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Vom Ende der Technologieverliebtheit – Neuer Pragmatismus beim IT-Einsatz in Unternehmen

(PM) , 24.04.2006 - Mainz/Stuttgart - Wer erfolgreich ein kundenorientiertes Unternehmen formen will, sollte sich nach Einschtzung von Experten nicht nur auf seine Informationstechnik (IT) verlassen, sondern muss die Struktur seiner Kunden kennen und in Prozessen denken. „Dass der Weg zum Erfolg ber eine Optimierung der betriebswirtschaftlichen Prozesse im eigenen Unternehmen fhrt, drfte sich herumgesprochen haben - und auch, dass dazu eine sinnvolle Investition in die richtigen IT-Technologien vonnten ist“, so Godelef Khn, Grnder und Vorstand des ERP-Herstellers Godesys AG www.godesys.de aus Mainz. Einer Gartner-Studie www.gartner.com zufolge scheitern noch immer 65 Prozent aller durch Technologie getriebenen IT-Projekte oder erreichen zumindest nicht den erwarteten Nutzen und die damit verbundenen finanziellen oder unternehmerischen Ziele. „Eine groartige neue Software auszuwhlen und einzufhren ist die eine Sache. Die strategische Kopplung der Software mit den unternehmerischen Umstellungszielen, deren Erreichung durch die sinnvolle Nutzung der Software vereinfacht wird, eine andere. Das Ziel muss also sein, ber den technologischen Tellerrand hinauszuschauen“, sagt Khn. Zwischen 1990 und heute wuchs der Markt fr Unternehmensapplikationen in fulminantem Tempo. Bis zum Jahr 2000 hatten die Anbieter keinerlei Schwierigkeiten, neue Kunden fr ihre Produkte zu gewinnen. Doch die mit dem Platzen der New Economy einsetzende Ernchterung habe nach Erfahrungen von Khn auch zu einem neuen Pragmatismus im Umgang mit der IT gefhrt. So konnten in den vergangenen Jahren die meisten Firmen ihr Auskommen nur durch Hegen und Pflegen der installierten Basis bestreiten; fr nicht wenige Hersteller geriet das Neukundengeschft zum Schnppchen-Jger-Fangen. Andere Unternehmen haben in dieser Zeit die Anzahl der Neuinstallationen speziell in Konzernfilialen signifikant gesteigert. „In der Tat gab es in der New Economy-ra viele Projekte, deren ROI-Betrachtung derart phantastisch waren, dass der Absturz in die Niederungen der Realitt besonders krass ausfiel. Heutzutage mssen die Projekte - egal ob im Mittelstand oder bei Grounternehmen - durch Fachabteilungen vorbereitet werden und durchlaufen dann zumeist strenge interne Machbarkeits- und Rentabilittsstufen. Dies hat zwar zu einer deutlichen Verlangsamung der Entscheidungsprozesse, aber zu einer finanziell-darwinistischen Auslese und damit zu zufriedeneren Bottom-Line-Ergebnissen fr die CIOs und die Unternehmen gefhrt“, kommentiert Helmut Reisinger, Geschftsfhrer des Stuttgarter IT-Dienstleisters Nextiraone www.nextiraone.de, die Marktlage. Ein gutes IT-System msse es nach Meinung von Khn gestatten, den Wandel ohne Abhngigkeiten und ohne den Zugriff auf externe Ressourcen zu gestalten. Man bentige also eine Software, die flexibel ist und bei der Geschftsprozesse dynamisch auf das Unternehmen angepasst und auch robust skaliert werden knnen. „hnlich verhlt es sich mit der ITK-Infrastruktur und Applikationen, wo es einen zunehmenden Trend zu Hosting und Managed Services gibt. Diese Software- und Servicemodule sind zumeist ‚on demand’ abrufbar und noch dazu auerbilanziell darstellbar, da meist der Integrator die Finanzierung bernimmt“, wei Reisinger. Prozessorientierte Softwarelsungen, die sich ohne groen Aufwand an die individuellen Bedrfnisse anpassen lassen, seien Werkzeuge, die dem kundenorientierten Unternehmen zur Realitt verhelfen. Die Betriebswirtschaft besttigt diesen Trend: Als Beispiel gereicht die Tatsache, dass Serviceleistungen zwar meist weniger als 20 Prozent des Unternehmensumsatzes ausmachen, gleichwohl sind sie aber berproportional mit bis zu 80 Prozent fr den zu erzielenden Unternehmensgewinn verantwortlich.
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