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Schifffonds in der Krise – Was kann man tun als Anleger eines Schifffonds?

Nach aktuellen Presseberichten sind ungefähr 70 Schifffonds momentan in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Momentan treibt viele Anleger von Schifffonds die Frage um, ob es eine Möglichkeit gibt, auszusteigen?
(PM) Stuttgart, 06.10.2009 - Wie kam es zur Schifffahrtskrise?

Im Jahr 2008 ist aufgrund der allgemeinen Wirtschaftskrise der Bedarf an Transporten auf erheblich zurckgegangen. Auch im Jahr 2009 ist keine Besserung in Sicht. Viele Schiffe haben keine Auftrge mehr und liegen arbeitslos im Hafen.
Das berangebot hat dazu gefhrt, dass die Charterraten (die Hhe der Mietzahlungen fr ein Schiff) erheblich zurckgegangen sind.
Die Charterraten sind zum Teil so niedrig, dass nicht einmal mehr die Betriebskosten erwirtschaftet werden.
Viele Emissionshuser sind betroffen:
Ein Beispiel ist das Schiff „MarCantina“ des Fonds „Shipping Select 15“ des Fondsanbieters HCI. Dieses Schiff hatte keinerlei Auftrge. Anleger wurden deshalb aufgefordert 3,7 Millionen Euro zur Rettung des Schiffes aufzubringen.
Bei Zwei von drei Fonds Ownership V haben die Anleger Nachschsse abgelehnt, sodass ber diese Fonds das Insolvenzverfahren erffnet wurde. Bereits im Februar dieses Jahres wurde das Insolvenzverfahren ber einen Fonds des Emissionshauses FaFaCapital erffnet.
Sanierungsflle oder erste Anzeichen hierfr werden auch zu einzelnen Fonds oder Schiffen der Fondshuser Hamburg (FFH), Lloyd Fonds, Gebab, Dr. Peter Gruppe, das Hamburger Emissionshaus HEH gemeldet. Obwohl einige Fondsschiffe von MPC Capital ohne Beschftigung sind, soll noch kein Sanierungsfall vorliegen.

Wie ist ein Ausstieg mglich?

Es gibt im Wesentlichen zwei Mglichkeiten:
Bei einem erfolgreichen Vorgehen gegen die Prospektherausgeber oder gegen den Vertrieb kann ein Anleger seine Beteiligung rckabzuwickeln.
Dann bekommt der Anleger sein eingesetztes Geld zurck und haftet auch nicht auf weitere Ansprche.
Hier hilft dem Anleger beispielsweise die sogenannte Kick-Back-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs. Nach dem Bundesgerichtshof muss ein Berater einen Anleger ber die Provisionen aufklren, die er selbst an dem Geschft erhlt. Versumt der Berater das, stehen die Chancen gut, dass der Berater auf Schadensersatz haftet.
Das bedeutet, der Anleger erhlt sein gesamtes Geld zuzglich Zinsen zurck. Nach Experten gab es bei Schifffonds im Einzelfall Provisionen von bis zu 30 %.
Voraussetzung fr einen Schadensersatz ist, dass im Einzelfall ein Beratungsvertrag vorliegt. Nach der Rechtsprechung wird ein solcher Beratungsvertrag schon alleine durch ein entsprechendes Beratungsgesprch abgeschlossen. Es muss nicht ein schriftlicher Beratungsvertrag geschlossen worden sein.
Im Einzelfall muss von einem spezialisierten Rechtsanwalt geprft werden ob ein Beratungsvertrag vorliegt.

Ein Prospektherausgeber haftet fr falsche Angaben in den Prospekten. Dies muss ebenfalls im Einzelfall geprft werden.

Senden Sie uns eine Email cdawood@gmx.de oder rufen Sie uns an - 0711 65 69 39 64 - wir klren fr Sie unverbindlich, ob in Ihrem Fall gute Erfolgsaussichten bestehen.

Wir prfen auch, ob Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten bernehmen muss.
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�BER KANZLEI DAWOOD

Rechtsanwalt Dawood ist ein auf Anleger spezialisierter Rechtsanwalt mit besonderen Kenntnissen im Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit Jahren vertritt er Anleger aus dem gesamten Bundesgebiet. Über seine Arbeit für Anleger von Lehman ...
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