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Deutschland ist ein Folsäuremangel-Land

(PM) , 18.07.2007 - Die deutsche Bevlkerung ist mit keinem anderen Vitamin so schlecht versorgt, wie mit Folsure! Wer bei Folsuresubstitution nur an Schwangere denkt, bersieht, dass in allen Bevlkerungsgruppen vom Sugling bis zum Greis ein Mangel an diesem lebenswichtigen B-Vitamin in Deutschland herrscht, informiert heute die Vitalstoffakademie in Kln. In der Regel erreicht die Bevlkerung gerade einmal die Hlfte der empfohlenen Zufuhr. Das B-Vitamin Folsure gehrt zu den empfindlichsten Vitaminen berhaupt: Frisches, bei Zimmertemperatur gelagertes Blattgemse kann innerhalb von drei Tagen bis zu 70 Prozent seiner Folsure-Aktivitt verlieren. Betrchtliche Verluste von bis zu 95 Prozent entstehen auch durch den bergang ins Kochwasser beim Erhitzen. Folsure ist vor allem fr die Blutbildung und den Proteinstoffwechsel von enormer Wichtigkeit. Auerdem ist das empfindliche Vitamin entscheidend beim Zellwachstum und der Zellteilung. Folsuremangel kann rasch entstehen, weil der menschliche Krper ber keinerlei Folsurespeicher verfgt. Eine Hauptursache fr den allgemeinen Folsuremangel in der Bevlkerung ist die Fehlernhrung.

Der Name leitet sich aus dem Wort „Folium“ das grne Blatt ab. Besonders reich an Folsure sind grne Blattgemse wie Spinat, Vollkornerzeugnisse und Rinderleber. Die Experten der Vitalstoffakademie empfehlen die tgliche Nahrungsergnzung mit 600 Mikrogramm Folsure. Ideal ist die gemeinsame Aufnahme von Folsure sowie den Vitaminen B6 und B12. Whrend der Schwangerschaft kann Folsuremangel zu Fehlgeburten fhren und den Ftus schdigen. Daher empfehlen Gynkologen die Einnahme von Folsure in der Schwangerschaft. Bei einer Unterversorgung mit Folsure steigt der Homocystein-Spiegel im Blut. Das erhht das Risiko fr Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das gef- und nervenschdigende Homocystein kann unser Krper nur entgiften, wenn die Versorgung mit Folsure sowie den Vitaminen B6 und B12 optimal ist. Erhhte Homocystein-Spiegel im Blut knnen eine massive Schdigung der Blutgefe hervorrufen. Scheinbar ist Homocystein fr die Blutgefe hnlich gefhrlich wie das LDL-Cholesterin, kommentieren die Experten der Vitalstoffakademie. Normalerweise liegt der Homocysteinspiegel zwischen 5 und 10 mol/l.

1932 entdeckte der US-amerikanische Biochemiker Vincent du Vigneaud die Substanz Homocystein. In den vergangenen Jahren verdichten sich die Hinweise, dass ein erhhter Homocysteinspiegel Demenzerkrankungen wie Morbus Alzheimer begnstigen kann. Wissenschaftler beobachteten in Grobritannien eine Gruppe gesunder Senioren fnf Jahre und fanden bei ihnen einen Zusammenhang zwischen der Abnahme der geistigen Leistungsfhigkeit und der Hhe des Homocysteins im Blut. Bei schottischen Patienten zeigte sich, dass je hher der Homocysteinspiegel war, desto schlechter schnitten sie bei Intelligenztests ab. Die negative Auswirkung des Homocysteins lsst sich auch daran messen, dass 30 bis 40 Prozent der jungen Patienten mit koronarer Herzkrankheit erhhte Homocysteinwerte haben und bei Schlaganfall-Patienten die Hlfte erhhte Werte aufweisen. Aber Folsuremangel fhrt nicht nur zur Erhhung des Homocysteinspiegels, denn auch Mdigkeit, Leistungsabfall, Konzentrationsstrungen, Depressionen, Atemnot, Herzklopfen, Ohrensausen, Schwindel und Schlafstrungen sind damit verbunden.

Verschiedene Medikamente, darunter die Antibabypille, beeinflussen den Folsure-Status im Organismus negativ. Fr die Beratung und Information der Bevlkerung, von Fachleuten und der Medien unterhlt die Vitalstoffakademie auch die Internetseite www.vitalstoffakademie.de. Hier beantworten kompetente Wissenschaftler kostenlos Fragen. Die Vitalstoffakademie hat ihren Sitz in Kln und wurde 2006 gegrndet. Die Schirmherrschaft ber die Organisation hat der renommierte Mikronhrstoff-Experte Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck bernommen. Dem wissenschaftlichen Beirat mit seinem Sprecher Chefarzt Professor Dr. med. Arthur Wischnik gehren Dr. med. Dipl. Sportlehrer Jrgen Ramacher, Ernhrungsmedizinerin Dr. med. Karin Wagemann, die Internisten Dr. med. Ralf D. Fischbach und Dr. med. Wolfgang Grebe, der Ernhrungswissenschaftler Dr. Jrg Hve, der Sportwissenschaftler Dr. Elmar Wienecke, die Apotheker Dr. Mathias Schmidt, Dr. Oliver Ploss und Uwe Grber sowie der Ditassistent Sven-David Mller-Nothmann an.

Buchtipp: Praxisbuch Vitalstoffe, Prof. Hademar Bankhofer/Uwe Grber, Sdwest Verlag, ISBN 3-517-06995-7, 17.95 Euro.

Vitalstoff-Akademie, c/o Qualimedic.com AG, S.-D. Mller-Nothmann,
Brckenstr. 1-3, 50667 Kln, T: 0221-2705212, F: 02212-2705555, presse@vitalstoffakademie.de, www.vitalstoffakademie.de
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