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Pressemitteilung

Nicole - Mitten ins Herz – Tour Edition

(PM) , 20.10.2008 - Nicole geht wieder auf Tournee. Das ist schon an sich eine schne Neuigkeit, aber dabei bleibt’s nicht: Als erste Schlagerinterpretin Deutschlands wagt sie das Abenteuer einer Unplugged-Tour! Wieder mal eine auergewhnliche Idee von einer auergewhnlichen Frau, die als eine von wenigen Knstlerinnen Deutschlands von sich behaupten kann, dass die Menschen mit ihr gewachsen sind. Weil sie die Entwicklung vom Mdchen mit der weien Gitarre zur eigenstndigen Knstlerin voller Zuneigung begleitet haben. Wrde sie still stehen, wre sie nicht Nicole. Warum sie sich nach annhernd dreiig Jahren im Musikgeschft immer noch und immer wieder neu erfinden will? Weil sie mit dem bisherigen Weg nicht zufrieden war? Mag sein, dass das bei anderen Knstlern ein Grund sein kann. Bei Nicole ist er es allerdings nicht. Sie tut es gerade weil sie so zufrieden ist mit dem bisher Erreichten. Denn das besteht nicht nur aus Hits en masse, aus einem Grand-Prix-Triumph, Gold- und Platinauszeichnungen und einem ansonsten vllig unspektakulren, fr Branchenverhltnissen geradezu atypisch geradlinigen Privatleben, sondern auch aus der Motivation ihre Persnlichkeit immer wieder neu zu definieren. Das mag nicht immer einfach sein, aber der leichte Weg war fr sie niemals automatisch der richtige. Darum jetzt „Nicole Unplugged“. Ein Experiment, dessen Ausgang ein Stckweit allerdings schon jetzt feststeht: Es werden auergewhnliche, bewegende und die Seele berhrende Konzerte werden. Intim, sthetisch und 100 % Nicole.

Das Album 2008 heit „Mitten ins Herz“. Und da geht es auch hin mit all seinen Songs, die so intensiv, kraftvoll und atmosphrisch eingesungen sind wie noch nie zuvor. Im Februar ist es erschienen. Mit ihren Mitstreitern und "Musketieren" Giorgio, Martin, Suna und Gabi Koppehele sowie Armin Pertl hat sie sich wieder in das Abenteuer Musik gestrzt und etwas Neues geschaffen - etwas, das den Zeitgeist trifft und trotzdem zeitlos ist. Rhythmisch, voller Poesie und Erotik und von auergewhnlichen Arrangements getragen, das sind die Songs von Nicole. Diese prickelnde Mischung erscheint jetzt noch einmal als Tour Edition im Handel, und zwar am 17.10.2008.

Die Aufwertung des Albums kann sich sehen lassen: Neben dem kompletten Album „Mitten ins Herz“ gibt es sage und schreibe fnf weitere Songs als Unplugged-Aufnahmen, darunter die Hit-Singles „Avalon“, „Begleite mich“, „Fr die Seele“ und – immer noch aktuell – „Du bist der Sommer“. Auch den Titelsong „Mitten ins Herz“ hat Nicole noch einmal als Unplugged-Version aufgenommen, genau wie den Hidden Track des Standard-Albums, „Ich bin dein Lied“. Und als Bonus gibt es sogar den „Party-Mix“ vom Album „Best Of 1982-2005“ in Unplugged.
Der Herbst 2008 bringt Nicole zurck auf die Bhne. So pur und unmittelbar es nur sein kann. Mit der Tour Edition „Mitten ins Herz“ kommt eine Menge von diesem Gefhl auch ins Wohnzimmer.
Quelle: Tobias Reitz Ariola

Bitte beachten Sie das nachfolgende Interview, das wir Anfang des Jahres zum Album „Mitten ins Herz“ gefhrt haben.

Liebe Nicole, das Album „Mitten ins Herz“ ist das vierte Album im neuen Team. Wie sieht die Zwischenbilanz aus?

uerst positiv. Wir haben inklusive dem Weihnachtsalbum vier wirklich tolle Alben hingekriegt, so wie ich mir das immer vorgestellt habe. Das alles kann mir keiner mehr nehmen! Mit „Alles fliet“ ist damals, 2005, knstlerisch ein neuer Horizont aufgegangen – erst das Album, dann der DVD-Dreh in Kuba mit wunderschnen Motiven und Erlebnissen. Das ist einfach eine Arbeit auf internationalem Niveau. Dann hatten wir mit „Begleite mich“ ein tolles Folgealbum, das sehr erfolgreich war, und schlielich „Christmas Songs“, mein Winter- und Weihnachtsalbum, weniger traditionell, aber dafr modern und innovativ. Und jetzt kommt eben „Mitten ins Herz“, mein viertes Album mit Giorgio und Martin Koppehele und Armin Pertl.

Wie kann man sich Eure Arbeitsweise vorstellen?

