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Teure Softwarelizenzen – Mieten oder meiden?

(PM) , 23.02.2007 - Von Gunnar Sohn Mnchen/Hannover, www.ne-na.de - Wer in einem Unternehmen die gngigen Softwarepakete legal nutzen mchte, muss hierfr viel Geld auf den Tisch legen: Fr viele Nutzer ein rgernis. In der Regel wird fr jeden einzelnen Anwender eine eigene und oftmals teure Lizenz bentigt. Den hohen Softwarekosten versuchen nun immer mehr Unternehmen zu entgehen, indem sie sich verschiedener Alternativen bedienen. Mit dem Modell „Software as a Service“, kurz „SaaS“, bieten IT-Dienstleister neuerdings Software als Mietobjekt an. Die Anwendungen werden nicht mehr gekauft, sondern nach Bedarf kurzfristig ausgeliehen. Das Problem: viele der gngigen Anwendungen schlieen diese Mglichkeit in ihren Lizenzvertrgen aus - die Nutzung der Software ist explizit an den Kauf der Lizenz gebunden. Diese Bestimmungen werden immer hufiger mit dem Verkauf gebrauchter Softwarelizenzen umgangen: Wer eine Lizenz gekauft hat, kann sie natrlich auch wieder verkaufen. Das Einsparpotential ist gewaltig, die Kosten lassen sich oft um die Hlfte reduzieren. Wie das Branchenblatt Computerwoche www.computerwoche.de berichtet, hat etwa die Stadt Mnchen zu Beginn des Jahres rund 200 gebrauchte Windows 2000 – Lizenzen erworben und dabei ber 50 Prozent der Anschaffungskosten eingespart. Auch die Berliner Volksbank bediente sich dieser Methode: die von dem Kreditinstitut erworbenen 2800 Office-XP-Lizenzen aus zweiter Hand lagen ganze 750.000 Euro unter dem Neupreis. Ganz unproblematisch ist der Handel mit gebrauchten Lizenzen jedoch nicht. Zumindest rechtlich bewegen die Verkufer sich in einer Grauzone. Wie man der Computer-Zeitschrift PC aktuell entnehmen kann, haben jngst zwei Mnchner Gerichte entschieden, dass der Verkauf gebrauchter Lizenzen unter bestimmten Bedingungen strafbar sei (Landgericht Mnchen I, Aktenzeichen 7 O 23237/05 und Oberlandesgericht Mnchen, Aktenzeichen 6 U 1818/06). Es versteht sich von selbst, dass die betroffenen Softwarehersteller reagieren und in Zukunft den Gebrauchthandel mit ihren Produkten in den Lizenzbestimmungen explizit verbieten werden. Eine Alternative gibt es jedoch: die Anbindung von Softwareprodukten an Hardware. Die Lizenzvereinbarung luft zwischen den Herstellern beider Produkte, fr den Endverbraucher entfallen die Lizenzen. Jngstes Beispiel dieser Produktpolitik ist das Potsdamer Systemhaus DIS www.synaptor.org. Dort arbeitet man unter Hochdruck an einer neuen Kommunikationslsung, die viele relevanten Softwarefunktionen wie E-Mail, Fax, Terminplanung oder Internettelefonie in einem kleinen und handlichen Gert vereint. Zur kommenden CeBIT soll die sogenannten „D.E.V.I.“-Box marktreif sein. „Wir bieten unseren Kunden alle Funktionen aus einer Hand, die man in einem Bro braucht. Sie kaufen das Gert, bezahlen einmalig den Anschaffungspreis und mssen sich nicht um Lizenzbestimmungen oder zustzliche Kosten kmmern“, so DIS-Geschftsfhrer Jrg Mokros.
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