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Experten-Interview: Marketing-Potenziale durch Marketing Resource Management aufdecken

Mit dem Management-Ansatz „Marketing Resource Management“ (MRM) können Marketing-Prozesse bestmöglich standardisiert, optimiert und automatisiert werden. Das Ziel dabei ist es, Marketingkampagnen besser planbar und vergleichbar zu machen.
(PM) Hrsching/A, 04.03.2013 - Studienautor Mag. Dr. Uwe Seebacher beschftigt sich seit vielen Jahren mit MRM und hat ein mehrdimensionales Tool entwickelt, welches die momentane Ausgangssituation in Organisationen in Bezug auf strategisches MRM auswertet und Potenziale durch Marketing Resource Management aufzeigt. Im Interview berichtet er ber den effizienten Einsatz eines smarten Marketing-Mixes und warum Marketing Resource Management einen Quantensprung bedeutet.

Ready for Marketing Future will wohl jeder ehrgeizige Manager sein, doch wo liegen in Zeiten der Wirtschaftskrise und der gesttigten Mrkte die Anstze fr effiziente Manahmen?

Uwe Seebacher: Die Anstze liegen ganz klar in der Kenntnis der M&K-Prozesse und –Aktivitten: Index-basierte und somit bergreifende Key Performance Indikatoren zur Erfolgsmessung, „Structured Creativity Marketing“ (SCM) - also strukturierte Kreativitt, ist ebenso wichtig wie Transparenz, Vergleichbarkeit und aktivitts-bergreifendes Monitoring von Marketing- & Kommunikationsmanahmen.

Es empfiehlt sich, neue Wege zu gehen, beispielsweise durch Smart Marketing im Sinne einer tendenziell nur mehr ergnzenden Nutzung der etablierten und somit zumeist aus MRM-Sicht ineffizienten und zu teuren Werbemglichkeiten hin zu einem Smart Marketing Mix (SMM).

Welche Aufschlsse bringt das Marketing Resource Management fr ein Unternehmen? Liefert es auch Daten zum aktuellen Marketing- und Kommunikationsbudget?

Uwe Seebacher: Es bringt enorme Aufschlsse bzgl. organisationaler Potentiale, bietet aber auch Schutz der mentalen Wellness der Mitarbeiter, weil durch MRM Belastungen und Arbeitsaufwand minimiert werden. Redundanzen, nicht einheitlich definierte Rollen und Verantwortlichkeiten sowie Marketing Return-on-Investments (MRoI) werden deutlich sichtbar und bilden die Basis fr den nachhaltigen Einsatz von Business Intelligence, um laufend den gesamten M&K-Bereich optimieren zu knnen. Im Blick auf das Budget liefert MRM Aufschluss ber die aktuelle Aufteilung, ber Potentiale zur Optimierung des MRoI und ber ein aktivittsbergreifendes Benchmarking der Ausgaben durch indexbasiertes Evaluieren.

Wie konkret sind die Ergebnisse des von Ihnen entwickelten Marketing-Potential-Tests, knnen die Ergebnisse direkt fr eine innovative Entscheidungsfindung gentzt werden?

Uwe Seebacher: Die Ergebnisse sind sehr konkret, da wir anhand der Ergebnisse ableiten knnen, wie und wo am besten in einer Organisation MRM implementiert und vor allem auch schnellstmglich davon profitiert werden kann. Die Testergebnisse dienen daher der Entscheidungsfindung, weil wir davon ableiten knnen, welche Systematiken und Kompetenzen im Unternehmen bereits vorhanden sind und welche davon sinnvollerweise zustzlich genutzt werden sollten. Die Testergebnisse zeigen ebenso auf, wo die Risiken, NONOs und anderen Hemmnisse in Bezug auf MRM liegen.

Woher kamen die Ideen, die Optimierungspotenziale der Marketing- und Kommunikationsabteilungen punktuell zu erforschen und entsprechende Tools zu entwickeln?

Uwe Seebacher: Der Treiber war eher, den Unternehmen und den Marketingverantwortlichen Wissen an die Hand zu geben, sie zu sensibilisieren und die enormen Mglichkeiten aufzuzeigen. Der Marketing-Potential-Test soll helfen zu erkennen, wo die Marketingabteilung steht und darauf aufbauend soll er auch zeigen, wo und worauf man aufbauen kann. Dienstleister und Kreativbros lehnen tendenziell solche Entwicklungen eher ab, weil Unternehmen durch MRM enormes Geld sparen knnen.

Der Kostendruck fr Unternehmen und Manager steigt stetig. Was kostet die Implementierung eines MRM-Systems den Kunden?

Uwe Seebacher: Das kann man nicht sagen, da wir MRM nicht als IT-System definieren, sondern als einen neuen Management- und Denkansatz. MRM sollte in den meisten Fllen auf Basis unserer Erfahrung schrittweise eingefhrt werden, was Risiken und Kosten minimiert, Quick Wins ermglicht und Chancen ebenso wie die Akzeptanz im M&K Bereich verbessert, um nachhaltig zu einer richtigen und organisations-adquaten MRM-Implementierung zu fhren. MRM-Systeme mssen nicht teuer sein, sondern mehrwertstiftend und nutzbringend. Entscheidend beim Aufsetzen eines MRM-Konzeptes und –Systems ist es, von Beginn an den Gedanken der Business bzw. Marketing Intelligence (BI bzw. MI) im Auge zu haben. Viele Marketplayer vernachlssigen aktuell diesen Bereich vllig, ebenso wie den gesamten Bereich der automatisierten Social Media und Smart Media Integration (SMI).

Wie werden der Ansatz MRM und dieser Marketing-Potential-Test von den Unternehmen angenommen? Wie steht es um die Nachfrage?

Uwe Seebacher: Die Nachfrage nach MRM ist hoch und das Feedback zum Test ist gut, da es ja vorrangig nicht darum geht, Lsungen zu verkaufen, sondern nachhaltig mehrwertstiftend zu helfen. Es geht zu allererst um Wissensbildung und Aufklrung, wie MRM in Unternehmen helfen kann.
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