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Pressemitteilung

Arbeitsrecht: Kein Schadenersatzanspruch wegen geschlechtsspezifischer Diskriminierung

(PM) , 08.11.2006 - Das Landesarbeitsgericht Berlin hat in seiner Verhandlung vom 19. Oktober 2006 die Klage einer leitenden Mitarbeiterin auf Schadensersatz wegen geschlechtsspezifischer Diskriminierung bei der Befrderung abgewiesen. Anders als das Arbeitsgericht hat es den Umstand, dass die Klgerin zum Zeitpunkt der Befrderungsentscheidung schwanger war und ein mnnlicher Mitbewerber vorgezogen worden ist, nicht als ein gengendes Indiz dafr gehalten, dass das Geschlecht wenigstens mitbestimmend fr die der Frau ungnstige Befrderungsentscheidung war. Auch der Umstand, dass ein Vorgesetzter bei der Bekanntgabe der Besetzungsentscheidung gegenber der klagenden Angestellten auch auf deren familire Situation Bezug genommen hat, wurde nicht als ausreichendes Indiz fr eine Diskriminierung angesehen, weil diese Erklrung nach Auffassung des Gerichts nicht auf die Besetzungsentscheidung selbst bezogen war. Das Landesarbeitsgericht hat gegen diese Entscheidung die Revision nicht zugelassen (LAG Berlin, Urteil vom 19.10.2006, 2 Sa 1776/06) (Quelle: PM des LAG Berlin Mitgeteilt von: rechtsanwalts-TEAM.de Warm & Kanzlsperger in Paderborn, Rechtsanwalt Martin J. Warm, Fachanwalt fr Arbeitsrecht, Fachanwalt fr Steuerrecht, Anwalt fr Mittelstand und Wirtschaft www.rechtsanwalt-in-paderborn.de; http://www.rechtsanwalts-TEAM.de
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