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Pressemitteilung

Neues Buch zeigt Wege zur Innovationskultur: „Kreativ trotz Krawatte“

Manager müssen Ideen-Katalysatoren werden und eine Innovationskultur in ihren Unternehmen aufbauen. Wie dies geht, erläutert Innovationsberater Jens-Uwe Meyer in seinem Buch.
(PM) Darmstadt, 06.09.2010 - „Kreativ trotz Krawatte – Vom Manager zum Katalysator: Wie Sie eine Innovationskultur aufbauen.“ So lautet der Titel eines neuen Buchs, das im Verlag BusinessVillage erschienen ist. In dem 240 Seiten starken Buch zeigt Jens-Uwe Meyer, einer der fhrenden Experten fr Innovation, was die weltweit innovativsten Unternehmen anders machen und wie Firmen zu Ideenfabriken werden. „Es ist Zeit, mit den klassischen Innovationsanstzen radikal aufzurumen“, sagt Meyer. „Viele Fhrungskrfte haben die Vorstellung, dass sich Kreativitt durch die blichen Managementmethoden steuern lasse. Die Folge ist dann, dass sie Ideen verwalten statt erzeugen.“

Meyer zeigt in seinem Buch, wie Unternehmen eine Innovationskultur aufbauen knnen, die Kreativitt frdert statt sie zu ersticken. „Die meisten Unternehmen sind falsch ausgerichtet“, betont er. „Die Strukturen sind geschaffen worden, um das tgliche Geschft zu managen – nicht um Ideen zu generieren.“

In seinem Buch rumt Meyer mit zahlreichen Vorurteilen auf. So zum Beispiel mit der felsenfesten berzeugung vieler Menschen, nur solche Berufsgruppen wie Knstler, Architekten und Grafiker seien kreativ und innovativ. Meyer hierzu: „Auch viele Manager, die von morgens bis abends Anzug und Krawatte tragen, sind kreativ – oder sie sollten es zumindest sein. Denn sonst knnen sie ihr Unternehmen nicht in Richtung Zukunft fhren.“ Ein weiteres Vorurteil, das Meyer widerlegt, der an Handelshochschule Leipzig einen Lehrauftrag fr „Corporate Creativity“ hat, ist: Nur Einzelpersonen – und eventuell kleine Teams – sind kreativ. Meyers Credo: Auch (Gro-)Unternehmen knnen kreativ und innovativ sein, sofern die erforderlichen Rahmenbedingungen existieren. „Sie mssen dies heute zumeist sogar sein. Sonst berleben sie im globalen Wettbewerb nicht.“

Das Buch „Kreativ ohne Krawatte“ besteht aus acht Kapiteln. Im ersten Kapitel erlutert Meyer, was innovative Unternehmen anders als ihre Mitbewerber machen. Dabei stellt er unter anderem die Ergebnisse einer Studie vor, die sein Beratungsunternehmen ber die 26 innovativsten Konzerne weltweit erstellt hat – darunter nicht nur solche Konzerne wie Apple, Amazon und Intel, die weithin als innovativ gelten, sondern auch Toyota, Banco Santander und General Electric. Sehr plastisch und detailliert beschreibt Meyer, welche Faktoren die Organisationsstruktur und Fhrungskultur dieser Unternehmen auszeichnen und wie diese eine Innovationskultur in ihrer Organisation frdern.

In den beiden nchsten Kapiteln befasst sich Meyer unter anderem mit den Fragen: Was sind „echte“ Innovationen und wie entstehen sie? Des Weiteren: Welche „Scheren“ in unserem Kopf hindern uns oft daran, wirklich Neues zu denken und zu (er-)finden? In diesem Kontext rumt er mit fnf Irrtmern auf, die hinsichtlich des Kreativ-seins bestehen. So zum Beispiel mit der Mr, Kreativittstechniken wie das Brainstorming wrden das kreative Denken beflgeln, weil sie der Ideensuche keine Grenzen setzten. Meyers Votum: Alles Quatsch! So wird nur ein Haufen nutzloser Ideen generiert, die weder tragfhig noch umsetzbar sind. Sein Credo: Damit die Suche nach zukunftsweisenden und -fhigen Ideen erfolgreich ist, muss das Denken in die richtige Richtung gelenkt werden. Und hierfr bedarf es klarer Zielvorgaben sowie eines passenden Rahmens. Keinesfalls sei deshalb auch die Vermutung richtig, Kreativitt und Strategie widersprchen sich. Das Gegenteil sei der Fall. Denn echte Innovationen seien das Ergebnis einer systematischen Ideen- und Lsungssuche. Wie Unternehmen, deren Maxime „mehr Innovation“ lautet, vorgehen sollten, wenn sie eine Innovationskultur in ihrer Organisation entwickeln mchten, erlutert Meyer anhand zahlreicher Praxisbeispiele. Er beschreibt aber auch, in welche Fallen Unternehmen hierbei oft tappen und wie sie dies vermeiden knnen.

In zwei weiteren Kapiteln erlutert der Innovationsberater, wie Fhrungskrfte sich zu Ideen-Katalysatoren entwickeln und das kreative Denken und Handeln ihrer Mitarbeiter beflgeln knnen. Dabei lautet eine seiner zentralen Thesen: „Harmonie ist der Tod jeder Innovation.“ Deshalb sollten die Mitarbeiter immer wieder in eine kreative Unruhe versetzt werden.

Das Buch „Kreativ trotz Krawatte – Vom Manager zum Katalysator: Wie Sie eine Innovationskultur aufbauen“ von Jens-Uwe Meyer kostet 24,80 Euro (Verlag BusinessVillage, Gttingen; ISBN-10: 3869800739).
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�BER DIE IDEEOLOGEN - GESELLSCHAFT FR NEUE IDEEN MBH

Jens-Uwe Meyer ist Geschäftsführer der Ideeologen Gesellschaft für neue Ideen mbH, Baden-Baden, Deutschlands erster Beratungsfirma für unternehmerische Kreativität. Der Autor u.a. der Bücher Das Edison-Prinzip: Der ...
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