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Pressemitteilung

Durchbruch im Lehman-Verfahren

KWAG Rechtsanwälte verzeichnen Erfolg in Lehman-Verfahren gegen Delbrück Bethmann Maffai
(PM) Hamburg/Bremen, 28.07.2011 - Die KWAG Rechtsanwlte haben vor dem Landgericht Hamburg (Az. 39 O 476/10) in einem Verfahren fr einen Mandanten, der in den Jahren 2007 und 2008 insgesamt 140.000 Euro in Kapitalschutzzertifikate der insolventen Lehman-Brothers-Bank investiert hat, einen bahnbrechenden Durchbruch erzielt. Das Gericht gab in einem Hinweisbeschluss bekannt, dass es beabsichtige, der Klage stattzugeben, da der Bankberater nicht ber ein bestehendes Kndigungsrecht der Emittentin aufgeklrt habe.

Die Basisprospekte und endgltigen Bedingungen fr die Lehman-Brothers-Zertifikate sahen regelmig ein Kndigungsrecht vor, bei dessen Ausbung Zertifikate zum Marktpreis zurckgezahlt werden sollten. Der Marktpreis sollte hierbei durch eine andere Tochter der insolventen Lehman-Brothers-Bank festgestellt werden und konnte laut den endgltigen Bedingungen auch bei „Null“ liegen.

Bei den vom Klger erworbenen Zertifikaten handelte es sich um sogenannte Kapitalschutzzertifikate, bei denen unabhngig von der Kursentwicklung der zugrundeliegenden Basiswerte am Ende der Laufzeit immer das Nominalkapital zurckgezahlt werden sollte.

Das Landgericht sieht gem dem Hinweisbeschluss in der Kndigungsoption fr die Emittentin die Mglichkeit, sich einseitig von der ursprnglich beworbenen Kapitalgarantie nachtrglich wieder zu lsen. ber genau diesen Umstand htte die Bank aber aufklren mssen.

„Sollte sich diese Rechtsprechung festigen und auch von anderen Gerichten bernommen werden, wren auch die Anleger, die ber weitreichende Vorerfahrungen verfgen, in die Lage versetzt, Schadensersatzansprche gegenber den beratenden Banken durchzusetzen. Nach meiner Kenntnis aus ber 100 Verfahren fr Lehman-Geschdigte hat keine Bank ber das vorzeitige Kndigungsrecht der Emittenten und seine Folgen jemals aufgeklrt“, so Constantin Wesser, Fachanwalt fr Bank- und Kapitalmarktrecht bei der Kanzlei KWAG.

Wesser weist in diesem Zusammenhang noch auf den Umstand hin, dass der dreijhrige Verjhrungszeitraum fr die Durchsetzung von Schadensersatzansprchen fr Kunden der Hamburger Sparkasse auf fnf Jahre verlngert worden ist und je nach Zeitpunkt der Beratung die Verjhrung nunmehr noch in diesem Jahr oder aber im kommenden Jahr eintritt. Diejenigen Kunden der Hamburger Sparkasse, die sich bislang noch nicht zu einer Klage durchringen konnten, sollten sich kurzfristig von einem Rechtsanwalt beraten lassen.

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Die Bremer Rechtsanwälte Jan-Henning Ahrens und Jens-Peter Gieschen gründeten 2007 die KWAG Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht Ahrens und Gieschen - Rechtsanwälte in Partnerschaft mit Sitz in Bremen und Hamburg. Die ...
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