Am Anfang stehen die Ideen: Wie werden die Songs heien? Worber mchte ich singen? Was sind Themen, die die Menschen bewegen? Armin und ich tauschen uns also aus. Dann sind ein paar Tage Sendepause, in denen jeder in sich geht und grbelt. Dann werden Zeilen ausgetauscht, Faxe und E-Mails gehen hin und her. Wir spielen uns also die Blle zu, greifen Anregungen voneinander auf und ndern, was gendert werden muss. Unsere Gedanken teilen wir natrlich auch Martin und Giorgio mit, die parallel zu unserer Textarbeit auch die Melodien entwickeln. Es ist eine wunderbare Art zu arbeiten.

Und mit den neuen Songs gibt es jetzt auch eine „ganz neue Nicole“?

Ich denke, man sollte keine Riesensprnge von Album zu Album erwarten, denn die wollen wir gar nicht. Sie wren auch unklug. Wie sollen die Menschen da mitkommen!? Aber wenn man sich meine Entwicklung betrachtet in den letzten 27 Jahren, dann stellt man wohl unweigerlich Vernderungen fest, auch in den Texten. Das ist auch gut so. Wie htte ich schon, als ich 17 war, ber zerbrochene Beziehungen singen sollen. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem du merkst: Jetzt musst du aufbrechen. Bei mir war das aber auch schon frher so, zum Beispiel 1998 mit dem Album „Abrakadabra“. Da haben wir Einiges gewagt, uns weit ber die sonstigen Schlager-Grenzen hinaus getraut (Das Album behandelte unter anderem die Themen Gewalt in der Ehe, Homosexualitt und Drogenabhngigkeit). Nicht alle Redakteure waren damit einverstanden, aber was mich bestrkt hat, war die Reaktion der Menschen. Da gab es Leute, die nach Auftritten zu mir kamen und nur sagten: „Danke fr dieses Lied!“ Und das war’s schon wert.

Wie kann man nun das neue Album „Mitten ins Herz“ charakterisieren?

„Mitten ins Herz“ klingt erstmal brav und harmlos, aber das Cover zeigt schon, dass da noch viel mehr Spielraum ist und dass hierin auch viel subtile Erotik versteckt liegt. Es sind ein paar sehr kommerzielle Nummern drauf, fr die uns der Rundfunk eigentlich lieben msste, zum Beispiel die erste Single „Mitten ins Herz“, dann „Liebe im berfluss“, „Wunderbar“ oder „Nass bis auf die Haut“. Die sind sehr eingngig und haben sehr positive, knisternde und trotzdem anspruchsvolle Texte. Das widerspricht sich nmlich berhaupt nicht. Bei „Ich schwre“ horcht man sicherlich auf, zum Einen aufgrund des gewaltigen Fanchors und zum Anderen weil es so ein klares Statement ist. „Bitters“ ist die unkonventionelle Geschichte einer Frau, die ein Verhltnis hat und die hofft, dass der Mond es fr sich behlt. Denn der ist der einzige, der sie sehen kann. „Mich hlt nichts mehr hier“ lebt von seiner Aufbruchstimmung, das Lied reit mit. „Ich will mein Leben zurck“ steht in gewisser Weise auch fr den Aufbruch und Neuanfang, aber jetzt eben den Neuanfang allein. Es kommt durch den Sprechgesang ein neuer Akzent ins Album. Da haben wir ein bisschen rumexperimentiert und ich glaube, das ist uns sehr gut gelungen. Naja und die Schlussnummer „Don’t Let The Sun Go Down On Me“, das Duett mit Chris Thompson, ist wohl eine amtliche Ansage: Es kann jetzt nix mehr kommen. Denn dieser Song lsst sich nicht toppen. Und dann gibt’s doch noch ’ne berraschung, darum wrde ich jedem Hrer empfehlen den CD-Player nicht sofort auszuschalten.

Und gibt’s Favoriten unter den Songs?

„Don’t Let The Sun Go Down On Me“ ist schon ein unglaubliches Erlebnis. Eigentlich ist das mein Favorit. Allerdings ist auch „Setz mit mir die Segel“ ein Lieblingslied. Er handelt auch vom Aufbrechen zu neuen Ufern.

So viel Aufbruchstimmung?

Ja! Die Akkus sind aufgeladen, mich hlt nichts mehr auf! Wir haben ganz entspannt und ohne Druck an diesem Album gearbeitet und ich glaube, das hrt man. Ich hatte mir ber ein Jahr Auszeit vom Job genommen um mich selbst mal wieder zu spren und auerdem fr die Familie dazusein.

Apropos Familie: Wie geht’s eigentlich deinen Tchtern?

Sehr gut! Jolle ist seit dem Sommer auf dem Gymnasium. Marie-Claire hat eben ihr Examen zur Logopdin mit 1,6 bestanden. Sie steht schon mitten im Beruf und lebt ihr eigenes Leben. Ihr Zimmer bleibt aber natrlich so wie es war.

Nochmal zurck zum Album „Mitten ins Herz“: Wie kamt ihr denn auf Chris Thompson als Duettpartner?

