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Pressemitteilung

Arbeitsrecht: Einstellung manipulierter Zahlen in den Jahresabschluss auf Anordnung des Vorgesetzten rechtfertigt keine Kündigung des Prokuristen

(PM) , 27.09.2006 - Das Arbeitsgericht Erfurt (ArbG Erfurt) hatte Ende August ber einen Sachverhalt zu entscheiden, in dem ein Prokurist auf Betreiben seines Vorgesetzten manipulierte Zahlen in den Jahresabschluss und den Lagebericht eingestellt. Nach Auffassung des Gerichts begeht er zwar Pflichtverletzungen, die jedoch wegen des geringen Verschuldensgrades keine Kndigung rechtfertigen hat (Arbeitsgericht Erfurt, 8-Ca-273/06, Urteil vom 31.08.2006). Stellt ein Prokurist trotz Kenntnis manipulierte Zahlen, die von seinem Vorgesetzten angeordnet worden sind, ungeprft in den Jahresabschluss und den Lagebericht ein und unterlsst er es, die Aufsichtsgremien ber die Manipulation zu unterrichten, so begeht er zwar Pflichtverletzungen, die jedoch wegen des geringen Verschuldensgrades keine Kndigung rechtfertigen. Entsprechende Versumnisse sind Strungen im Leistungsbereich, die eine vorherige Abmahnung erfordern. Zudem muss ein Prokurist einer Weisung des Arbeitgebers nicht nachkommen, wenn er am betreffenden Tag aufgrund rztlich bescheinigter Arbeitsunfhigkeit nicht zur Arbeitsleistung verpflichtet ist. (Quelle: Lexinform) Mitgeteilt von: rechtsanwalts-TEAM.de Warm & Kanzlsperger in Paderborn, Rechtsanwalt Martin J. Warm, Fachanwalt fr Arbeitsrecht, Fachanwalt fr Steuerrecht, Wirtschaftsanwalt (www.rechtsanwalt-in-paderborn.de)
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