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Weihnachtsgürkchen, Adventskohlrabi und Heiligabendmöhrchen: man nimmt sowieso nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu!

(PM) , 14.12.2006 - (Aachen – 14. Dezember 2006): Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten zu, erlutert Ernhrungsexperte Sven-David Mller-Nothmann vom Zentrum fr Ernhrungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) in Aachen. Das besttigt auch eine Studie, die ergab, dass die durchschnittliche Gewichtszunahme zwischen November und Januar nur bei 370 Gramm liegt. Trotzdem ist es natrlich nicht sinnvoll, sich in der Adventszeit und an den Weihnachtstagen hemmungslos dem Schlemmen hinzugeben, um dann im Neuen Jahr die unerfreuliche Gewichtszunahme mhsam wieder abzutrainieren. Auch sollte die Advents- und Weihnachtszeit kein Alibi dafr sein, alle Regeln einer gesunden Ernhrungsweise mit reichlich Gemse und Obst, aber relativ wenig tierischen Fetten ber Bord zu werfen. Viel einfacher ist es, durch kleine Modifikationen den Weihnachtsschmaus kalorisch zu entschrfen: beispielsweise leckere Putenbrust in Apfel-Rotweinsoe zu schmausen und die reichliche Portion fettigen Gnsebraten mit Specksoe links liegen zu lassen. Anstatt Schmalz am Rotkohl lsst sich durch einen suerlichen, geriebenen Apfel und etwas Zimt noch mehr Geschmackserlebnis und auch ein hervorragendes Mundgefhl erreichen. Anstatt der doppelten Portion Mousse au Chocolat mit viel Schlagsahne mundet auch eine rote oder grne Grtze mit selbstgekochter Vanillesoe hervorragend. Aus ernhrungsphysiologischer Sicht wren Fischgerichte wie Karpfen, Lachs oder Forelle ideal, da sie mehr oder weniger groe Mengen Omega-3-Fettsuren enthalten. Kreativitt in der Kche macht aus vielen Kalorienbomben schlanke Alternativen, erklrt Buchautor Sven-David Mller-Nothmann. Gerade Menschen, die auf eine angepasste Ditkostform angewiesen sind, knnen durch kluge Auswahl und Zusammensetzung des Weihnachtsmens praktisch allen Problemen entgehen und mssen nicht extra kochen. Das gilt insbesondere fr Diabetiker und von erhhten Blutfettwerten Betroffene. Gesunde Weihnachtsgerichte sind fr alle gut. Da zu Weihnachten kein ernhrungsbezogenes Gejammer oder eine totale Ernhrungsumstellung angesagt ist, muss schlielich auch niemand anstatt Zimtsternen oder geflltem Bratapfel ein „leckeres“ Weihnachtsgrkchen essen oder ein paar „duftende“ Adventskohlrabi-Streifen knabbern. Wer aber nach dem mehrgngigen Weihnachtsschmaus mit reichlich Rotwein, Punsch und Grog auch noch eine Tortenschlacht gegen sich selbst verlieren mchte, dem drohen doch Gewichtsprobleme und die Entgleisung verschiedener Stoffwechselparameter. Umso mehr, wenn die Folgetage mit einem vierstndigen Weihnachtsbrunch beginnen, der sich in einer Stollen- und Lebkuchenfresserei mit anschlieendem Ksefondue, bei dem Rotwein obligat ist, mnden. Wer in der Weihnachtszeit so (fr)isst, muss sich nicht weiter wundern, dass er zunimmt und Probleme entwickelt, spter wieder gesundheitsbewusst zu essen. Und die guten Vorstze, die zu Silvester anstehen, sind ohnehin katerbedingt bald wieder vergessen. Weitere Tipps zum gesundheitsbewussten Weihnachtsfest und ein ideales Men unter www.svendavidmueller.de.
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