstndig elektronische Produktion, an einigen Stellen doch recht steril klingt. So werden hufig statt echter Gitarren leider nur Samples verwendet, obwohl eine "echte" Instrumentierung vielen der Titel noch zustzliches Leben eingehaucht htte...

...weiter geht die Rezension unter: www.extremnews.com/testberichte/309511ff89797b2/c8cc1226b3b3d0c

Zitate aus dem Artikel sind mit der Quellenangabe 'extremnews.com' bzw. bei Online Medien mit einem Linkhinweis zur Verffentlichung frei. Belegexemplar erbeten
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