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Warm-WirtschaftsRecht - Kanzlei fr Wirtschaftsrecht - RA Martin J. Warm
Pressemitteilung

Arbeitsrecht: Bei einem unter Vorlage eines gefälschten Prüfungszeugnisses zustande gekommenen Arbeitsverhältnis steht dem Arbeitgeber ein Anfechtungsrecht zu

(PM) , 13.12.2006 - Hat der Arbeitnehmer im Rahmen seiner Bewerbung ein geflschtes Prfungszeugnis vorgelegt, um hierdurch seine Einstellungschancen zu verbessern, so liegt eine arglistige Tuschung ber seine theoretischen und praktischen Kenntnisse vor (LAG Baden-Wrttemberg, 5-Sa-25/06, Urteil vom 13.10.2006; Verfahrensgang: ArbG Stuttgart 31 Ca 11627/05). Werden vom Arbeitgeber nur die Bewerber mit den besten Noten bercksichtigt, ist die Tuschung auch kausal fr den Abschluss des Arbeitsvertrags. Der Arbeitgeber kann daher seine bei Begrndung des Arbeitsverhltnisses abgegebene Willenserklrung mit ex-nunc-Wirkung anfechten. Da der Arbeitgeber ein schtzenswertes Interesse daran hat, dass die ihm vorgelegten Zeugnisse auch der tatschlichen Qualifikation entsprechen, verstt die Ausbung des Anfechtungsrechts nicht gegen Treu und Glauben. (Quelle: Lexinform) Mitgeteilt von: rechtsanwalts-TEAM.de Warm & Kanzlsperger in Paderborn, Rechtsanwalt Martin J. Warm, Fachanwalt fr Arbeitsrecht, Fachanwalt fr Steuerrecht, Anwalt fr Mittelstand und Wirtschaft www.rechtsanwalt-in-paderborn.de; http://www.rechtsanwalts-TEAM.de
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