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ZEW-Konjunkturerwartungen steigen deutlich – Positive Entwicklung der Arbeitslosenzahlen als Hauptursache

(PM) , 17.04.2007 - Von Gunnar Sohn/Jrg Lbker Mannheim/Dsseldorf – Die positive Entwicklung der Arbeitslosenzahlen, die steigende inlndische Investitionsanfrage sowie die geringer werdenden Sorgen um das Wachstum der Weltwirtschaft haben den Konjunkturerwartungen des Zentrums fr Europische Wirtschaftsforschung (ZEW) wwwe.zew.de fr April 2007 fr Deutschland einen deutlichen Aufschwung beschert. Der Indikator, den das ZEW regelmig verffentlicht und der die Differenz der positiven und negativen Einschtzungen fr die zuknftige Wirtschaftsentwicklung auf Sicht von sechs Monaten in Deutschland widergibt, stieg um 10,7 Punkte und liegt nun bei 16,5 Punkten. Dies teilte das ZEW am Dienstag mit. „Die Zahlen besttigen, dass viele Finanzexperten fr Deutschland in den kommenden Monaten einen deutlichen Wachstum erwarten. Die Aussichten fr den Wirtschaftsstandort Deutschland sind also weiterhin exzellent“, erklrt Tobias Janen, Vorstandschef der Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Goldfish Holdings Inc. www.goldfish-holdings.com in Neuss. Auch die erwartete Schwchung der US-Wirtschaft, die den allgemein positiven Ausblick auf die globale Wirtschaft etwas dmpft, schadete dem ZEW-Indikator nicht. Allerdings liegt dieser Wert derzeit immer noch deutlich hinter seinem historischen Mittelwert von 33,1 Punkten. „Dennoch sind mit den Langzeitarbeitslosen sowie den Geringqualifizierten immer noch zwei Problemgruppen vorhanden, die von der aktuellen Entwicklung weniger profitieren als der Rest“, so Janen weiter. „Die Aufgabe fr Politik und Wirtschaft besteht weiterhin darin, auch diesen Gruppen wieder bessere Zukunftsaussichten zu ermglichen. berspitzt gesagt, gibt es keine Grnde, die Hnde getrost in den Scho zu legen.“ Wie das ZEW darber hinaus mitteilte, verbesserte sich auch die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage angesichts der starken Industrieproduktion deutlich. Der entsprechende Indikator steigt um 7,7 und liege nun bei 76,9 Punkte. Ebenfalls im Aufwrtstrend befinden sich die Konjunkturerwartungen fr die Eurozone. Der Euro-Indikator stieg auf 10,7 unkte. Dies bedeutet eine Verbesserung um 5,6 Punkte im Vergleich zum Vormonat. Der Indikator fr die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum steigt im April um 3,0 Punkte und steht nun bei 69,9 Punkten. An der Umfrage im Rahmen des ZEW-Finanzmarkttests vom 26. Mrz bis zum 16. April 2007 haben sich 320 Analysten und institutionelle Anleger beteiligt. Sie wurden nach ihren mittelfristigen Erwartungen bezglich der Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung befragt.
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