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Lockrufe aus dem Osten – Russland ist die Energie-Supermacht des 21. Jahrhunderts

(PM) , 02.03.2006 - Bonn/Moskau – Der Aufschwung der russischen Wirtschaft basiert auf dem betrchtlichen Rohstoffvorkommen des Landes. In den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts konnte noch nicht vermutet werden, dass das Riesenreich in der sich nach dem 11. September 2001 neu formierenden Weltordnung eine so starke Rolle spielen wrde. Zu diesem Schluss kommt Alexander Rahr, Programmdirektor des Krber-Zentrums Russland/GUS im Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft fr Auswrtige Politik (DGAP) www.dgap.org in Berlin. Jetzt hat Russland den Vorsitz im Club der fhrenden Industriestaaten der Welt (G8) bernommen und kann sich dank der gnstigen Konjunktur und Preisentwicklung auf dem Energieweltmarkt als die neue Energie-Supermacht des beginnenden 21. Jahrhunderts prsentieren, so Rahr. Als die Russische Fderation vor knapp 16 Jahren ausgerufen wurde, konnte noch kein auslndischer Investor voraussehen, welche wirtschaftliche Bedeutung das Land bekommen sollte. Nach Schtzungen der Weltbank wird rund ein Viertel der gesamtwirtschaftlichen Produktion in Russland vom Rohstoffsektor gestellt. Daher ist es von Vorteil fr die dortige Wirtschaft, dass die Preise fr l und Gas stetig ansteigen. „Der Osten lockt“, sagt auch Gnter Schrtl, Director Capital Markets bei Dresdner Kleinwort Wasserstein www.drkw.com in Frankfurt am Main. Deutsche Privatinvestoren knnten sich den Zugang zum Aktienmarkt mit Hilfe von Zertifikaten erschlieen, schreibt Schrtl in einem Beitrag fr die Beilage „Derivate“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) www.faz.net. Der direkte Erwerb russischer Aktien sei hingegen aufwendig, kostspielig und aus rechtlichen Grnden oft unmglich. Der russische Aktienmarkt habe 2005 – gemessen am RTX-Index – etwa 60 Prozent gewonnen, trotz eines empfindlichen Rckschlags von 15 Prozent im Oktober 2005. Rckschlge gibt es immer wieder. Dies ist nicht nur eine Standardausrede von Jrgen Klinsmann, wenn seine Nationalelf mal wieder schlecht gespielt hat. Auch an der Brse ist das normal. So werden viele Anleger noch die Russland-Krise im Jahr 1998 vor Augen haben, als der Rubel nach Freigabe des Wechselkurses um 60 Prozent an Wert verlor. Doch Schrtl resmiert: „Nach Abwgung der Risiken stellen verbriefte Derivate weiterhin ein attraktives Instrument dar, schnell und kostengnstig als Depotbeimischung in den russischen Markt zu investieren.“ Jrg Peisert, Geschftsfhrer der Jrg Peisert und Partner Vermgensmanagement GmbH www.jpp-online.com, favorisiert bei den so genannten Emerging Markets ebenfalls Russland. Der Dsseldorfer Vermgensberater, der zuletzt fr seinen zweimonatlich erscheinenden Finanzbrief ber den russischen Markt intensive Recherchen vor Ort unternommen hatte, setzt auf die lindustrie, die Versorgungsunternehmen und die Telekommunikationsbranche. Peisert rt aber auch zur Vorsicht und empfiehlt, sich bei einem Engagement in russische Aktien auf Unternehmen mit hoher Brsenkapitalisierung und starker Marktposition zu konzentrieren. Einige Negativa trbten das Bild des aufstrebenden russischen Marktes: Der wachsende Einfluss des Staates auf die Privatwirtschaft macht dem professionellen Beobachter zusehends Sorgen. Doch fr Anleger werden die Aussichten fr 2006 wohl weiterhin glnzend sein, da mit einem dramatischen Rckgang der Rohstoffpreise nicht zu rechnen ist.
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