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Die Ideeologen - Gesellschaft fr neue Ideen mbH
Pressemitteilung

Studie „Erfolgsfaktor Innovationskultur“ erschienen

Innovationsstudie der Ideeologen zeigt: Den meisten Unternehmen fällt der Aufbau einer Kultur, die Kreativität und Innovation fördert, schwer.
(PM) Darmstadt, 27.09.2011 - Die meisten Unternehmen haben inzwischen erkannt: Unser knftiger Erfolg hngt weitgehend von unserer Fhigkeit zur Innovation ab. Nur wenige haben aber bisher in ihrer Organisation eine Kultur geschaffen, die Kreativitt und Innovation frdert. Sie setzen vielmehr auf die „bewhrten“ Prozesse, um Innovation voranzubringen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Ideeologen Gesellschaft fr neue Ideen mbH zum Thema Innovationskultur in Unternehmen, fr die 194 Verantwortliche in den Bereichen Business Development sowie Vorstnde und Geschftsfhrer befragt wurden. Laut Aussagen von Jens-Uwe Meyer, Geschftsfhrer der Ideeologen, ist dies ein ernchternder Befund! Denn sptestens seit Mitte der 90er Jahre sei bekannt: Mit den „klassischen Innovationsprozessen – mit definierten Verantwortlichkeiten sowie einer Vielzahl von Vorschriften – lassen sich nur inkrementelle Verbesserungen erzielen“ „Echte“ Innovationen hingegen erfordern andere Managementkonzepte und Innovationsmodelle – und zwar solche, die sich zum Beispiel an der Idee kleiner Start-up-Teams im Unternehmen orientieren, die eigenverantwortlich handeln und schnell und flexibel Hrden berwinden.

Eine Ursache hierfr ist das Bedrfnis nach Absicherung seitens des Managements. Geordnete Prozesse tuschen ihm Sicherheit vor. Ein solches Managementdenken eignet sich nicht fr Zeiten eines schnellen Wandels. In ihnen mssen zumindest hochinnovative Unternehmen eine Kultur des Experimentierens in ihrer Organisation etablieren.

Damit tun sich Unternehmen im deutschsprachigen Raum schwer. Nur knapp jedes Fnfte frdert aktiv „Experimente“. Und nur 12 Prozent akzeptieren, Fehlversuche als Teil des kreativen Prozesses. In den meisten Unternehmen dominiert zudem die Einstellung: Innovation soll im Rahmen des Bestehenden erfolgen. Deshalb wrden sich zum Beispiel nur 24 Prozent der befragten „Innovationsmanager“ trauen, einen echten Querdenker in ihr Team zu holen. Und nicht einmal jedes vierte Unternehmen sorgt dafr, dass die eigenen Denkwege regelmig von auen in Frage gestellt werden.

In der Studie „Erfolgsfaktor Innovationskultur“ werden vier Innovationskulturen unterschieden:

1. Proaktive Innovatoren: Knapp 20 Prozent aller Unternehmen zhlen hierzu. Sie haben ambitionierte strategische Ziele, arbeiten in allen Bereichen mit Hochdruck an neuen Ideen und setzen Regeln auer Kraft, die dem Erfolg im Weg stehen. Zudem existiert in ihrer Organisation eine kreative Kultur, die sich mit den Worten „Fun & Focus“ beschreiben lsst.

Eine proaktive Innovationskultur ist offen fr Vernderungen und neue Managementkonzepte. Als „Lohn“ erhalten diese Unternehmen eine Innovationskraft, die es ihnen erlaubt, Mrkte zu gestalten.

2. Passive Innovatoren: 36 Prozent der Unternehmen zhlen hierzu. Sie haben in ihrer Organisation Prozesse etabliert, mit denen sie Ideen ohne ambitionierte Ziele vorschriftsgem vorantreiben. Es fehlt jedoch eine Unternehmens- und Fhrungskultur, die Ideen und Innovationen frdert.

Diese Innovationskultur eignet sich dafr, langsam und stetig Produkte zu verbessern, so dass zum Beispiel jedes Jahr eine verbesserte Modellreihe prsentiert werden kann. Groe Sprnge sind mit ihr jedoch nicht mglich.

3. Reaktive Innovatoren: Rund ein Viertel der Unternehmen gehren hierzu. Sie verfolgen ambitionierte strategische Ziele, doch die Kultur ist nur darauf ausgerichtet, zu reagieren – zum Beispiel auf Marktanforderungen.

Unternehmen mit einer solchen Innovationskultur sind, wenn sie handeln, sehr effektiv – doch es dauert lange, bis sie handeln. Eine solche Kultur lsst sich gut mit einer Fast-Follower-Strategie vereinbaren. Diese birgt jedoch Risiken. Gerade in Branchen, in denen Geschwindigkeit wichtig ist, werden Fast-Follower schnell von innovativeren Mitbewerbern abgehngt.

4. Zufalls-Innovatoren: 16 Prozent der Unternehmen zhlen zu dieser Gruppe. Fr sie gilt: Es gibt zwar (einzelne) Mitarbeiter und Teams die Ideen – meist in ihrem Wirkungsbereich – entwickeln; auch die Prozesse stehen. Doch es fehlen die strategischen Vorgaben aus der Chefetage.

In vielen Unternehmen wird darber diskutiert, wie wichtig die Kultur einer Organisation fr deren Innovationskraft ist. Auf diese Frage gibt die Studie „Erfolgsfaktor Innovationskultur“ eine klare Antwort: Innovation wird von Menschen gemacht, nicht von Prozessen. Das heit: Die Kultur ist entscheidend fr die Innovationsfhigkeit und -kraft eines Unternehmens. Also sollte das Management darauf hinarbeiten, die Kultur in die gewnschte Richtung zu entwickeln.

Die Studie „Erfolgsfaktor Innovationskultur – das Innovationsmanagement der Zukunft“ (Autor: Jens-Uwe Meyer) ist im Verlag BusinessVillage erschienen. Sie kostet 297 Euro.
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ZUM AUTOR
�BER DIE IDEEOLOGEN - GESELLSCHAFT FR NEUE IDEEN MBH

Jens-Uwe Meyer ist Geschäftsführer der Ideeologen Gesellschaft für neue Ideen mbH, Baden-Baden, Deutschlands erster Beratungsfirma für unternehmerische Kreativität. Der Autor u.a. der Bücher Das Edison-Prinzip: Der ...
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