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Pressemitteilung

Entwicklung der offenen Immobilienfonds

Die tragische Entwicklung für Anleger bei offenen Immobilienfonds
(PM) Bblingen, 24.03.2011 - Leider hat die Entwicklung der offenen Immobilienfonds etwas Tragisches an sich. Im Zuge des Platzens der Blase am neuen Markt in den Jahren 2000 bis 2002 flchteten viele Anleger aus dem zuvor hochgejubelten Aktienmarkt. Viele Anleger suchten ihre Rettung in offenen Immobilienfonds. Nach einer Branchenmeldung befanden sich auf dem vorlufigen Hhepunkt in der Mitte des Jahres 2003 70 Milliarden EUR in dem verwalteten Vermgen der Immobilienfondsbranche. Allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2003 flossen ber 7 Mrd. in Immobilienfonds. Anbieter von Immobilienfonds berichteten sogar, dass diese Schwierigkeiten htten, dieses viele Geld berhaupt anzulegen.

Tragisch ist, dass viele Anleger aus den Aktienmrkten flchteten und ihre Rettung in einer krisensichereren Anlage suchten. Viele Anleger halten Immobilienfonds fr eine sichere Anlage, weil in Immobilien investiert wird. Im Zuge der aktuellen Krise der Immobilienfonds gab es fr viele Tausend Anleger ein bses Erwachen.

Das angeblich Sichere an einem offenen Immobilienfonds ist, dass man seinen Anteil jederzeit verkaufen kann, ist gar nicht so sicher. Wollen zu viele Anleger auf einmal ihr Geld zurck, kommt die Fondsverwaltung in erhebliche Schwierigkeiten. Das meiste Kapital ist natrlich nach dem Zweck des Fonds in Immobilien investiert und kann nicht sofort in flssige Mittel umgewandelt werden. Zu viele Sparer wollten ihr Geld zurck haben, so dass bei den Immobilienfonds zu wenig flssige Mittel vorhanden waren.

Anlegern von offenen Immobilienfonds wird geraten, sich im Rahmen einer Erstberatung ber ihre Rechte zu informieren. Insbesondere bei einer Vermittlung durch eine Bank knnen gute Erfolgsaussichten bestehen, mit rechtlichen Mitteln vorzugehen. Grundstzlich mu eine Bank das richtige Produkt empfehlen und ber alle Risiken einer Beteiligung aufklren. Bei einem offenen Immobilienfonds mu beispielsweise auch darber aufgeklrt werden, dass es zu einer vorbergehenden Schlieung und sogar zu einer Zwangsliquidierung kommen kann. Unterlt dies eine Bank, haftet sie auf Schadensersatz.

ber die Risiken kann eine Bank mit bergabe eines Prospektes nur dann informieren, wenn dieser rechtzeitig bergeben wurde. Nach der Rechtsprechung mu ein umfangreicher Prospekt mindestens mehrere Tage vor Zeichnung der Anlage bergeben worden sein. Die bergabe erst in dem Beratungsgesprch, in dem der Anteil dann auch gezeichnet wird, ist nicht ausreichend. Die Bank kann sich dann nicht darauf berufen, sie htte mit Hilfe des Prospektes ber die Risiken aufgeklrt.

Rechtsanwalt Dawood ist seit mehreren Jahren ausschlielich im Kapitalanlagerecht ttig und verfgt ber umfangreiche Erfahrung. Betroffenen Anlegern wird empfohlen, die Mglichkeit einer Erstberatung zu nutzen. Hufig bernimmt auch die Rechtsschutzversicherung die Kosten fr ein solches Verfahren.
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�BER KANZLEI DAWOOD

Rechtsanwalt Dawood ist ein auf Anleger spezialisierter Rechtsanwalt mit besonderen Kenntnissen im Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit Jahren vertritt er Anleger aus dem gesamten Bundesgebiet. Über seine Arbeit für Anleger von Lehman ...
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