Das war eine Idee von Armin Pertl. Die Beiden kennen sich noch aus frheren Mnchener Zeiten, als sie in der Singer/Songwriter-Szene unterwegs waren. Ich wollte „Don’t Let The Sun Go Down On Me“ jedenfalls immer schon singen, weil ich finde, es ist ein Riesen-Lied! Und Chris ist ein Weltstar. Es ist toll, dass zwei so unterschiedliche Stimmen so gut harmonieren. Wir haben brigens auch eine deutsche Version probiert, aber die kannst du auf gut deutsch gesagt in die Tonne treten. Das Lied muss ein Original bleiben.

„Ich schwre“ wurde in Saarlouis mit Riesen-Fanchor aufgenommen. Was war das fr ein Gefhl?

Das war klasse – und genau so wie ich’s mir vorgestellt habe! Mir gefllt das Bild von der unnahbaren Knstlerin mit groem Graben zwischen ihr und dem Publikum nicht. So sehe ich mich auch nicht, ich will die Gemeinschaft! Ich mag’s auch nicht, wenn die Leute weit weg von der Bhne sind. Das Schne am Live-Auftritt ist doch die unmittelbare Reaktion! Und die hatten wir in Saarlouis.

Die Idee war ja auch toll und die Reaktionen haben gezeigt, wie begeistert die Fans waren. berhaupt stellst du dich mit neuem Team immer mehr als Vorreiterin fr innovative Ideen heraus. Ist das Musikgeschft dir in seiner „Normalform“ zu langweilig?

Ehrlich gesagt: Ja. Ich hab immer versucht mich neu zu orientieren. Ich fhre seit 27 Jahren meinen Kampf gegen die berhmte „Schublade“. Ich liebe „Ein bisschen Frieden“ ohne Ende, aber ich muss doch auch mal was Neues machen. Ich brauche Lebendigkeit! Und ich mchte nicht nur den Tag lebendig gestalten, sondern ich mchte mein ganzes Leben lebendig gestalten! Da gehrt meine Musik dazu, die sich wandeln darf und soll. Am Ende des Tages ist es schlielich nur eine Person, die ihren Kopf hinhlt und die die Leute im Zweifelsfall sogar mit Tomaten beschmeien knnten, wenn sie es wollten, und diese Person bin ich. Darum mchte ich mich nicht bevormunden lassen. Dafr stehe ich aber auch gerade fr das, was ich bin.

Warum sieht man dich ansonsten im Moment so wenig live?

Weil ich ein Jahr fr mich haben wollte. Da gab’s auch nur wenige Ausnahmen wie Benefiz-Shows. Und natrlich die Abschiedsgala fr Dieter Thomas Heck.

Dein Auftritt dort hat jetzt schon etwas Legendres. Er war unsagbar berhrend. Gab es danach Reaktionen?

Ja, und es waren so viele, dass ich irgendwann aufhren musste sie zu zhlen. Ich wusste schon, als ich von der Sendung ein halbes Jahr vorher erfahren habe, dass das ein historischer Abend werden wrde, denn da ist eine ra zu Ende gegangen. Es war ein unglaublich intensiver Tag.

Seit Beginn deiner Karriere hltst du deine Messlatte fr Erfolg wahnsinnig hoch. Gab es da keine Momente des Zweifelns oder der Angst vor der Unerfllbarkeit der Erwartungen?

Natrlich gab’s die und die gibt’s immer noch. Mein Gott, wenn man alles vorher wsste, wr dieses Leben einfacher – aber auch langweiliger. Hinterher zu sagen: „Ich hab’s gewusst“ ist einfach. Aber die Zukunft ist doch viel reizvoller. Mir fehlen die Mutvollen, die Abenteurer, die Visionre. Ich wrde gerne einer von ihnen sein.
Das Interview fhrte Tobias Reitz

V: 17.10.2008

TOUR-TERMINE:
06.11.2008 Halle Steintorvariete
07.11.2008 Bamberg Kongresszentrum
08.11.2008 Aschaffenburg Stadthalle
09.11.2008 Erfurt Alte Oper
10.11.2008 Chemnitz Stadthalle
13.11.2008 Hagen Stadthalle
14.11.2008 Delbrck Stadthalle
15.11.2008 Bhlen Kulturhaus
16.11.2008 Glauchau Stadttheater
17.11.2008 Berlin Friedrichstadtpalast
20.11.2008 Mannheim Rosengarten
21.11.2008 Trier Kleine Arena
22.11.2008 Saarbrcken Kongrehalle
27.11.2008 Kln Grzenich
28.11.2008 Heilbronn Harmonie
29.11.2008 Augsburg Kongresshalle
30.11.2008 Mnchen Herkulessaal
10.12.2008 Dresden Kulturpalast
11.12.2008 Leipzig Gewandhaus
13.12.2008 Ransbach-Baumbach Stadthalle
18.12.2008 Dortmund
08.01.2009 Oldenburg Kongresshalle
10.01.2009 Stade Stadeum
15.01.2009 Cottbus Stadthalle

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.nicole-4-u.de
www.ariola.de
www.sonybmg.de
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