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Pressemitteilung

Sicherer und effektiver Transport von Flugtriebwerken: SMB bringt das Triebwerk zum Monteur

SMB International GmbH entwickelt Förderanlagen für MTU Maintenance Hannover
(PM) Quickborn, 04.08.2009 - Fr die diskontinuierliche Befrderung von Flugtriebwerken bei der MTU Maintenance Hannover konstruierte die SMB International GmbH drei neue Frderanlagen. Diese sorgen dafr, dass die am gesamten Demontage- beziehungsweise Montageablauf beschftigten Werker in Arbeitsgruppen mit genau spezifiziertem Aufgabengebiet zusammengefasst werden, da die Triebwerke zentral gelagert bleiben und nicht mehr aufwendig von Halle zu Halle transportiert werden mssen. Hierdurch wird das an jeweils einem Triebwerk arbeitende Personal verringert; Arbeitsablufe sind bersichtlicher und durchschaubarer.
MTU in Hannover
Bei der Instandhaltung ziviler Triebwerke ist die MTU Aero Engines der weltweit grte unabhngige Anbieter. Im militrischen Bereich ist das Unternehmen der Systempartner fr fast alle Flugtriebwerke der Bundeswehr. Technologisch nimmt die MTU einen Spitzenplatz ein. Ihre Paradedisziplinen sind die Niederdruckturbinen- und Hochdruckverdichtertechnologien, Herstell- und Reparaturverfahren. Die MTU Aero Engines ist heute mit 7.500 Mitarbeitern einer der groen Triebwerkshersteller der Welt.
Die MTU Maintenance Hannover ist das Herzstck der MTU-Maintenance-Gruppe und verantwortlich fr die Instandhaltung mittlerer und groer ziviler Triebwerke. Dazu gehren die Antriebe CF6-50 und CF6-80C2 von General Electric, das PW2000 von Pratt & Whitney, das V2500 von International Aero Engines und das CFM56-7 von CFMI. Umfangreiche Serviceleistungen – wie Triebwerksleasing, 24-Stunden-AOG-Service, Training und Total Engine Care – runden das Angebot ab. Der Standort ist das Kompetenzzentrum fr Hightech-Reparaturen und entwickelt stetig neue Verfahren.
Drei Arbeitsgnge, drei individuelle Frderanlagen
Fr den Transport der in Fan-Case-Plattformen gehaltenen Triebwerke wurde eine Demontagestrecke mit vier Arbeitsstnden sowie eine Montagestrecke mit fnf Arbeitsstnden erstellt. Diese sind auf Laufrollen gelagerte, 4 x 12 Meter groe sthlerne Arbeitsplattformen, welche in einem Schienensystem alle 16 Stunden um 12 Meter auf den nchsten Platz vorgetaktet werden. Hierzu wird das fertig bearbeitete Triebwerk von der am Ende der Frderstrecke auf einer Klapprampe stehenden Plattform genommen und die Rampe nach unten geklappt. Dann folgt die Verbringung des Triebwerks auf einen Kettenfrderer unterhalb der restlichen wartenden Plattformen. Die nun leere Arbeitsbhne klappt wieder nach oben und die Wartenden takten erneut vor. Dadurch kann die freie Klapprampe nach unten klappen und die im Keller wartende Arbeitsplattform aufnehmen. Diese wird nun wieder mit einem zu bearbeitenden Triebwerk bestckt und der Zyklus ist beendet. Die von den SMB-Experten entwickelte dazugehrige Sensorik garantiert einen jeweils strungsfreien Plattformwechsel.
Eine weitere Frderanlage dient ebenfalls der Befrderung von in Fan-Case-Plattformen gehaltenen Flugtriebwerksteilen, die zur Weiterbearbeitung diskontinuierlich vorgetaktet werden. Hierzu ist ein im Boden eben eingelassener Kettenfrderer – mittels Industrieflachschluchen – pneumatisch anhebbar. Die Fan-Case-Plattform wird um 7 Meter – die gesamte Montagestrecke ist 9 Meter lang – vorgetaktet, abgesenkt und steht somit am nchsten Bearbeitungsplatz. Die jeweils erste und letzte Plattform wird in einem Zwischentakt jeweils manuell aufgegeben beziehungsweise entnommen. An der ausgehobenen Plattform werden fr diesen Zweck Rollen abgenommen und angebaut. Die eingebaute Sensorik gewhrleistet die jeweils korrekte Positionierung. Der Sockel der Plattform wird im Boden eben eingelassen, eine Bearbeitung ohne strende Stolperkanten ist mglich. „Auch hier haben wir eine sehr individuelle Lsung konstruiert, magetreu auf die Bedrfnisse der MTU zugeschnitten“, erlutert Heckel.
Die dritte Frderanlage, welche SMB installierte, transportiert Triebwerks-Kompressoren (HPC-Module), die in Werkstcktrgern mit Klemmsicherungen gehalten werden, zu den jeweils folgenden Bearbeitungspltzen. Die auf Schienen und Rollen laufenden Werkstcktrger werden durch einen Kettenfrderer auf den jeweils nchsten Bearbeitungsplatz gezogen und dort mechanisch geklemmt. Der Bearbeitungsplatz ist eine in einem Fundamenttrog untergebrachte Hubeinheit, die es ermglicht, den Kompressor vertikal in seiner ganzen Lnge in der jeweils ergonomisch gnstigsten Position hydraulisch zu positionieren. Zudem kann der Kompressor motorisch gedreht werden. Dafr muss das Werkstck mechanisch aus der Verankerung gehoben werden. Der Demontagestand verfgt hier ber zwei, der Montagestand ber vier Bearbeitungspltze. Die Kompressoren werden per Deckenkran aufgegeben und abgehoben. „Grte Herausforderung bei diesem Projekt waren das enorme Gewicht der Triebwerke und die schnelle Installation bei geringstmglichem Montageausfall“, sagt Heckel. „Mit den von uns gefertigten Frderanlagen meisterten wir die schweren Triebwerke und konnten eine schnelle Installation gewhrleisten.“
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