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Risikofaktor: ungeschützte W-LAN Netze

(PM) , 04.02.2007 - Wer sich einen Spa daraus macht und mit einem handelsblichen W-LAN Notebook, durch eine dicht besiedelte Gegend fhrt wird auf eine Menge von Funksignalen von so genannten WLAN- Netzen stoen. Es fahren aber nicht nur Leute durch die Gegend die sich einen Spa machen, sondern dies fr kriminelle Zwecke nutzten. Das ist einfach, denn die Hlfte dieser Netze sind ungeschtzt. rgerlich ist es, wenn jemand das Angebot nutzt und anonym, auf Kosten anderer, im Internet zu surfen. Gefhrlich wird es, wenn man damit den Rechner eines Rechtsanwalts oder Arztes einsehen kann. Es knnen auch Konkurrenzdaten kopiert werden oder im Namen und damit zum Schaden des eigentlichen Betreibers Transaktionen durchgefhrt werden. Damit sind dem Datenterror kaum noch Grenzen gesetzt. An was liegt es, dass derart leichtsinnig mit der Privatsphre umgegangen wird? Die Preise, fr die ehemals teuren Gerte, sind auf einem Tiefpunkt angelangt. Jeder kann sich damit einen so genannten WLAN- Router leisten. Aufgrund von unprofessionellen Verkaufskanlen wird der Anwender kaum ber die Gefahren aufgeklrt, man will ja verkaufen. Wer ein ungeschtztes WLAN betreibt, haftet unter Umstnden fr Rechtsverletzungen, die andere ber das frei zugngliche WLAN begehen. Dies hat das Landgericht Hamburg in einem Urteil vom 26. Juli 2006 festgestellt. Der Betreiber eines WLANs Netzes muss fr die Sicherung seines drahtlosen Heimnetzwerks Sorge tragen und dadurch verhindern, dass Fremde einen Zugriff auf das Funknetzwerk bekommen. Diese Pflicht gelte auch fr technische Laien, die sich dann eben kostenpflichtig fachmnnische Hilfe holen mssten. Die Gefahr ist zu gro, dass sich Fremde in das ungeschtzte Netzwerk einwhlen und es fr illegale Zwecke nutzen. Um rechtlichen Problemen vorzubeugen, sollte von vornherein auf die WPA Verschlsselung gesetzt werden. Denn selbst, wenn niemand zu Hause ist, haftet der Anschlussinhaber gegebenenfalls fr einen Missbrauch, der ber ein unverschlsseltes Netz begangen wurde. Im gnstigsten Fall droht eine Unterlassungserklrung, und im schlimmsten Fall kommt es zur Hausdurchsuchung und zur Beschlagnahme des PCs. Ein Beispiel aus jngster Zeit: Auf Kosten seines lteren Nachbarn hat ein 23 Jahre alter Verkufer in Nrnberg teure Erotikseiten im Internet aufgerufen - und damit peinliche Ermittlungen der Polizei ausgelst. Der Anbieter des kostenpflichtigen Erotik-Angebots hatte den 63 Jahre alten Internet-Nutzer angezeigt, weil dieser die Bezahlung der entsprechenden Rechnungen verweigert hatte. Der berraschte Mann versicherte, derartige Seiten niemals besucht zu haben. Er hatte selbst sein ungesichertes Funknetzwerk nie benutzt. Sofern das drahtlose Netz gesichert ist, macht sich der Eindringling strafbar. Dringt jemand in ein ungeschtztes W-LAN ein, hat er zwar momentan noch wenig zu befrchten. Jedoch kann sich der W-LAN-Betreiber auf jeden Fall zivilrechtlich wehren. Das wird sicher immer der Fall sein, wenn es sich um Firmen-Netzwerke handelt. Der Anschlussinhaber ist ber seine IP Adresse eindeutig identifizierbar. Kann er in einem Zivilprozess nicht beweisen, dass er unschuldig ist, haftet er selbst. Also aufgepasst auch bei Wohngemeinschaften. Um Probleme zu vermeiden, kann hier der Datenverkehr nach Absprache protokolliert werden. Der Schuldige ist dann schnell zu finden und haftet fr Schden. Eine Frage die auch immer wieder auftaucht. Wie ist die Lage, wenn ein Verein W-LAN betreibt? Auch hier gilt: Ein Verein haftet als Betreiber des W-LAN-Netzes, wenn es ungeschtzt ist. Bei Hotspot-Betreibern tritt dieses Problem in der Regel nicht auf, da bei kostenpflichtigen Hotspots ohnehin eine Nutzungsbeschrnkung wirksam ist. rgerlich ist es aber fr alle, die ihr Netzt gratis anbieten- etwa in Flughfen oder Cafes. Bei rechtlichen Auseinandersetzungen wird es schwierig, den Verursacher zu ermitteln. Fachliche Hilfe bietet das bundesweite IT-Service-Net. Dieses ist ein Zusammenschluss von ber vierzig in der Bundesrepublik verteilten EDV-Servicespezialisten. Sie leisten Vor-Ort-Service, beraten und sorgen fr die IT-Sicherheit im Betrieb. Erste unverbindliche Auskunft und Hilfe leistet das IT-Service-Net und seine Vor-Ort-Partner, diese sind leicht unter der Internetadresse: www.it-service-net zu finden. Aufgrund der wachsenden Brisanz des Themas verstrkt das Netz seine Reihen. Interessierte werden informiert und ausgebildet um einen optimalen Service in der Zielgruppe der kleinen und mittleren Unternehmen zu leisten. Voraussetzung fr eine Zusammenarbeit sind EDV- Erfahrung und Selbststndigkeit in der IT-Branche. Eine interessante Aufgabe, nicht nur fr Arbeitsuchende und Existenzgrnder, sondern auch fr bereits ttige Einzelkmpfer. Schappach-Marketing IT-Service-Net Uli Schappach 68305 Mannheim Zuflucht 15 Tel.: 0 621 71 86 69 0 Fax: 0 621 71 88 96 4 eMail: kontakt@it-service-net.de Internet: www.it-service-net.de und www.schappach.de
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