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Wirtschaft beschleunigt Breitband-Versorgung - International Engineering Consortium setzt auf Katalysatorwirkung der ITK-Branche

(PM) , 17.11.2006 - Von Gunnar Sohn Bonn/Paris, www.ne-na.de - So wie ber zwei Jahrhunderte der Ausbau des Eisenbahn- und spter des Straennetzes als Synonym fr den Fortschritt lndlicher Regionen stand, sehen viele Experten den Ausbau des Breitbandnetzes als die wichtigsten Lebensadern des 21. Jahrhunderts an. „Die Breitband-Versorgung kann eine wichtige Lebensader von lndlichen Bereichen sein, sie kann Arbeitspltze ermglichen beziehungsweise absichern, kann manche Wege ersparen und auch die demokratische Partizipation sicherstellen", begrndete der zweite Landtagsprsident des sterreichischen Bundeslandes Salzburg www.salzburg.gv.at, Michael Neureiter, im Ausschuss fr nachhaltige Entwicklung des Europarats diese These. Um eine digitale Spaltung in Sachen Breitbandversorgung zwischen Stadt und Land zu vermeiden, forderte der Geschftsfhrer des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft eco www.eco.de, Harald Summa, „eine flchendeckende Versorgung mit Breitband-Zugngen in ganz Deutschland“, berichtet die sterreichische Tageszeitung Der Standard www.standard.at. Bereits heute gebe es eine ungleiche Verteilung, so Summa. Es drohe eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Auch die Studie „Informationsgesellschaft Deutschland 2006“ www.bmbf.de/pub/aktionsprogramm_informationsgesellschaft_2006.pdf im Auftrag der Bundesministerien fr Wirtschaft und Arbeit und fr Bildung und Forschung kommt zu einem differenzierten Ergebnis: Einerseits sind heute schon „fast 90 Prozent der groen Unternehmen in Deutschland an Breitband angeschlossen. Kleine und mittlere Unternehmen sowie die Brgerinnen und Brger hinken noch deutlich hinterher. Bei den Technologien haben DSL und W-LAN eine rasante Entwicklung genommen.“ Von den rund fnf Millionen Breitbandanschlssen entfielen demnach mehr als 90 Prozent auf die DSL-Technologie. Und whrend die Politik sich noch im Formulieren von Aktionsprogrammen und Schuldzuweisungen bt, ist die Branche lngst dabei, die bisherigen Standards zu verbessern und die bestehenden Breitbandangebote erneut zu beschleunigen. So verleiht beispielsweise das International Engineering Consortium IEC www.iec.org auf dem jhrlichen Broadband World Forum den InfoVision Award fr Techniken, Produkte oder neue Dienstleistungen, die als einzigartig und ntzlich fr die Telekommunikationsbranche bewertet werden. „Die vielen hundert Bewerbungen belegen, dass unsere Auszeichnungen diejenigen wrdigen, die als Katalysatoren fr positive Vernderungen in der Technologie, im Geschft und in der akademischen Forschung wirken“, kommentierte IEC-Prsdident John Janowiak die Preisverleihung in Paris. So erhielt der schwedische Netzwerkausrster Ericsson den diesjhrigen Award fr seine Hochleistungs-Breitbandlsung EDA als beste Access-Technik. Auf der Basis des neuen VDSL2-Standards hat Ericsson in diesem Jahr ein neues Konzept fr seine Hochleistungs-EDA-Lsung vorgestellt: Breitbandzugang ber Kupferkabel mit Geschwindigkeiten, die bisher nur in Glasfaserleitungen erreicht wurden. Die aktuelle Ausgabe der EDA-Produktreihe untersttzte Anwendungen mit hohen Bandbreiten, so Mehdi Schrder, Vice President Enterprise Sales der Ericsson Deutschland GmbH www.ericsson.com/de in Dsseldorf. „Mit EDA schaffen wir Hochgeschwindigkeitsverbindungen mit dem Internet und ermglichen Internet- und Datenverbindungen beispielsweise von einzelnen Zimmern eines Hotels oder Tagungshauses, Krankenhauses, eines Kur- oder Reha-Zentrums, die so zustzliche Angebote machen knnen“, sagt Schrder. Mit ber 100 Netzen weltweit sei EDA der am hufigsten eingesetzte IP-DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) der Welt. Die Hochleistungs-Breitbandlsungen seien speziell fr Festnetzbetreiber entwickelt worden, die durch Multiserviceangebote ihren Anteil am Breitbandmarkt vergrern wollen. „Sie knnen Privat- und Geschftskunden kostengnstig alle Arten von Diensten in Haus liefern und jenseits der herkmmlichen IP-Verbindungen neue Geschftspotenziale erschlieen.“ Auch der rosa Riese aus Bonn setzt auf EDA. Ericsson und die Deutsche Telekom www.telekom3.de haben einen Rahmenvertrag geschlossen, wonach der Branchenfhrer und die fr das Geschftsfeld Breitband und Festnetz zustndige T-Com EDA dort fr den weiteren Ausbau des Breitbandnetzes einsetzen wird, wo heute noch nicht breitbandfhige Glasfasertechnik verwendet wird. Onlinemagazin NeueNachricht www.ne-na.de.
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